Digital Public Library of America

von Margret Ott (Kommentare: 0)

Heute ist die Digital Public Library of America  an den Start gegangen. Erstaunlich wenig findet man darüber bisher in deutschen Medien. Das ist vermutlich der aktuellen Nachrichtenlage geschuldet. Die Alternative zu google-books?

Die virtuelle Bibliothek bietet nach eigenen Angaben drei Vorteile:

  • Das Suchportal über die Startseite: http://dp.la  (Ja, die URL ist wirklich so kurz)
  • Eine offene technische Plattform (API) die es vielen anderen Entwicklern erlaubt, die Inhalte einzubinden.
  • Die DPLA will mehr Inhalte zum freien Zugang (Open Access) zur Verfügung stellen.

Sieht man es aus "pommerscher" Sicht:  erfreulich z.B. dass die Kartensammlung David Rumsey mit am Start ist, aber ansonsten:  es gibt sicherlich noch viel zu tun. Die Software arbeitet mit der von Europeana zusammen und es gibt auch ein gemeinsames Abfragefenster. Hier gilt wie auch schon bei Europeana und der Deutschen Digitalen Bibliothek: Die Suchergebnisse können nur so gut sein, wie die Daten der einliefernden Institutionen. Da diese Daten aber ganz unterschiedlich sind, gibt es derzeit noch eine Suche mit einem kleinsten gemeinsamen Nenner. Konkret bedeutet das: Wer sich auskennt, findet durch die gezielte Suche in einzelnen Katalogen einfach mehr.

Aber: Ein Anfang ist gemacht und verbessern geht immer.

 

Pomerania. Digital ID: 1632177. New York Public Library

 

Bespiel für ein Suchergebnis: Karte von Pommern von Ortelius, Abraham, 1527-1598 aus der New York Public Library

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