Pommern 1957
Pommern 1957 – Deutsche Ostgebiete aus der SWR Retro – Abendschau
Ab Minute 17 sind zu sehen: Stolp, Schlawe, Kasimirsburg, Köslin, Kolberg, Naugard, Stettin und Pyritz
Deutsche Ostgebiete aus der SWR Retro – Abendschau:
Pommern 1957 – Deutsche Ostgebiete aus der SWR Retro – Abendschau
Ab Minute 17 sind zu sehen: Stolp, Schlawe, Kasimirsburg, Köslin, Kolberg, Naugard, Stettin und Pyritz
Deutsche Ostgebiete aus der SWR Retro – Abendschau:
Seifenkessel der Seifensiederei und Lichtgießerei Friedrich Greifswald
Metallrestauratoren haben den Seifenkessel, der noch vom Vater von Caspar David Friedrich stammt, in Greifswald restauriert.
Karte Reichsbahndirektionsbezirk Stettin 1928
Die Übersichtskarte des Reichsbahndirektionsbezirkes Stettin aus 1928 findet sich in hoher Auflösung bei Wikipedia. Wie weit war es für Ihre Angehörigen zum nächsten Bahnhof?
Memorabilienbuch Swantow/ Rügen
Die Ortschronik, auch Memorabilienbuch genannt, von Swantow auf Rügen wird restauriert und neu gebunden.
Im „hintersten Hinterpommern“, im Dorf Repzin, zehn Kilometer von Schivelbein entfernt, existierte von 1901 bis 1930 eine Fürsorgeeinrichtung des Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes. Bis zu 60 jüdische Jungen, von einfach nur Unartigen bis hin zu Kriminellen, verbrachten hier durchschnittlich ein Jahr, um sich zu „bessern“. Die Jungen mussten fernab ihrer Familien bis zu zehn Stunden am Tag hart arbeiten, wurden nachts in den Schlafsälen eingeschlossen und für Verfehlungen setzte es Prügel. Die Lebensbedingungen im alten Schloss waren alles andere als einfach. Ein baufälliges Gebäude, oft nur kaltes Wasser, ständige Geldnot und personelle Engpässe prägten den Alltag. 1930 wurde die Anstalt nach Berlin verlegt und ein Tuberkoloseheim des Kreiskommunalverbands Schivelbein zog in die alten Mauern ein.
Die Familie des Erziehungsdirektors Baronowitz trotzte den widrigen Bedingungen fast 30 Jahre lang. Adolf und Else Baronowitz rieben sich für die Jungen auf. Im Ersten Weltkrieg wuchs Else Baronowitz über sich selbst hinaus und vertrat ihren Mann nicht nur in den harten Jahren der Kämpfe, sondern auch während seiner Kriegsgefangenschaft. Ihre vier kleinen Kinder, die alle in Repzin geboren worden waren, musste sie sechs Jahre lang allein erziehen.
Adolf Baronowitz war ein Kämpfer, der sich nicht nur für die Jungen in Repzin, sondern auch für eine bessere Altersversorgung von Lehrern einsetzte. „Strenge, Arbeit und Belehrung“ war das Motto seines pädagogischen Konzepts, das lange Jahre akzeptiert wurde. In die reformpädagogischen Strömungen der 1920er Jahre passte er damit allerdings nicht mehr. 1929 musste das Ehepaar Baronowitz den Posten in Repzin räumen. Ein schwerer Schlag vor allem für Else Baronowitz – sie starb nur ein Jahr später mit 51 Jahren in Schivelbein.
Die Judenverfolgung sollten nur der älteste Sohn Werner und zwei Enkel überleben. Adolf Baronowitz, seine Kinder Käthe, Ilse und Heinz und die Enkeltöchter Susanne und Eva wurden von den Nationalsozialisten ermordet.
Die vollständige Geschichte des Israeltischen Erziehungsheims in Repzin und der Familie Baronowitz mit vielen Nachweisen und Quellenangaben findet Ihr hier:
Wie immer – ich freue mich über jede Anmerkung und Ergänzung sowie über jeden Verbesserungsvorschlag!
Neue Digitalisate bei metryki.genbaza.pl – Januar 2024
Derzeit werden bei metryki.genbaza.pl laufend neue Digitalisate aus dem Staatsarchiv Stolp veröffentlicht, die jetzt aus dem Datenschutz herausfallen, also Geburten 1923 und Heiraten und Tote aus 1943.
Orte z.B. Budow, Kathkow, Schwarz Damerkow, Bartin, Besswitz usw.
Aufnahmelager Friedland
Wer im Rahmen von Flucht und Vertreibung Pommern nicht verlassen hat, sondern bleiben musste kam später als Aussiedler nach Deutschland. Dieser Film von 1957 berichtet über den Weg über das Aufnahmelager Friedland und schlimme Schicksale.
Karte Kirchenbücher Archion
Der Benutzer Basil aus dem Forum Ahnenforschung.net hat eine hilfreiche Karte erstellt, die die Orte zeigt, aus denen Kirchenbücher bei Archion.de verfügbar sind.
https://umap.openstreetmap.de/de/map/archionkarte_46875#6/51.611/19.688