Neuerscheinung des Verbandes INSULA RUGIA e.V. Chronik über Kasnevitz auf Rügen Sie schließt alle Dörfer der ehemaligen Gemeinde Kasnevitz ein: Kransevitz, Ketelshagen, Altkamp, Krakvitz, Dumgenevitz, Glowitz, Neukamp, Lanschvitz, Krimvitz, Strachtitz
Auffinden und Bewahren von sogenannter grauer Literatur ist gerade in der Familien- und ortsgeschichtlichen Forschung ein Problem. Mit Hilfe und Vermittlung unseres Vereins konnte jetzt eine umfangreiche Ortschronik aus dem Kreis Schlawe, die in den 180/90er Jahren im Selbstverlag erschienen war, in Greifswald digitalisiert und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
1986 erschien der erste von später drei Bänden von Martin Krause über sein Heimatdorf Rötzenhagen, ein Guts- und Bauerndorf zwischen den Städten Schlawe und Rügenwalde gelegen.
Vor 81 Jahren, am 24.08.1940, starb der Fernsehpionier Paul Nipkow in Berlin.
Nipkow, geboren am 22.08.1860 im pommerschen Lauenburg, erfand und patentierte schon während des Studiums die „Nipkow-Scheibe“, die Grundstein für die Entwicklung der ersten Generation der Fernsehtechnik war.
Das pommersche Landesmuseum Greifswald bereitet eine Ausstellung des Malers Ernst Schröder (*1928 Stettin, †1989 Hamburg) vor, der viele Motive bei Fischern fand.
Über diese Geschichte, die um 1880 in Tribsow spielte, soll sogar in der Camminer Zeitung berichtet haben. Meine Großmutter, die als Elisabeth Haack im Jahre 1894 in Tribsow geboren wurde, hat diese Erlebnisse ihres Vaters Hellmuth Haack so wiedergegeben:
Kartenausschnitt Pommern 1939, Stielers Handatlas, David Rumsey Historical Map Collection
Der Tribsower Gutsbesitzer hatte abends noch eine eilige Bestellung für den Müller zu überbringen. Telefon gab es damals noch nicht. Also sagte die Gutsbesitzerfrau ihrem Sohn, er solle mit der Nachricht zur Mühle gehen. Es war aber inzwischen schon dunkel und er wollte nicht allein gehen. Der Weg führte durch einen Hohlweg und es war um diese Tageszeit dort recht ungemütlich. „Geh doch mit Helmuth und nimm die neue Petroleumlaterne mit.“ Mit Helmuth war ich gemeint. Ich war damals Kutscher auf dem Gut und so etwa achtzehn Jahre alt. So wackelten wir beide los. Nachdem der junge Herr seine Aufgabe auf dem Mühlenberg erledigt hatte, machten wir uns wieder auf den Heimweg. (mehr …)
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