Luisen-Denkmal in Dramburg

Luisen-Denkmal in Dramburg

Königin Luise von Preußen (* 10. März 1776 in Hannover; † 19. Juli 1810 auf Schloss Hohenzieritz) war die Gemahlin König Friedrich Wilhelms III. von Preußen und war schon zu Lebzeiten, aber umso mehr nach ihrem frühen Tod, eine Kultfigur in Preußen. Sie war z.B. auch die Namensgeberin für das „Kürassier Regiment Königin (Pommersches) Nr. 2“.
Am 20. Dezember 1809 verbrachte Luise die Nacht in einer bereits nicht mehr existierenden historischen Residenz der Familie Goltz (Goltzengut) in Dramburg.
Paul van Niessen (1897, S. 267) zitiert die Worte der Königin, die, verzaubert von dem Muster der Tapete ihres Schlafzimmers, gesagt haben soll:“Unter Rosen habe ich geschlafen und Schmetterlinge haben mich wach geküsst“.

dramburg.blogspot.com erinnert an diese Geschichte und den nicht mehr vorhandenen Luisenstein in Dramburg.
http://dramburg.blogspot.de/2018/01/pomnik-luizy-luisen-denkmal-luisenstein.html

Adressbücher Stolp

Adressbücher Stolp

Die Adressbücher der Stadt Stolp sind inzwischen fast lückenlos digitalisiert.
Neu:
Adreß-Buch der Stadt Stolp i. Pom. 1890
http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN86316966X_1990/1/

Adreß-Buch der Stadt Stolp i. Pom. 1896
http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN86316966X_1896/1/

Einwohnerbuch Stolp i. Pom 1929
http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN863138144_1929/1/

zahlreiche weitere Jahrgänge: https://stolp.de/literatur_adressbuecher.html

Steckrübenwinter

Steckrübenwinter: Als der Erste Weltkrieg den Hunger nach Berlin brachte

Der Steckrübenwinter 1916/1917 ist in die deutsche Geschichte eingegangen. Nach einer Missernte bei Kartoffeln wurden die rund 1,5 Kilogramm schweren kugelförmigen Wurzeln des Kohlgewächses zu einer der wichtigsten Nahrungsgrundlage in der Kriegszeit. Auf dem Land in Pommern war der Hunger nicht ganz so schlimm wie in den Großstädten, es gab mit der Sorte „Parnassia“ aus der Züchtung in Streckenthin Kreis Köslin eine Kartoffelsorte mit besonders hoher Kartoffelfäuleresistenz und einem extrem hohen Stärkegehalt .
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/steckruebenwinter-als-der-erste-weltkrieg-den-hunger-nach-berlin-brachte-29529098?dmcid=sm_fb

Geschichte zwischen Uecker und Randow

Geschichte zwischen Uecker und Randow

„FUER UNS – Das Magazin zwischen Uecker und Randow“ ist ein lokales Anzeigenblättchen, das monatlich in die Briefkästen verteilt wird. Es enthält aber auch immer eine Seite zur Geschichte der Region, die sehr lesenswert ist.

Alle bisherigen Ausgaben kann man lesen auf http://haffmedia.de/fuer-uns/

Themen bisher: 4-2016 Die Entstehung des Haffstausees

5-2016 Illyrer: Von der Adria ans Haff

6-2016 Und dann kamen die Germanen

7-2016 Wer zählt die Völker?

8-2016 Die Slawen kommen ins Land

9-2016 Der Kampf um den Ort Torgelow

10-2016 Wenden, Wikinger und Dänen

11-2016 Als das Christentum kam

12-2016 Jetzt kommen die Deutschen

1-2017 Von der Vogtei Torgelow unter den märkischen Askaniern

2-2017 Als der Pasewalker Turm erbaut wurde und Raubritter Hase kam

3-2017 Der Raubritter Zacharias Hase und die Hasenburg

4-2017 Das Barnimskreuz bei Hintersee erinnert an eine grausige Tat

5-2017 Die wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Heimat zur Herzogenzeit

6-2017 Pasewalker Bier und anderes Gewerbe zur Herzogenzeit

7-2017 Pasewalker Bier und anderes Gewerbe zur Herzogenzeit

8-2017 Wie Herzog Bogislaw X den pommerschen Greif umgestaltete

9-2017 Unsere Heimat in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs

10-2017 Kampf und Streit um das pommersche Erbe

11-2017 Nach dem Krieg: Vorpommern unter schwedischer Herrschaft

12-2017 Unsere Heimat während der Schwedenzeit: Der Wiederaufbau!

1-2018 Wie sah es zur Schwedenzeit (1648-1720) in Torgelow aus?

200 Jahre Regierungsbezirk Stralsund

200 Jahre Regierungsbezirk Stralsund

Vor 200 Jahren, am 5.1.1818 wurde der Regierungsbezirk Stralsund gebildet. Aufgrund der schwedischen Vergangenheit hatte er eine besondere Rechtsposition, es galten weder das Allgemeine preußische Landrecht noch die in der Zeit der so genannten Stein-Hardenbergischen Reformen erlassenen Gesetze und Ordnungen . Eine dieser besonderen Rechtsformen war das Tertialrecht. Güter unter diesem Recht gehörten dem Staat, wurden aber als ewige Pacht an Familien vergeben.  Am 1. Oktober 1932 wurde der Bezirk mit dem Regierungsbezirk Stettin vereinigt.

Karte aus Atlas von Europa nebst den Kolonien … bearbeitet von W. E. A. v. Schlieben … Leipzig bei Georg Joachim Goschen 1825. Download via https://goo.gl/NNPfoa