Die Personendatenbank Greif-X

Die neue Datenbank Greif-Index wurde heute für die
Allgemeinheit freigeschaltet.

Von Danilo Beiersdorf

Auf dem diesjährigen Greif-Seminar in Bochum wurde erstmals das neue Datenbankprojekt des Vereins einem größeren Personenkreis vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Personendatenbank mit dem Arbeitsnamen „Greif-Index“. Für alle Mitglieder die nicht am Seminar teilnehmen konnten, möchte ich eine ausführliche Beschreibung in diesem Artikel geben.

Kartenansicht
Kartenansicht der im Greif-Index enthaltenen Daten für Standesämter und Kirchspiele

HINTERGRUND

Seit dem Jahr 2015 werden in einer Kooperation mit dem polnischen Verein „ZTG POMERANIA“ umfangreiche Indexierungsarbeiten von Personenstandsregistern und Kirchenbüchern aus dem Staatsarchiv Köslin und dessen Außenstelle Stolp erstellt. Während der nun bereits 3 Jahre andauernden Laufzeit des Projektes, wurde bereits eine Vielzahl von Indexierungsarbeiten abgeschlossen. Aktuell sind Daten von ca. 160 verschiedenen Standesämtern und ca. 30 Kirchspielen bzw. Filialkirchen erfasst. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass über 380.000 Geburten/Taufen, über 100.000 Heiraten und fast 250.00 Sterbefälle/Beerdigungen indexiert worden sind. (Stand März 2018)

Aber auch bereits lange vor dem aktuell laufenden Indexierungsprojekt wurden Erfassungsarbeiten von Mitgliedern des Vereins erstellt bzw. dem Verein zur Verfügung gestellt. Diese befinden sich als sogenannte „Findhilfen“ auf den Internetseiten des Vereins, deren Anzahl sich bereits auf über 200 Arbeiten beläuft.

Zusätzlich werden ständig neue Indexierungen im Internet an den verschiedensten Stellen veröffentlicht. Es existieren Abschriften in Foren, sozialen Medien und auf privaten Internetseiten. Vor einiger Zeit wurden sogar die Sterbefälle aus einem Kirchenbuch auf der Seite findagrave.com indexiert. (mehr …)

Heimatmuseum Neustettin

Heimatmuseum Neustettin

Ausstellungsstücke aus dem Heimatmuseum Neustettin sind inzwischen im Regionalmuseum Szczecinek angekommen. Das Heimatmuseum in Eutin musste aufgelöst werden. Weitere Exponate gehen auch an das Pommersche Landesmuseum in Greifswald, in die Ausstellung der Stiftung Flucht, Vertreibung und Versöhnung in Berlin und in das Dorf- und Schulmuseum in Schönwalde. Die Schriften gehen in die Martin-Opitz-Bibliothek in Herne und das Archiv unseres Vereins.
https://gk24.pl/ziomkowie-oddaja-pamiatki-o-muzeum-w-szczecinku-ich-wlasne-zamknieto-zdjecia/ar/13474709

Spanische Grippe: An der Virenfront

Spanische Grippe: An der Virenfront

Vor 100 Jahren: Die Spanische Grippe forderte zwischen 1918 und 1920 mindestens 25 Millionen Todesopfer. Eine Besonderheit der Spanischen Grippe war, dass ihr vor allem 20- bis 40-jährige Menschen erlagen, während Influenzaviren sonst besonders Kleinkinder und alte Menschen gefährden.
„In der Provinz Pommern tritt die Grippe immer heftiger auf“, schrieb die „Vossische Zeitung“ (Berlin) am 14. Oktober 1918. In Stettin, Greifswald und Stralsund habe die Zahl der Erkrankungen so stark zu genommen, dass „Störungen bei der Post, im Eisenbahnverkehr und in den Schulen unvermeidlich waren“.
https://www.zeit.de/2018/36/url-spanische-grippe-erster-weltkrieg-viren-niederlage-beschleunigung

Caspar-David-Friedrich-Zentrum

Eröffnung des Zeichen- und kunstpädagogischen Kabinetts – Caspar-David-Friedrich-Zentrum

Anlässlich des 244. Geburtstags Caspar David Friedrichs wird das Zeichen- und kunstpädagogische Kabinett als neuer Teil der ständigen Ausstellung im Caspar-David-Friedrich-Zentrum in Greifswald eröffnet.

http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Greifswald/Friedrich-Zentrum-eroeffnet-neues-Zeichenkabinett