Von Erbsbär, Schnabbuk und Aschenmutter
Klaus Granzow beschreib in „Sie wußten die Feste zu feiern“ Pommersche Fastnachtsbräuche.
Von Erbsbär, Schnabbuk und Aschenmutter
Pommersche Fastl-Abend-Bräuche
Wir kommen herein ohn‘ allen Spott, ein‘ schön‘ Fastelabend, den geb euch Gott, einen schön‘ guten Abend, eine fröhliche Zeit, die uns der Rummelpott hat bereit‘t!
Mit diesem alten „Rummelpott“-Lied wurde in Pommern die Fastelabend-Zeit eingeleitet. Im Rheinland und in Süddeutschland wird man bei dem Wort Fastelabend mehr an Karneval und Fasching denken. Doch der Fastelabend in Pommern hat eine ganz andere Bedeutung. Denn mit „Fasten“ haben diese Feiern nichts tun, im Gegenteil: in dieser Zeit wird tüchtig gegessen und getrunken.

Der Ausdruck stammt vielmehr von dem Wortstamm „fasen“ oder „fasteln“, wie wir heute auch noch von „faseln“ sprechen, wenn jemand wirre Reden führt. Während das Wort heute eine negative Bedeutung angenommen hat, wurde in früherer Zeit derjenige junge Mann, der am besten faseln konnte, d. h. eine lustige Geschichte anschaulich zum Besten zu geben wusste, zum „Faselhans“ gekrönt. Er durfte sich zur Belohnung seine „Faselliese“ selbst auswählen, die dann meistens seine Frau wurde. (mehr …)











Stettin, so heißt es in dem dazugehörigen Text, wäre eine der wichtigsten Städte im preußischen Königreich.