Dr. Otto Dibbelt

Am 9. Mai 2026 jährt sich zum 70sten Mal der Todestag von Otto Ernst Ewald Dibbelt (* 5. Juli 1881 in Stralsund; † 9. Mai 1956 ebenda) , der in Kolberg das Heimatmuseum  und nach dem 2. Weltkrieg in Stralsund den Vorläufer des Deutschen Meeresmuseums gründete.

Otto Dibbelt wurde am 5. Juli 1881 als sechstes von acht Kindern eines Gärtners in Franzburg bei Stralsund geboren.

Dr. Otto Dibbelt, Quelle: Deutsches Meeresmuseum

Vater: Wilhelm Friedrich Jacob Dibbelt (1833–1907), Kunst- und Handelsgärtner, später Kastellan in der Brunst-Stiftung. Er war ein strenger, sparsamer Mann, der seinem Sohn den Wunsch nach einem naturkundlichen Studium vermittelte.
Mutter: Wilhelmine Anna Berta Dibbelt, geb. Timmich (1844–1918), stammte aus Garz auf Rügen. Sie wird als klein, zierlich und als „Meister im Fischkochen“ beschrieben,  eine Frau, die ihre Kinder mit Fantasie und Herzensgüte prägte. (mehr …)

Das ehemalige Dominikanerkloster „St. Katharinen“ in Stralsund

Das Kloster des Monats Mai 2026 – vom Heimatverband MV und der Gemeinschaft der Klosterstätten in Mecklenburg – Vorpommern e.V. – ist das ehemalige Dominikanerkloster „St. Katharinen“ in Stralsund. Hierzu der Text der offiziellen Pressemitteilung:

Das ehemalige Dominikanerkloster „St. Katharinen“ in Stralsund: Vom Kloster zum Museumsstandort

Das ehemalige Katharinenkloster in Stralsund gehört zu den bedeutendsten
Kulturdenkmälern der Stadt und spiegelt über Jahrhunderte hinweg die bewegte
Geschichte Stralsunds wider. Seine Wurzeln reichen bis in die frühe Stadtgeschichte
zurück, die mit der Gründung Stralsunds im Jahr 1234 begann. Bereits wenige
Jahrzehnte später, in einer Zeit politischer und wirtschaftlicher Spannungen – unter
anderem dem Angriff der Lübecker Kaufleute im Jahr 1249 – entstand 1251 das
Dominikanerkloster am Katharinenberg. Stifter des Klosters war Fürst Jaromar II. von
Rügen. Sein Sohn Witzlaw II. schenkte dem Orden das Grundstück.

Digitaler Globus im Meeresmuseum

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Wieder ein Schwung Urmesstischblätter

Erfreulicherweise schient sich die Digitalisierung der Urmesstischblätter an der Staatsbibliothek Berlin fortzusetzen 🙂

Wir hatten über diesen schönen Kartentyp schon mehrfach berichtet:

Urmesstischblätter aus den Kreisen Lauenburg und Stolp

und

https://www.pommerscher-greif.de/weitere-urmesstischblaetter/

Hier ein Übersichtskarte über die Blattschnitte:

https://www.susudata.de/messtisch/Overview.html

Jetzt sind die Karten, die mit der Nummer 16xx beginnen (siehe auf dem Blattschnitt) , online gestellt worden.

Aus Pommern: Groß Rakitt, Schwarz Damerkow, Budow, Groß Dübsow, Rathsdamnitz, Kulsow, Schlawe, Karwitz, Altenhagen, Beelkow, Middelhagen, Vilmitz, Putbus, Samtens, Stralsund, Niepars, Barth, Lüdershagen und Wustrow.

 

Am schnellsten findet man sie unter Eingabe des Ortsnamens in den Suchschlitz auf

Ausschnitt aus dem Urmesstischblatt Stralsund 1835

https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/suche?queryString=PPN1936237946%20&results_on_page=20&current_page=1&sort_on=mets-created&sort_direction=desc

oder bei der Sortierung nach dem Indexierungsdatum.

 

 

Alte Stralsunder Hochzeitsbräuche

Von den alten Stralsundischen Hochzeitsbräuchen können wir uns noch heute ein ziemlich gutes und vollständiges Bild machen auf Grund der verschiedenen Hochzeitsordnungen, welche der Magistrat im Laufe der Jahrhunderte erlassen hat, und deren älteste aus dem Jahre 1310 stammt. Sie gewähren einen seltenen Einblick in die Besonderheit nunmehr längst vergessener Sitten und lassen erkennen, wie früher das Leben der Bevölkerung bis in die persönlichsten Angelegenheiten hinein von Bürgermeister und Rat bestimmt und geregelt wurde. Aus weiser Fürsorge und patriarchalischem Verantwortungsgefühl entstanden, verfolgten diese Verordnungen den Zweck der Vergeudung und Verschwendung feste Grenzen zu setzen, wozu offenbar das Bürgertum aller Stände gerade bei den Hochzeiten immer wieder neigte, wie das auch bis heute zuweilen bei der ländlichen Bevölkerung noch der Fall ist. (mehr …)

Fritz Rackow – ein pommerscher Lehrer aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Ein Beitrag von Dr. Dirk Schleinert, Direktor des Stadtarchivs Stralsund

 

Am 29. Dezember 2022 wurde auf dem Blog Pommerscher Greif e. V. unter der Rubrik Kurz und bündig ein Beitrag über online gestellte Linolschnitte Stralsunder Tore und Türme veröffentlicht, die von Fritz Rackow angefertigt wurden. Am Schluss des Beitrags steht die Frage: „Fritz Rackow war vermutlich Lehrer in Stralsund. Wer weiß mehr über ihn?“

Dieser Frage soll nun anhand der im Stadtarchiv Stralsund lagernden Dokumente etwas näher nachgegangen werden. (mehr …)

Die Schmiede von Hermann Räbiger in Stralsund

In der Fotosammlung aus der Militärzeit meines Großvaters Ewald Giese, der 1901 in Stralsund geboren worden war, befindet sich das folgende Foto der Schmiederei von Hermann Räbiger.

Auf der Rückseite: „Zur Erinnerung an meinen Oktober-Urlaub 1920“, links Ewald Giese

Rechts am Wagenrad der Jugendfreund meines Großvaters Hermann Räbiger. (mehr …)

Am Pommerschen Herd – Beilage zur „Demminer Zeitung“ 1914-1939, Teil 2

Am Pommerschen Herd – Beilage zur „Demminer Zeitung“ 1914-1939, Teil 2

Zwischen 1914-1939 erschien in regelmäßigen Abständen die Beilage zum „Demminer Tageblatt“. Wie bei der Heimatbeilage zur Jarmener Zeitung finden sich dort Beiträge zur Geschichte von Demmin, sowie zahlreiche Beiträge zum Kreis Demmin und den umliegenden Dörfern.

Ebenfalls nennenswert ist die Anzahl der zahlreichen Pommerschen Artikel zu den Nachbarkreisen, welche zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls hier veröffentlicht wird.

Nachfolgend finden Sie die verschiedenen Beiträge, welche nach Themen und Ortsnamen geordnet sind. Falls Sie Interesse an einem Beitrag haben, gebe ich gerne Auskunft. Ausgewertet wurde die Heimatbeilage im Zeitraum Nr. 1/1919 bis Nr. 52/1937 mit Schwerpunkt der Familien- und Ortsgeschichtlicher Beiträge. Ausgelassen wurden Romane, sowie weitere allgemeine Texte.

Ich verweise in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf meinen Blog-Beitrag über die Heimatbeilage – Beilage zur „Jarmener Zeitung“ mit „Gützkower Zeitung“ 1931-1938

David Krüger
Ansprechpartner für den Altkreis Demmin beim Pommerscher Greif e.V.
E-Mail: kontakt@david-krueger.de

Fortsetzung des ersten Teils, Demmin und den Altkreis Demmin betreffend.

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Navigationsschulen in Pommern

Wer Seeleute unter seinen Vorfahren hat, möchte sicherlich mehr über deren Ausbildung wissen. 1749 wurde die erste öffentliche Navigationsschule in Hamburg eröffnet. In Pommern gab es solche Lehranstalten in  Stettin – Grabow, Stralsund und Barth, aber wie man den nachfolgenden Listen entnehmen kann, gingen Pommern auch nach Danzig oder sogar Königsberg auf die Schule. Zudem gab es laut Brockhaus 1894 sieben Navigationsvorschulen (z.B. in Zingst, Stralsund, Stolpmünde, Swinemünde)

Stralsund Tribseer-Thor und Navigations-Schule
Geissler, Robert : Tribseer-Thor und Navigations-Schule Stralsund / N. d. Nat. gez. u. lith. v. Rob. Geissler. – Stralsund : Bremer, [1869?]. http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90031976 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

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