Ein Beitrag von unserem Mitglied Jürgen Löffelbein
Bedenken gegen einen DNA-Test sind bei uns in Deutschland weit verbreitet. Wir haben DNA-Matches darum überwiegend auch nur in den USA und Kanada, nur wenige in Deutschland.
Ich habe Verständnis für die Bedenken, sehe für mich keine Probleme und nutze die Möglichkeiten/Vorteile der DNA-Genealogie für die Familienforschung.
Wer intensiv Familienforschung betreiben möchte, tote Punkte im Stammbaum hat, wenn Kirchenbücher und/oder StA-Unterlagen fehlen oder wenn nicht bekannt ist, in welchen Orten noch gesucht werden könnte, kann durch DNA-Matches ggf. wichtige Informationen bekommen.
In einem Blogbeitrag habe ich z. B. beschrieben, wie ich mit Matches in den USA und Kanada einen toten Punkt im Stammbaum überwunden habe.(mehr …)
Schulfibeln begleiten Kinder in Deutschland seit über 500 Jahren beim Lesen- und Schreibenlernen. Lange Zeit waren diese Lesebücher konfessionell geprägt – evangelische und katholische Fibeln vermittelten neben dem Alphabet biblische Geschichten und religiöse Unterweisung. Im Zuge der reformpädagogischen Bewegungen Ende des 19. Jahrhunderts entstand ab 1914 eine neue Generation von Fibeln, die bewusst von den konfessionsgebundenen Lesebüchern abrückten. Stattdessen passten diese Regionalfibeln Texte und Bilder an die Lebenswirklichkeit der Kinder in bestimmten Landschaften an. Vorreiter war die 1914 erstmals erschienene „Hansa-Fibel“ des Hamburger Lehrers Otto Zimmermann, die zum Vorbild für zahlreiche weitere Regionalausgaben wurde.
Auf dieser Grundlage erarbeitete der Jugendschriften-Ausschuss des Stolper Lehrervereins die erstmals 1922 erscheinende „Greifen-Fibel – Erstes Lesebuch für die Kinder Ost-Pommerns“. Die Fibel passte Texte und Bilder exakt an die regionale Kultur und Landschaft Ostpommerns an. Mit den Fibelkindern „Lene und Heini“ konnten die Kinder in Geschichten über die pommersche Landschaft, die Ostsee, die Dörfer, die lokale Natur und das damalige Arbeitsleben das Lesen üben.
Pommersche Blätter für die Schule und ihre Freunde, 49. Jahrgang, 1925, S. 187
Ein Ortsforscher, der eine Chronik schreiben will, leitete uns seine Korrespondenz mit dem Lastenausgleichsarchiv weiter. Derzeit sieht es düster aus für Anfragen von Familienforschern.
Aufgrund eines sehr hohen Aufkommens an schriftlichen Anfragen kämpft das Lastenausgleichsarchiv (LAA) des Bundesarchivs am Standort Bayreuth mit erheblichen Bearbeitungsrückständen. Um diesen Rückstau gezielt abzubauen und dringende Anliegen ohne jahrelange Verzögerungen bearbeiten zu können, hat das Archiv seine Bearbeitungsprozesse mit Wirkung zum 16. Januar 2026 für die Dauer von bis zu zwei Jahren angepasst.
Priorisierung ab Januar 2026: Vorrang für Dringlichkeitsfälle(mehr …)
Auf einer Sitzung der Heimatkreisausschüsse Stadt Stolp und Landkreis Stolp am 5. Oktober 1985 wurde die Gründung eines Treuhändervereins als Träger der Stolper Heimatstube in Bonn beschlossen.
Der Verein, damals noch unter dem Namen „Heimatkreise Stadt Stolp und Landkreis Stolp e. V.“, wurde am 20. September 1986 in Lübeck-Travemünde gegründet. Am 10.05.1997 wurde er umbenannt in seinen heutigen Namen.
Dieses Jubiläum wurde am Sonnabend, den 19.09., in der Heimatstube Bonn-Auerberg mit einer Feierstunde würdig begangen. Geladen waren hierzu Gäste aus der Stadt Bonn und aus befreundeten Vereinen.
Ehrengäste vor der Patenschaftsfahne v.l.n.r.: Birgit Aldenhoff, Wiss. Referentin für Kunstgeschichte, Leiterin der Beratungsstelle für Heimatsammlungen in der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Dr. Ernst Gierlich, Vorstandsvorsitzender Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Nicole Bonnie, Stadtbezirksbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn, Stephan Rauhut, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien, Bezirksvorsitzender im BdV Nordrhein-Westfalen, Thomas Konhäuser, Wiss. Leiter, Geschäftsführer Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Rainer Steingräber, Vorsitzender Stolper Heimatkreise e. V.
Bei der diesjährigen Verleihung der Ehrenpreise des Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern wurden zwei Persönlichkeiten aus Vorpommern ausgezeichnet: Paul Witt aus Velgast erhielt den Ehrenpreis in der Kategorie „Jugend“, Ulrike Sulk aus Greifswald wurde für ihr Engagement im Bereich der traditionellen Textilien geehrt.
Mit der Auszeichnung würdigt der Heimatverband Menschen, die sich in besonderer Weise für die Bewahrung und Vermittlung regionaler Kultur einsetzen.
Ein engagierter Vertreter der jungen Generation
Paul Witt, 24 Jahre alt, steht für eine junge Generation, die Verantwortung übernimmt und regionale Kulturarbeit mit frischem Blick und echter Hingabe bereichert.
Paul Witt im Dialog
Er engagiert sich seit seinem Umzug nach Velgast vielfältig in der regionalen Heimat- und Geschichtsarbeit. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied des Velgaster Heimatgeschichtsvereins wirkt er unter anderem am Aufbau eines zukünftigen Ortsarchivs mit. Darüber hinaus bringt er sich in kirchliche Arbeit und die Vermittlung von Geschichte an Kinder und Jugendliche ein.
Besonders hervorgehoben wird seine historische Arbeit: Witt fertigte eine Studienarbeit zur Tätigkeit der Kirchgemeinde Velgast vor 1990 an und unterstützt den Aufbau des zukünftigen Ortsarchivs.
Traditionelle Textilien lebendig halten
Ulrike Sulk aus Greifswald widmet sich insbesondere der Bewahrung und Weitergabe der pommerschen Fischerteppichtradition. Als Gründungsmitglied des Arbeitskreises „Traditionelle Textilien“ engagiert sie sich für den fachlichen Austausch und die Vermittlung des traditionellen Handwerks. Seit 2025 leitet sie zudem den Knüpftreff im St. Spiritus Greifswald.
Ulrike Sulk am Webstuhl
Zwei Auszeichnungen, zwei unterschiedliche Schwerpunkte – und doch ein gemeinsames Anliegen: die regionale Kultur Vorpommerns zu bewahren, sichtbar zu machen und an kommende Generationen weiterzugeben.
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Auch 2026 war der Genealogentag ein voller Erfolg! Die Reise führte uns diesmal nach Göttingen: Drei Tage voller spannender Informationen, anregender Gespräche, neuer Ideen und interessanter Kontakte. Unser Fazit fällt deshalb eindeutig aus: Die Teilnahme hat sich wieder sehr gelohnt!
Mit sechs engagierten Mitgliedern war der Stand des Pommerschen Greif gut besetzt und mit den Stolpern um die Ecke auch wieder in bester Gesellschaft. Dabei haben wir den diesjährigen Genealogentag durchaus anders erlebt als im vergangenen Jahr in Frankfurt. Während dort die Stände und der direkte Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern stärker im Mittelpunkt standen, waren es diesmal vor allem die Vorträge und die vielen persönlichen Begegnungen, die uns beschäftigt und neue Impulse gegeben haben. Die Frequenz an den Ständen war insgesamt etwas geringer als in Frankfurt – dafür ergaben sich viele interessante Gespräche und Kontakte an anderer Stelle. (mehr …)
Ja ist denn heut schon Weihnachten? Noch nicht, aber es geht schneller als man denkt.
In den letzten Jahren haben wir versucht, Ihnen die Vorweihnachtszeit mit kleinen Gewinnspielen zu versüßen. Dieses Jahr sind Sie dran – wir suchen die schönsten Geschichten zum Thema „Den Fund, den ich nie vergessen werde“.
Unter allen Einsendern werden attraktive Preise verlost. Und die schönsten Geschichten werden wir an den vier Adventssonntagen hier im Blog veröffentlichen. Alles zur Adventsaktion 2026 finden Sie in der untenstehenden Ausschreibung.
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