Nun hat auch die Staatsbibliothek in Berlin solche Karten digitalisiert, vorwiegend aus Ostpreußen, aber es sind auch Karten aus Osseken, Leba, Leba-See, Sassin, Scholpin und Wartenberg i.P. dabei. Die Karten im Maßstab 1:25 000 sind farbig und sehr detailreich. Eine Übersicht über die Blattschnitte auf
Beginn: Freitag, 13.03.2025 ab 16:00 Uhr, Anreise und Registrierung
Ende: Sonntag, 15.03.2025 um 12:30 Uhr, Abreise (OHNE Mittagessen)
Das Publikum in Soltau 2024
Teilnahme:
Die Reservierung des Hotelzimmers sowie die Buchung der gewählten Verpflegung erfolgt über den Verein.
Sie erhalten nach der Anmeldung eine Bestätigung und separat eine Rechnung.
Das Hotel Park Soltau in Soltau bietet Zimmer zu folgenden Konditionen (Preise je Übernachtung inkl. Frühstück, WLAN und Wellnessbereich):
Einzelzimmer 85,40 € Doppelzimmer 125,00 €
Wie schon vor zwei Jahren kommt noch eine Tagungspauschalen hinzu:
13.03.2026 Freitag inkl Abendbüffet (38,70 €)
14.03.2026 Samstag inkl Mittag und Abendbüffet (71,50 €)
15.03.2026 Sonntag (17,90 €)
Hinweis: Die Tagungspauschalen sind Festpreise, das Essen ist Pflicht – laut Auskunft des Hotels – und kann nicht variiert werden.
Im Tagungsraum werden keine Getränke zur Verfügung gestellt, jeder ist Selbstversorger bzw. kann Getränke bei dem nicht ganz preisgünstigen Automaten ziehen.
Gesamtpreis
Einzelperson für das komplette Wochenende 298,90 €,
Doppelzimmer mit Begleitperson für das komplette Wochenende 506,20 €
Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss: 20.02.2026
Achtung: Bei einer kurzfristigen Stornierung NACH dem 20.02.2026 kann keine Erstattung durch den Verein erfolgen, da wir auf jeden Fall die Buchungen zahlen müssen.
Hierfür müsste also eine private Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen werden.
Pommersche Silvesterbräuche.
Von Prof. Dr. A. Haas, Stettin.
(Fortsetzung)
Umzüge und Maskengestalten
Die dritte Gruppe der Silvesterbräuche bezieht sich darauf, Menschen und Tiere, Haus und Hof, Feld und Flur an den Segnungen des neuen Jahres teilnehmen zu lassen. Hierher gehören in erster Linie die mannigfachen Umzüge, die in Stadt und Land von vermummten Burschen ins Werk gesetzt werden oder doch bis vor wenigen Jahrzehnten ins Werk gesetzt wurden.
Auf der Halbinsel Jasmund fand bis vor 60‑65 Jahren der „Umzug der Stirnkieker“ am Silvestertage statt. Es waren 25 Männer; die hatten weiße Hemden an und weiße Hüte auf; ihre Aermel waren mit buntem Band verziert. Einer von ihnen hielt einen großen Stern aus Papier, der 2‑3 Fuß im Durchmesser hatte und an einem langen Stock befestigt war; auf der Spitze des Stockes brannte ein Licht. So zogen sie von Dorf zu Dorf und in den einzelnen Dörfern von Haus zu Haus und sammelten allerlei Gaben ein. Dabei kam eine längere Dichtung zum Vortrag, die teils rezitiert, teils gesungen wurde. Der Eingang, der gesprochen wurde, lautete:
„Wir kommen in das Haus getreten
Und haben uns keine Erlaubnis gebeten,
Ein Liedchen auch zu singen.“
Darnach wurde gesungen:
„Wir kommen hier ohn allen Spott.
Einen guten Neujahr geb uns Gott!
Einen guten Neujahr und fröhliche Zeit,
Die uns unser Herr Christus hat bereit.
Wir wünschen dem Herrn Gesundheit dabei,
Das soll mei’m Herz eine Freude sein!
Wir wünschen der Frau eine vergoldete Kron,
Aufs künftige Neujahr einen gesunden Sohn“ usw. (mehr …)
Pommersche Silvesterbräuche.
Von Prof. Dr. A. Haas, Stettin.
Einleitung
Die sogenannten Zwölften, d. i. die Zeit der heiligen zwölf Nächte vom 25. Dezember bis 5. Januar, galten bei unseren heidnischen Vorfahren als die heiligste Zeit des ganzen Jahres. Von den alten Sitten und Bräuchen, die mit den Zwölften verknüpft waren, haben sich bis auf unsere Tage noch zahlreiche Reste erhalten, die zum Teil noch den altheidnischen Ursprung erkennen lassen. Mitten hinein in die Zeit dieser Festtage fällt der letzte Tag des Jahres, der Silvestertag, wie er gewöhnlich nach dem Papst Silvester, dem Kalenderheiligen des 31. Dezember, genannt wird, während er im Volksmunde Olljohrsabend zu heißen pflegt.
Die Sitten und Bräuche, die an den Silvestertag anknüpfen, bezwecken ein dreifaches:
den Einfluss der in den letzten Stunden des alten Jahres umziehenden bösen Geister abzuwehren,
einen prophetischen Blick in die Zukunft zu tun,
dem Hause und seinen Bewohnern die Segnungen des neuen Jahres zu sichern.
Janusz Pawelczyk veröffentlichte in der Facebookgruppe GenBaza die folgenden Informationen über neue Digitalisate aus dem Staatsarchiv Koszalin /Köslin. die Ortsnamen wurden teilweise korrigiert und fehlende Links zugefügt.
Nu kümmt dat leiwe Wihnachtsfest
so sachten in dat Land
Väl Tuscheln giwwt et hier un dor,
väl Arbit för de Hand.
Im witte Kleed stoahn Bosch
un Bom
und Dörp un Hus un Field.
De Sternkes bläkere as Gold
vom Himmel in de Wilt.
De Minsche sind so anners gor,
heimlich un doch vertrut.
Von allem Reden, is et mi,
geiht Fräd un Segen ut.
Mi is´t, as wenn ganz noa tausam
dat kleene Dörp is rückt.
Ut jedem Finster, rick un arm,
de Fräde ruterkiekt.
Kümmt denn de Hillig Oawend sacht
in´t stille Dörp herin,
is´t, as leit mi de Hillge Christ
taum annere Land herin.
Dor
singe Klock un Kinnerstimm
so seit an ni im Joahr.
Tau Kinner ware sülwsten wi
im brun un witte Hoar.
Max Nemitz (* 10. März 1888 in Damerkow, Kreis Bütow; † 1970 in Aachen) war Lehrer,
Schriftsteller und Heimatforscher.
Weitere Gedichte von Max Nemitz und die Übertragung ins Hochdeutsche auf https://grosstuchen.de/Nemitz.html
Eine schöne Karte des Kreises Greifenberg im Maßstab 1:80.000 aus dem Nachlass der Großeltern hat uns Johannes Frank in hoher Auflösung (600 dpi) als Scan zum Download zur Verfügung gestellt. Die Karte ist im Original 45cm x 60cm groß und erschien beim Verlag H. Peters, Stettin, Blücherstr. 5.
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