Auch 2026 war der Genealogentag ein voller Erfolg! Die Reise führte uns diesmal nach Göttingen: Drei Tage voller spannender Informationen, anregender Gespräche, neuer Ideen und interessanter Kontakte. Unser Fazit fällt deshalb eindeutig aus: Die Teilnahme hat sich wieder sehr gelohnt!

Mit sechs engagierten Mitgliedern war der Stand des Pommerschen Greif gut besetzt und mit den Stolpern um die Ecke auch wieder in bester Gesellschaft. Dabei haben wir den diesjährigen Genealogentag durchaus anders erlebt als im vergangenen Jahr in Frankfurt. Während dort die Stände und der direkte Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern stärker im Mittelpunkt standen, waren es diesmal vor allem die Vorträge und die vielen persönlichen Begegnungen, die uns beschäftigt und neue Impulse gegeben haben. Die Frequenz an den Ständen war insgesamt etwas geringer als in Frankfurt – dafür ergaben sich viele interessante Gespräche und Kontakte an anderer Stelle.

So hätte es sein können – die Shirts kamen leider nicht pünktlich an, aber KI hilft auch hier 🙂

Spannende Vorträge – und neue Anregungen

Besonders bereichernd waren die zahlreichen Vorträge – auch wenn die große Zahl der Veranstaltungen innerhalb unserer Gruppe durchaus umstritten war. Vor allem die übergreifenden Themen boten neue Anstöße und eröffneten Perspektiven, die über die klassische Familienforschung hinausgingen.

Ein Beispiel dafür war der Vortrag des Namensforschers Prof. Jürgen Udolph. Er nahm die Zuhörer mit auf eine spannende Reise zu den Wurzeln deutscher Familiennamen und zeigte zugleich konkrete Möglichkeiten auf, wie sich die Herkunft und Bedeutung eines Namens weiter erforschen lässt. Für viele Familienforscherinnen und Familienforscher sicher eine willkommene Gelegenheit, die eigene Forschung einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Neben klassischen Fragen der Familienforschung wurden auch Themen aufgegriffen, die abseits der reinen Genealogie von großer Bedeutung sein können. Dazu gehörten etwa Familiengeheimnisse in der DDR oder die Frage, wie sich weibliche Biografien erfolgreich erforschen lassen. Gerade letzteres zeigt, wie wichtig es ist, bei der Familienforschung nicht nur die klassischen Lebensläufe und männlichen Familienlinien im Blick zu behalten, sondern auch die Geschichten der Frauen sichtbar zu machen.

Ein weiterer wichtiger Themenbereich war die Zukunft der genealogischen Vereine selbst. Wie können Vereine attraktiver werden? Wie lassen sich neue Mitglieder gewinnen und für die Mitarbeit begeistern? Diese Fragen wurden nicht nur im Hörsaal diskutiert, sondern waren auch an den verschiedenen Ständen präsent.

Von Kindern bis zu Regionalständen

Die Aussteller deckten dabei ein ebenso breites Feld wie die Vorträge ab. Besonders originell und interessant waren die Angebote, die sich mit der Frage beschäftigten, wie Kinder und junge Menschen für Familienforschung begeistert werden können.

Daneben boten die zahlreichen Regionalstände die Möglichkeit, ganz konkret mit Vereinen, Arbeitsgemeinschaften und Forschenden aus unterschiedlichen Regionen ins Gespräch zu kommen.

Persönliche Begegnungen sind unverzichtbar

Für einen Verein wie den Pommerschen Greif, dessen Mitglieder über viele Regionen verteilt leben, sind persönliche Treffen besonders wichtig. Ein Genealogentag bietet deshalb weit mehr als Vorträge und Informationsstände: Er schafft Raum für Begegnungen, die im digitalen Alltag so nicht möglich sind.

Ganz besonders fruchtbar waren in diesem Jahr die abendlichen Treffen. In guter Atmosphäre entstanden Gespräche, die weit über die eigentliche Veranstaltung hinausgingen. Dabei wurden neue Ideen entwickelt, Erfahrungen ausgetauscht und konkrete Anregungen für die Vereinsarbeit gesammelt – insbesondere auch für die Nachwuchsarbeit.

So nehmen wir aus Göttingen nicht nur viele neue Informationen und Kontakte mit, sondern auch zahlreiche Ideen und Pläne, die eine gute Basis für die Zukunftsfähigkeit des Pommerschen Greif bilden können.

Drei Tage Genealogentag liegen hinter uns – und den Genealogentag 2027 vom 17. bis 21. September in Oldenburg haben wir bereits vorgemerkt!

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