Genealogie PLUS

Leider konnte von uns keiner an der Tagung „Genealogie PLUS“ (https://landesarchiv.hessen.de/tagung-genealogie-plus) in Marburg diese Woche teilnehmen. Aber Thekla Kluttig hat einen sehr lesenswerten Bericht davon verfasst und im Blog von Compgen veröffentlicht.
http://compgen.de/?Blog&realblogaction=view&realblogID=153&page=1
Darin verlinkt: Ihr eigener Vortrag über „Familiengeschichtsforschung in Zeiten der Digitalisierung“. Es freut uns sehr, dass unser Blog als Beispiel für Archivbeobachtung gezeigt wurde 🙂
http://compgen.de/userfiles/downloads/2016_Familiengeschichtsforschung.pdf

Der Enkeltrick

Unser Mitglied Jürgen Diem hat uns einen Handzettel zur Verfügung gestellt, um die Anfänge der Ahnenforschung zu erleichtern.

Mit dem „Enkeltrick“ zur 5-Generationen-Ahnentafel

Aller Anfang ist leicht

Ahnenforschen ist ganz leicht, kinderleicht – wenn man rechtzeitig damit anfängt. Der Zweitklässler, der seine vier Großeltern nach ihren Eltern und Großeltern befragt, kann bereits fünf Generationen notieren. Und falls die Großeltern sogar die Geburts-, Heirats- und Sterbedaten parat haben, dann ist eine 5-Generationen-Ahnentafel fertig.

Der „Enkeltrick“

Dummerweise beginnt das Interesse an der eigenen Herkunft oft erst, wenn Eltern und Großeltern nicht mehr leben. Da hilft ein Trick: Einer der Großeltern spielt diesen Enkel, befragt die anderen Omas und Opas und trägt die Daten zusammen, die bis zu den Ururgroßeltern reichen. Großeltern überschauen oft fünf Generationen: die eigene und zwei Generationen davor und zwei danach.

Ahnentafel
Ahnentafel By Artfuldodger2013b (Own work) [CC BY-SA 3.0 ], via Wikimedia Commons frei herunterladbar auf https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stammbaum_Ahnentafel.jpg
Wozu ist das gut? (mehr …)

Georg Julius Leopold Engel

Geboren vor 150 Jahren: Georg Julius Leopold Engel (* 29. Oktober 1866 in Greifswald; † 19. Oktober 1931 in Berlin) war ein erfolgreicher deutscher Schriftsteller.

In der Zeit des Nationalsozialismus galt sein Werk als unerwünscht, da Engel (Vater Kaufmann Leiser (Leopold) Engel und Mutter Flora Sochaczewska oo Breslau 1865) im Sinne des NS-Staates als „nichtarisch“ galt. Die Gedenktafel an seinem Geburtshaus in Greifswald wurde entfernt, sein Grabstein im Elisenhain in Greifswald, unter dem die Asche des Dichters seinem Wunsche gemäß ruht, wurde umgestürzt. Engels Bücher wurden aus den Bibliotheken entfernt und verbrannt . Nach 1945 wurde sein Grab wieder hergestellt und seither gepflegt.

Grabstein von Georg Engel im NSG „Eldena“ in Greifswald von C.Löser (Eigenes Werk) [CC BY 3.0 de ], via Wikimedia Commons

Inschrift: „HIER RUHT / DER DICHTER / GEORG ENGEL / * GREIFSWALD / 29. 10. 1866 / + BERLIN / 19. 10. 1931“

Der Letzte seines Standes

Brunnenbauer, Schmied, Sattler, Wagner, Kalkbrenner, Mollenhauer, Seiler, Weissbinder….
Können Sie sich unter den alten Handwerksberufen Ihrer Vorfahren noch viel vorstellen?

Unter dem Titel „Der letzte seines Standes“ wurde jahrelang für den Bayrischen Rundfunk eine Serie über alte #Handwerksberufe produziert. Bei youtube findet man sie noch:
https://www.youtube.com/results?search_query=der+letzte+seines+standes

 

Dorfkirche Behrenhoff

Die „größte Hölle Vorpommerns“ ist saniert

Die Restaurierung der Dorfkirche Behrenhoff mit mittelalterlicher Ausmalung der Nord- und Südwand des Chores ist abgeschlossen 🙂
Mehr zu den Wandmalereien auch auf http://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2013/1/himmel-hoelle.php#.WDX28fnhCUk

http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Die-groesste-Hoelle-Vorpommerns-ist-saniert,behrenhoff100.html