Kloster des Monats Juni: Klosterruine Eldena

Der Heimatverband MV und Die Gemeinschaft der Klosterstätten in Mecklenburg – Vorpommern e.V.  präsentieren jeden Monat ein „Kloster des Monats“ für MV. Das Kloster des Monats Juni ist die Klosterruine Greifswald Eldena.

Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden die Klosterlandschaften mit all seinen Facetten zum Thema des Kulturdenkmals/erbes des Jahres 2026 gewählt
Die Gemeinschaft der Klosterstätten in Mecklenburg – Vorpommern e.V. unterstützt die Kampagne 2026 als Kooperationspartner.

Klosterlandschaften sind besondere Kulturlandschaften, die durch das Wirken von Klöstern und deren Bewohnern auf Grund ihrer autarken Wirtschaft geprägt wurden. Diese Landschaften umfassen sowohl die Klostergebäude selbst als auch die umliegenden Territorien, die von den Klostergemeinschaften über Jahrhunderte hinweg genutzt und gestaltet wurden

Die Klosterrruine Eldena: Symbol der Romantik und lebendiges Kulturerbe

Überreste des Westwerks der Klosterkirche Eldena_(c)Pressestelle UHGW.JPG

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Eine Liste der Toten – Köslin 1945–1947

Wer nach Angehörigen sucht, die das Kriegsende in Köslin/Pommern nicht überlebt haben, findet hier vielleicht eine Antwort – oder zumindest eine Spur.

Totenliste der Evangelischen Gemeinde Köslin 1945-47 (pdf, 1,8 MB)

Viele Familien wissen bis heute nicht, was mit ihren Verwandten in den Wirren von 1945 geschehen ist. Manche wurden zuletzt in Köslin/Koszalin gesehen. Dann verlor sich ihre Spur.

Als die Front im März 1945 über die Stadt rollte, blieben Tausende Zivilisten zurück: zu alt, zu krank, zu langsam für die Flucht, oder schlicht ohne Möglichkeit zu entkommen. Was folgte, waren zwei Jahre unter russischer, dann polnischer Besatzung – geprägt von Hunger, Typhus und Gewalt. Viele überlebten diese Zeit nicht.
Die Pastoren der evangelischen Gemeinde – Schultz, Mahlendorff, Symanowski und Rudnick – hielten in dieser Zeit Beerdigungen ab und führten Register. Neben jedem Namen notierten sie, was sie wussten: Geburts- und Sterbedatum, letzte Adresse, Beruf, manchmal die Namen von Hinterbliebenen. 1947 ließ Pastor Rudnick diese Register im westdeutschen Exil drucken – ausdrücklich als Hilfe für Vertriebene und Suchende.
Die vorliegende Liste umfasst über 1.000 Namen, von den ersten Massenbestattungen im März 1945 bis zu Einträgen aus dem Sommer 1947. Sie enthält Männer und Frauen aller Altersgruppen, Einheimische aus Köslin ebenso wie Flüchtlinge aus Ostpreußen, Danzig oder Schlesien, die auf dem Weg nach Westen in der Stadt gestrandet und gestorben sind. Auch einige Kriegsgefangene sind verzeichnet. (mehr …)

Special Situations Carte von Vor und Hinter Pommern

In den Digitalisierten Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin steht nun ein herausragendes Werk der spätfriderizianischen Militärkartographie frei zugänglich zur Verfügung: die „Special Situations Carte von Vor und Hinter Pommern zum Gebrauch eines hohen Militair-Departements“, gefertigt 1786/87 vom Ingenieur-Geographen C. F. Zierhold.

Zierhold trug den Titel eines Ingenieur-Geographen – eine Berufsbezeichnung für preußische Militärbeamte der Landesvermessung im Offiziersrang, die im späten 18. Jahrhundert mit der systematischen topographischen Erfassung der preußischen Territorien beauftragt waren. Biographisches zu ihm findet sich leider nicht.

Ausschnitt aus Blatt 15

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Dr. Otto Dibbelt

Am 9. Mai 2026 jährt sich zum 70sten Mal der Todestag von Otto Ernst Ewald Dibbelt (* 5. Juli 1881 in Stralsund; † 9. Mai 1956 ebenda) , der in Kolberg das Heimatmuseum  und nach dem 2. Weltkrieg in Stralsund den Vorläufer des Deutschen Meeresmuseums gründete.

Otto Dibbelt wurde am 5. Juli 1881 als sechstes von acht Kindern eines Gärtners in Franzburg bei Stralsund geboren.

Dr. Otto Dibbelt, Quelle: Deutsches Meeresmuseum

Vater: Wilhelm Friedrich Jacob Dibbelt (1833–1907), Kunst- und Handelsgärtner, später Kastellan in der Brunst-Stiftung. Er war ein strenger, sparsamer Mann, der seinem Sohn den Wunsch nach einem naturkundlichen Studium vermittelte.
Mutter: Wilhelmine Anna Berta Dibbelt, geb. Timmich (1844–1918), stammte aus Garz auf Rügen. Sie wird als klein, zierlich und als „Meister im Fischkochen“ beschrieben,  eine Frau, die ihre Kinder mit Fantasie und Herzensgüte prägte. (mehr …)

Das liebe Pommerland

 

„Das liebe Pommerland“ (1864–1870) – Zeitschrift und Herausgeber

Die Zeitschrift erschien unter dem vollständigen Titel Das liebe Pommerland von 1864 bis 1870 in sieben Jahrgängen und gehört zu den frühen volkskundlich-heimatkundlichen Periodika der preußischen Provinz Pommern. Herausgeber war Wilhelm Quistorp, der Initiator des Bugenhagenstiftes in Ducherow. Die digitale Bibliothek Vorpommern hat jetzt alle Bände digitalisiert, darunter auch den vermutlich nur dort vorhandenen 4. Jahrgang. Das liebe Pommernland digital 

Wilhelm Quistorp Quelle quistorp.de

Wilhelm August Bernhard Quistorp (1824–1887) war ein evangelisch-lutherischer Geistlicher und Vorkämpfer der Diakonie. Er war der Bruder des Stettiner Unternehmers Johannes Quistorp. In den Jahren 1858 bis 1882 wirkte er als Pastor in Ducherow. Er begründete und redigierte das Wochenblatt Deutsche Wacht, schrieb für Das liebe Pommerland und den Deutschen Sonntagsfreund, wurde Vorsitzender im Pommerschen Lehrerverband und gründete die Missions- und Waisenstiftungen zu Ducherow, aus denen später das Bugenhagenstift hervorging. (mehr …)

Wieder neue Urmesstischblätter

Der nächste große Schwung der wunderschönen, detaillierten Urmesstischblätter ist online gegangen

Aus Pommern und Umgebung dabei:

Zirchow, Damerow, Zanow, Groß Möllen, Sorenbohm, Lassehne, Greifswalder Oie, Groß Zicker, Zickersches Höft, Zudar, Richtenberg, Velgast, Ahrenshagen, Ribnitz

Köslin, Altbelz, Kordeshagen, Degow, Kolberg, Langenhagen, Robe, Kirchhagener Fichten, Karlshagen, Cröslin, Wusterhusen, Neuenkirchen, Horst, Grimmen, Franzburg

Ausschnitt aus dem Blatt Groß Möllen

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Vesters Archiv für Apothekengeschichte

Wer Vorfahren im Apothekenwesen hat, findet in Düsseldorf eine ungewöhnliche Quelle: Vesters Archiv für Apothekengeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft werden Karteikarten und historische Fragebögen jetzt digitalisiert.

Was ist Vesters Archiv?

Das Archiv geht auf den Apotheker Helmut Vester (1913–2001) zurück, der Zeit seines Lebens alles sammelte, was mit der Geschichte der Pharmazie zu tun hatte. Heute ist die Sammlung Teil des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Uniklinik Düsseldorf.

Für Familien- und Ortsforscher ist das Archiv deshalb so wertvoll, weil es weit über die reine Wissenschaft hinausgeht. Es dokumentiert die Lebens- und Arbeitswelt einer Berufsgruppe über Jahrhunderte hinweg. (mehr …)