Stolper Heimatstube in Bonn

Heute war ich in der Stolper Heimatstube in Bonn. Mein letzter Besuch dort liegt leider schon Jahre zurück und ich habe gestaunt, was dort inzwischen alles geschaffen, geordnet und inventarisiert wurde.

In herzlicher Atmosphäre, nicht nur bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, nein, es wurde sogar Mittagessen mitgebracht, berichteten die Anwesenden über die aktuellen Ereignisse und Ergebnisse, so z.B. vom Besuch des Greif-Seminars in Travemünde oder von einem Besuch im Bundesarchiv,  um den Bestand „Reichssippenamt“ zu prüfen.  Aber natürlich wird auch gearbeitet, es gibt zu jedem Ort im Kreis einen Ordner, gutgefüllte Bücherschränke und vieles mehr, was bei der Orts-und Familienforschung hilft. Es sind genug Leute da um Fragen zu beantworten (heute ca. 20 Besucher)  und selbst ohne konkrete Fragen kommt man durchs Stöbern, Miteinander Reden oder Zuhören wieder zu neuen Impulsen, wo man weiterforschen könnte. Und wie schön, dass man die Frage hört: Was kann ich heute zum Einarbeiten mitnehmen? Die Stolper Heimatstube öffnet jeden ersten Samstag im Monat von 10 – 16 Uhr. (Öffnungszeiten)

Viele Bestandlisten sind inzwischen auch schon online durchsuchbar um einen Besuch so optimal vorzubereiten.

Von welcher Heimatstube können Sie  hier berichten?

Film über Otto Freundlich

Werk von Otto Freundlich
Werk von Otto Freundlich auf dem Titel des Ausstellungskataloges "Entartete Kunst"

Folgende Nachricht erreichte uns heute von R. Kupisinski vom Museum in Stolp:

Der Film über den aus Stolp stammenden Künstler Otto Freundlich ist (schon seit einiger Zeit) auf DVD erhältlich!
Der Name Otto Freundlich wird Ihnen schon auch aus dem Führer durch Stolp u. Umgebung von Eulitz (1926) bekannt sein, wo er auf S.191 unter anderen „Bekannten Stolpern“ erwähnt wird.
Sein Elternhaus steht heute noch in der Tuwima/Hospitalstr. und hinter dem Rathaus eine Skulptur, deren Aufstellung mit der Verwirklichung seiner Idee der Straße des Friedens zusammenhing.
Näheres erfahren Sie unter www.das-geht-nur-langsam.de oder im herunterladbaren Faltblatt.
Der Film erzählt von den Plänen Otto Freundlichs eine Skulpturenstrasse durch Europa zu bauen und wie diese Pläne heute verwirklicht werden.

Text des Lutherbriefes

Der Brief der pommerschen Reformatoren in Stralsund war entdeckt worden, weil Forscher auf der Suche nach Briefen Melanchthons eine Veröffentlichung in den Monatsblättern der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde 1937 gelesen hatte. Walter Hübner hatte eine Abschrift des Briefes unter dem Titel „Ein weiterer Lutherbrief an einen Pommernherzog von 1545 “ veröffentlicht. Lesen sie den Text des Briefes und die Einordnung in den historischen Kontext auf stolp.de

Abschrift eines Briefes an den Pommernherzog von 1545

Im Stadtarchiv Stralsund ist jetzt die Abschrift einer Bittschrift der drei Reformatoren Luther, Melanchton und Bugenhagen an den Herzog von Pommern-Stettin Barnim IX. (1501-1573) in einer alten Kirchenakte wiederentdeckt worden. Man glaubte das Schreiben im zweiten Weltkrieg verloren.
Die Leiterin des Stadtarchivs Stralsund, Regina Nehmzow, stellte den Brief heute der Öffentlichkeit vor. Es geht um die Übergabe zweier Klöster an die Stadt Stolp,  mit deren Einnahmen Lehrer und Geistliche sowie mildtätige Stiftungen finanziert werden sollte sowie die Wiedereinsetzung des Bürgermeister Petrus Suawe.

Lesen sie mehr bei Stralsund.det-online, beim NDR oder der Ostsee-zeitung

Reformatoren
Reformatoren - Die Abbildung zeigt eine Gruppe von Reformatoren um Martin Luther (1483-1546); man sieht in der vorderen Reihe v. l. Johannes Forster, Georg Spalatin, Martin Luther, Johannes Bugenhagen, Erasmus von Rotterdam, Justus Jonas, Caspar Cruciger und Philipp Melanchthon. Es handelt sich um eine Kopie nach dem Meienburgischen Epitaph von Lucas Cranach d. J., die sich in der Lutherhalle in Wittenberg befindet.