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Evangelisches Gesangbuch für die Provinz Pommern
Digitalisat des „Evangelisches Gesangbuch für die Provinz Pommern „, Stettin, 1897
ohne Noten, die Melodien waren wohl alle bekannt?
Adreßbuch Schivelbein und Umgegend (1940)
Neu digitalisiert in der Digibib MV:
Adreßbuch für die Stadt Schivelbein und Umgegend (1940)
https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN214116816_1940/
Koloniegründungen Friedrich des Großen in Pommern
Diese schöne, aber falsch bezeichnete Karte aus dem Museum in Stolp, hat K.-D. Kreplin entdeckt. Sie zeigt in hoher Auflösung die Koloniegründungen Friedrich des Großen in Pommern.
http://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/show-content/publication/83364/edition/76367/?format_id=2
Eine wichtige Veröffentlichung dazu:
Otto Gebhard: Friderizanische Kolonien und Kolonisten in. Pommern nach dem Stande des Jahres 1754
https://digibib.studienstelleog.de/sdo/sog/KOL.kol-pom-gebhard.pdf
Über den Tellerrand: Stadtarchiv Düsseldorf
Das Stadtarchiv Düsseldorf stellt Urkunden online: Geburtsurkunden bis zum Jahr 1876, Heiratsurkunden bis 1899 und Sterbeurkunden bis 1938. Die Register beginnen schon 1810 (frz. Zivilstand).
Sie sind über das Portal „archiveNRW“ auf den Seiten des Stadtarchivs abrufbar:
Titel und Wappen der „Lande Lauenburg und Bütow“
Lesestoff: Kreplin, Klaus-Dieter: Titel und Wappen der „Lande Lauenburg und Bütow“. Mit einem Anhang: Pommerellen (Pomerania) in Titular, Siegel und Wappen der polnischen Könige.
Im: Herold-Jahrbuch, Neue Folge, Band 29 (2024)
https://herold-verein.de/neuerscheinung-herold-jahrbuch-neue-folge-band-29-2024/
Pommersche Silvesterbräuche.
Von Prof. Dr. A. Haas, Stettin.
(Fortsetzung)
Die dritte Gruppe der Silvesterbräuche bezieht sich darauf, Menschen und Tiere, Haus und Hof, Feld und Flur an den Segnungen des neuen Jahres teilnehmen zu lassen. Hierher gehören in erster Linie die mannigfachen Umzüge, die in Stadt und Land von vermummten Burschen ins Werk gesetzt werden oder doch bis vor wenigen Jahrzehnten ins Werk gesetzt wurden.
Auf der Halbinsel Jasmund fand bis vor 60‑65 Jahren der „Umzug der Stirnkieker“ am Silvestertage statt. Es waren 25 Männer; die hatten weiße Hemden an und weiße Hüte auf; ihre Aermel waren mit buntem Band verziert. Einer von ihnen hielt einen großen Stern aus Papier, der 2‑3 Fuß im Durchmesser hatte und an einem langen Stock befestigt war; auf der Spitze des Stockes brannte ein Licht. So zogen sie von Dorf zu Dorf und in den einzelnen Dörfern von Haus zu Haus und sammelten allerlei Gaben ein. Dabei kam eine längere Dichtung zum Vortrag, die teils rezitiert, teils gesungen wurde. Der Eingang, der gesprochen wurde, lautete:
„Wir kommen in das Haus getreten
Und haben uns keine Erlaubnis gebeten,
Ein Liedchen auch zu singen.“
Darnach wurde gesungen:
„Wir kommen hier ohn allen Spott.
Einen guten Neujahr geb uns Gott!
Einen guten Neujahr und fröhliche Zeit,
Die uns unser Herr Christus hat bereit.
Wir wünschen dem Herrn Gesundheit dabei,
Das soll mei’m Herz eine Freude sein!
Wir wünschen der Frau eine vergoldete Kron,
Aufs künftige Neujahr einen gesunden Sohn“ usw. (mehr …)