Stettins Kultursalon

Stettins Kultursalon – Wie eine Stettiner Villa Deutsche und Polen zusammenbringt

Ein anhörenswerter Podcast über die Villa Lentz in Stettin, einen Prachtbau aus 1888 mit wechselvoller Geschichte, toll restauriert.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Wie-eine-Stettiner-Villa-Deutsche-und-Polen-zusammenbringt,villalentz100.html

Podcast: https://www.ndr.de/radiomv/Stettins-Kultur-Salon-Wie-eine-Villa-Deutsche-und-Polen-zusammenbringt,audio1698984.html

Inventarlistenwestpreußische Landratsämter

Inventarlistenwestpreußische Landratsämter

Aus der Nachbarschaft: die Bestände des Geheimen Preußischen Staatsarchiv in Berlin (GStA PK) und des Staatsarchivs in Danzig/Archiwum Państwowe w Gdańsku (APG) sind in Inventarlisten für die westpreußischen Landratsämter Berent, Danziger Niederung, Karthaus, Marienwerder, Neustadt und Pr. Stargard zusammen erfasst worden.

https://gsta.preussischer-kulturbesitz.de/schwerpunkte/erschliessung-und-forschung/erschliessungsprojekte/virtuelle-zusammenfuehrung-der-erschliessungsdaten.html?sword_list%5B0%5D=danziger&sword_list%5B1%5D=niederung&no_cache=1

Doku: Neue Heimat Brasilien – 200 Jahre deutsche Einwanderung

Doku: Neue Heimat Brasilien – 200 Jahre deutsche Einwanderung

Neue Heimat Brasilien – 200 Jahre deutsche Einwanderung
Ab Minute 25 geht es auch um pommersche Auswanderung nach Brasilien am Beispiel Pomerode

https://www.youtube.com/watch?v=heX_zSW_-GM (auch in der ARD Mediathek)

Danke an den Ahnenforscher Stammtisch Unna und Umgebung Unna für den Hinweis auf diese interessante Doku.

Denkmal Friedrich Wilhelm I. von 1724 in Köslin

Denkmal Friedrich Wilhelm I. von 1724 in Köslin

In Köslin – Koszalin wurden Teile des Friedrich Wilhelm I. Denkmales von 1724 wiedergefunden, das am Ende des Weltkrieges abgebaut worden war. Seitdem war es verschollen.

Eine Woche nach dem sensationellen Fund mehrerer beschädigter Teile der Statue von König Friedrich Wilhelm I. in Köslin – Koszalin, wurde am 19.08.2024 der Rest der Skulptur und damit auch die Hauptfigur des preußischen Herrschers selbst gefunden. Sie lag buchstäblich einen halben Meter von den ersten Teilen entfernt im Boden.

https://gk24.pl/archeologiczna-sensacja-w-koszalinie-odnaleziono-kolejne-fragmenty-pomnika-krola-fryderyka-wilhelma-i-zdjecia/ar/c1-18751361

Gedenkstätte des Monats August 2024

Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden die „Zeichen von Krieg und Frieden in der Kulturlandschaft“ mit all seinen Facetten zum Thema des Kulturdenkmals des Jahres 2024 gewählt. Gemeinsam mit dem Landesverband MV im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. veröffentlicht der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern jeden Monat eine Gedenkstätte des Monats.

Denkmal des Kürassier-Regiments in Pasewalk

Im Jahre 1921 wurde der Grundstein für das Denkmal gelegt und am 11. Juli 1922 fand die Einweihung statt. Das Denkmal erinnert an die Gefallenen des Pommerschen Kürassier-Regiments „Königin“ Nr. 2, die während des Ersten Weltkrieges (1914-1918) ihr Leben ließen. Der Kavallerieverband hat eine lange Geschichte und wurde im Jahr 1717 in Preußen gegründet. Während der napoleonischen Kriege wurde 1806 Königin Luise von Preußen zur Regimentschefin ernannt. Nach ihrem Tod behielt das Regiment zu Ehren von Luise den Namen „Königin“.

Die Soldaten des Kürassier-Regiments nahmen an einer Vielzahl von Feldzügen teil, darunter die Deutschen Einigungskriege in Dänemark, Österreich und Frankreich. Der Erste Weltkrieg markiert eine bedeutende Zäsur in der Geschichte des Regiments. Während zu Beginn des Krieges 1914 die Kavallerie in der militärischen Planung eine Rolle spielte, nahm im Verlauf der Kämpfe die Bedeutung von berittenen Einheiten immer stärker ab. Die Gefechte spielten sich immer öfters in großer Reichweite und in Schützengräben ab. Wer sich aus der Deckung des Grabens wagte, schwebte aufgrund von Maschinengewehrfeuer und Artillerie in Lebensgefahr. So erging es zum Beispiel dem Fähnrich Karl Georg von Falkenhayn, er wurde mit einer Schrapnellkugel im Unterleib verwundet und verstarb an seiner Verletzung in russischer Kriegsgefangenschaft. Seine persönlichen Sachen und einen Abschiedsbrief gelangten über das Rote Kreuz später an seine Mutter. Aufgrund der veränderten Kriegsführung wurde 1918 endgültig entschieden, dass das Regiment alle Pferde abgeben soll und von nun an ein Kavallerie-Schützen-Regiment sei. Zuletzt wurden die Soldaten für Kämpfe in Flandern und vor Cambrai eingesetzt. Nach dem Waffenstillstand von Compiègne 1918 endete das Massensterben an der Westfront. Das Regiment wurde demobilisiert und schlussendlich aufgelöst. Die stummen Zeitzeugen dieses militärhistorischen Kapitels von Mecklenburg-Vorpommern sind das benannte Denkmal für die Gefallenen und die ehemaligen Militärgebäude in Pasewalk.

Bildurheber: Assenmacher (CC BY-SA 4.0)