Stettin, Stadt der Magnolien
Neuerscheinung: Stettin, Stadt der Magnolien
Spaziergänge durch Stettin
Edda Gutsche
Edition Pommern
Leseprobe und weitere Infos:
https://edition-pommern.com/stettin-stadt-der-magnolien/?
Neuerscheinung: Stettin, Stadt der Magnolien
Spaziergänge durch Stettin
Edda Gutsche
Edition Pommern
Leseprobe und weitere Infos:
https://edition-pommern.com/stettin-stadt-der-magnolien/?
Beim Durchstöbern alter Zeitungen online stieß ich auf die Liste der Personen, die beim Orkan vor Apia verstorben sind, diese Liste enthielt viele Namen aus Pommern.
Wo war Apia und wie kamen da so viele Pommern hin?

Apia ist die Hauptstadt von Samoa und das liegt in der Südsee. Von 1900 bis 1914/19 war es eine deutsche Kolonie. Vorher wurde versucht, die deutschen Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. „Nicht in Kamerun und auch nicht in Ostafrika ist damals so viel deutsches Seemannsblut geflossen, wie auf den samoanischen Inseln.“ schreibt deutsche-schutzgebiete.de
Deutsche Schiffe wie das Kanonenboot SMS Adler oder die SMS Eber und die SMS Olga kämpften vor Ort.
Am 13.3.1889 kam es zu einem plötzlichen Orkan, der diese drei im Hafen von Apia liegenden Schiffe wie auch mehrere amerikanische Boote zerstörte, ausführlich nachzulesen auf: https://deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/projekte/kaiserliche-marine/seiner-majestaet-schiffe/s-m-s-adler-1883/?
Die SMS Olga konnte, wohl dank des Geschicks ihres Kapitäns gerettet werden. 52 amerikanische und 93 deutsche Seeleute kamen ums Leben.

Unglück Ballon „Pommern“ 1910
Die Archivalie des Monats Februar 2024 des Landesarchiv Mecklenburg-Vorpommern erzählt die Geschichte des Ballons „Pommern“, der 1910 bei Saßnitz verunglückte und warum eine Giebelwand in Karenz bei Malliß einstürzte.
Graphic Novel Caspar David Friedrich
Eine kurze Vorstellung der Graphic Novel über die Hochzeitsreise von Caspar David Friedrich.
Kulturlandschatzkarte
Eine sehenswerte Kulturlandschatzkarte mit u.a. vielen Heimatstuben hat das Kulturlandbüro Uecker-Randow erstellt.
https://www.kulturlandbuero.de/kulturlandschatzkarte/?
Dazu gibt es Stubengeschichten, wo Anwohner und Anwohnerinnen Geschichten zu Objekten aus den Heimatstuben erzählen.
Louis Douzette – 100ster Todestag
Louis Douzette (* 25. September 1834 in Tribsees als Carl Ludwig Christoph Douzette; † 21. Februar 1924 in Barth). Zu seinem 100sten Todestag eröffnete das Vineta-Museum Barth eine große Ausstellung: „Der Magier der Nacht“ – der Mondscheinmaler. Audiobericht beim NDR.
Karte Schwedisch-Pommern und Rügen 1806
Karten von Daniel Gottlob Reymann findet man häufiger digitalisiert, aber diese ist besonders hübsch:
Karte von Schwedisch-Pommern und der Insel Rügen von 1806 mit einem Stich „Der Pass Neu Fehr“
Mit Downloadmöglichkeit in hoher Auflösung:
https://sammlungen-digital.hu-berlin.de/viewer/!image/BV048255097/1/LOG_0000/
„Ausprobieren – auch wenn es was kostet“, war meine Empfehlung zur Genealogica 2024. Und in der Rückschau kann ich dieses Votum weiter voll und ganz vertreten. Es waren spannende Tage, voller Anregungen, auf die ich alleine so nie gekommen wäre.
Eher zufällig blieb ich bei manchem Vortrag hängen, dessen Titel unspektakulär daherkam. Die Aussagekraft Thüringischer Flurnamen, deren mögliche Relevanz für die Familienforschung und die Begeisterung des Forschungsteams der Uni Jena für dieses Thema haben mich überrascht und mitgerissen. Wer neugierig geworden ist, findet hier alle relevanten Informationen:
https://flurnamen.projekte.thulb.uni-jena.de/projekt/herzlich-willkommen
Im Vortrag über die „Auswirkungen des römischen Kalenders bis heute“ ist mir zum allerersten Mal aufgefallen, dass der „Samstag in acht Tagen“, den viele noch von Wum und Wendelin kennen werden, ja eigentlich der Samstag in sieben Tagen ist. Wenn man nicht wie die Römer zählt. Wichtige Tipps für alle, die sich mit Zeitangaben in alten Kirchenbüchern näher beschäftigen sollen, finden sich hier:
http://bilder.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/grotefend/grotefend.htm
Bei „Fräulein Genealogie“ Cosima Jungk habe ich die eigentlich simple Erkenntnis gewonnen, dass wer Kurrent und Sütterlin lesen möchte, zunächst erstmal das Schreiben dieser altdeutschen Schriften erlernen sollte. Seit ich in ihrem kurzweiligen Workshop ein paar Mal meinen Namen in Kurrent schreiben sollte, lese ich das altdeutsche „H“ jetzt fast unproblematisch. Wer Lust bekommen hat, findet hier einen Online-Kurs von Cosima Jungk bei der Volkshochschule:
Der Vortrag „Quellenangaben richtig gemacht“ stocherte so intensiv in meinem wunden Punkt, dass ich mir fest vorgenommen habe, meine Quellen künftig einheitlich und strukturiert mit Zotero zu verwalten.
Und der Bericht von Ute Brandenburg über die Suche nach einem jüdischen Vater in Wien war ein rasanter Ritt durch die DNA-Genealogie mit Krimiqualitäten – gebannt saßen wir vor dem Bildschirm und uns ging das Herz auf, als Ute am Ende den suchenden (und auch fündig gewordenen) Sohn präsentierte, der sich sichtlich ergriffen für ihre Arbeit bedankte.
Die Präsentation von Klaus Kohrt über die Arbeit des Pommerschen Greif war einer der letzten Vorträge auf der Geneaologica. Eine „Connection Session“, so richtig konnte ich mir nichts darunter vorstellen. Klaus stellte im wesentlichen die Möglichkeiten der Webseite und die Datenbank GreifX vor – zu meiner Schande gestehe ich, dass ich mich an die Suchfunktionen mittlerweile so sehr gewöhnt habe, dass ich sie fast für selbstverständlich nehme. Das Staunen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das in dem Kommentar „Ich wünschte, ich hätte Vorfahren aus Pommern!“ gipfelte, hat mich wirklich stolz gemacht auf diesen großartigen Verein.
Ich empfehle erneut und mit voller Überzeugung, dass Ihr Euch den 7. Februar 2025 als Auftakttermin der nächsten Geneaologica rot im Kalender markiert.