Heinrich Carl von Schimmelmann

Stinkreicher Sklaventreiber: Der Tag, an dem Heinrich Carl von Schimmelmann starb

Ein Sklavenhändler aus Pommern
Heinrich Karl von Schimmelmann (* 13. Juli 1724 in Demmin; † 16. Februar 1782 in Kopenhagen, bestattet in Wandsbek) war der Sohn des Demminer Kaufmanns und (späteren) Ratsherrn Diedrich Jacob Schimmelmann (1683–1743) und der Esther Elisabeth Ludendorff (1684–1752) und Bruder des Pastors Jacob Schimmelmann.

https://www.mopo.de/hamburg/historisch/-stinkreicher-sklaventreiber-der-tag–an-dem-heinrich-carl-von-schimmelmann-starb-29411654

Archive und der Nationalsozialismus

Kein Bezug zu Pommern, aber absolut lesenswert (Tipp von Thekla Kluttig)

Jürgen Sielemann: Skrupellose Denunziation. Die personenkundliche Arbeit des Staatsarchivs Hamburg im „Dritten Reich“

Maik Schmerbauch: Die Kirchenbücher des Breslauer Diözesanarchivs und der Nationalsozialismus 1933-1945

in
Archivar 4/2017 Schwerpunktthema Archive und der Nationalsozialismus

http://www.archive.nrw.de/archivar/hefte/2017/Ausgabe-4/Archivar-4_2017.pdf

Volkstrachten in Vorpommern

Volkstrachten in Vorpommern

Die Volkstrachten sind in Vorpommern nur aus einigen kleinen Gebieten bekannt, so auf Usedom vom Lieper Winkel, auf Rügen von Mönchgut und Ummanz, auf Hiddensee und von Fischland und Darß. Dies alles waren geographisch isolierte Bereiche, geprägt von Landwirtschaft und Fischerei.
Obwohl sich die Trachten in den einzelnen Gebieten relativ eigenständig entwickelten, weisen sie doch gewisse Gemeinsamkeiten auf.
Bei den Männern waren es die weite weiße Leinenhose, die buntgesteifte Weste und die offene Jacke.
Bei den Frauen waren es der Schnürleib, der buntfarbige Kantenrock, der dunkle Oberrock und die spitz zulaufende Mütze. Ausgenommen hiervon scheint die Hiddenseer Tracht, die eine völlig eigenständige Entwicklung durchlief.
Die bekannteste der vorpommerschen Volkstrachten ist die Mönchguter Fischertracht. Die Entstehung dieser Tracht geht bis ins 16./17. Jahrhundert zurück. Erste Darstellungen dieser Tracht stammen von 1730. Auch C. D. Friedrich zeichnete 1818 solch eine Tracht. Die Mönchguter Fischertracht erlebte im Gegensatz zu den anderen Trachten, die allmählich verschwanden, Anfang des 19. Jahrhunderts eine Weiterentwicklung. Bis zum Ende des Jahrhunderts galt sie als übliche Kleidung. Vereinzelt wurde sie noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts getragen.

Text aus dem Ideenwettbewerb „Trachten neu erleben“  , in den Handreichungen finden sich ausführliche Angaben zur Mönchguter Tracht und Bilder.
http://www.tmv.de/download/die-handreichung-fuer-die-designer/

Mönchguter Tracht
Mönchguter Tracht

Lilienthals Todesflieger zurück in Anklam

Lilienthals Todesflieger zurück in Anklam

Das Anklamer Lilienthalmuseum ist nun im Besitz des Nachlasses von Paul Beylich. Der war der engste Mitarbeiter von Flugpionier Otto Lilienthal, dem berühmten Sohn Anklams. Im Nachlass gibt es unter anderem ein Foto von Lilienthals Todesflieger.

https://www.nordkurier.de/anklam/lilienthals-todesflieger-zurueck-in-anklam-0430868801.html