Pommersche Silvesterbräuche Teil1

Professor Alfred Haas veröffentlichte 1922 in der Zeitschrift „Unser Pommerland“ (ab Seite 403) eine ausführlichen Artikel über pommersche Silvesterbräuche, den wir hier in zwei Teilen veröffentlichen.

 

 

Pommersche Silvesterbräuche.
Von Prof. Dr. A. Haas, Stettin.

Einleitung

Die sogenannten Zwölften, d. i. die Zeit der heiligen zwölf Nächte vom 25. Dezember bis 5. Januar, galten bei unseren heidnischen Vorfahren als die heiligste Zeit des ganzen Jahres. Von den alten Sitten und Bräuchen, die mit den Zwölften verknüpft waren, haben sich bis auf unsere Tage noch zahlreiche Reste erhalten, die zum Teil noch den altheidnischen Ursprung erkennen lassen. Mitten hinein in die Zeit dieser Festtage fällt der letzte Tag des Jahres, der Silvestertag, wie er gewöhnlich nach dem Papst Silvester, dem Kalenderheiligen des 31. Dezember, genannt wird, während er im Volksmunde Olljohrsabend zu heißen pflegt.

Die Sitten und Bräuche, die an den Silvestertag anknüpfen, bezwecken ein dreifaches:

  1. den Einfluss der in den letzten Stunden des alten Jahres umziehenden bösen Geister abzuwehren,
  2. einen prophetischen Blick in die Zukunft zu tun,
  3. dem Hause und seinen Bewohnern die Segnungen des neuen Jahres zu sichern.

Bräuche zur Abwehr böser Geister

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Genbaza Neuigkeiten Dezember 2025

 Janusz Pawelczyk veröffentlichte in der Facebookgruppe GenBaza die folgenden Informationen über neue Digitalisate aus dem Staatsarchiv Koszalin /Köslin. die Ortsnamen wurden teilweise korrigiert und fehlende Links zugefügt.

Aus dem Kreis Belgard:

+—Sława_498_Alt Schlage
| —179_1923_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,64139,1

+—Toporzyk_531_Bramstadt
| +—109_1923_ur
| —110_1935-1943_sl
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,243633,1

+—Tychówko_517_Woldisch Tychow
| —159_1923_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,316041,1

+—Warmino_518_Warnin
| +—181_1922_ur
| —182_1923_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,384725,1

+—Łęczno_462_Lenzen
| +—177_1922_ur
| —178_1923_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,284603,1

+—Świdwin_513_Schivelbein
| +—171_1918_ur
| —178_1923_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,243676,1

—Żytelkowo_530_Siedkow
—141_1938-1943_sl
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,219635,1

├───Kołacz_450_Kollatz
│ └───181_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,295386,1

├───Lipie_459_Arnhausen
│ └───184_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,241313,1

├───Ostre Bardo_474_Wusterbarth
│ └───121_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,294586,1

├───Pomianowo_483_Pumlow
│ └───195_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,302676,1

├───Popielewo_484_Grosspoplow
│ └───179_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,288876,1

├───Połczyn Zdrój Zamek_482_Polzin Schloss
│ └───160_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,290705,1

├───Rarwino_489_Rarfin
│ └───116_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,64469,1

├───Rogowo_492_Roggow
│ └───135_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,243410,1

├───Rąbino_491_Grossrambin
│ ├───179_1923_ur
│ └───180_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,251203,1

├───Smęcino_499_Schmenzin
│ └───197_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,220068,1

└───Łęczno_462_Lenzen
└───179_1924_ur
https://metryki.genbaza.pl/genbaza,list,284603,1

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Max Nemitz – Wihnacht

Bildquelle Pommersches Heimatbuch 1962

Wihnacht

Nu kümmt dat leiwe Wihnachtsfest
so sachten in dat Land
Väl Tuscheln giwwt et hier un dor,
väl Arbit för de Hand.

Im witte Kleed stoahn Bosch
un Bom
und Dörp un Hus un Field.
De Sternkes bläkere as Gold
vom Himmel in de Wilt.

De Minsche sind so anners gor,
heimlich un doch vertrut.
Von allem Reden, is et mi,
geiht Fräd un Segen ut.

Mi is´t, as wenn ganz noa tausam
dat kleene Dörp is rückt.
Ut jedem Finster, rick un arm,
de Fräde ruterkiekt.

Kümmt denn de Hillig Oawend sacht
in´t stille Dörp herin,
is´t, as leit mi de Hillge Christ
taum annere Land herin.

Dor
singe Klock un Kinnerstimm
so seit an ni im Joahr.
Tau Kinner ware sülwsten wi
im brun un witte Hoar.

Max Nemitz (* 10. März 1888 in Damerkow, Kreis Bütow; † 1970 in Aachen) war Lehrer,
Schriftsteller und Heimatforscher.
Weitere Gedichte von Max Nemitz und die Übertragung ins Hochdeutsche auf
https://grosstuchen.de/Nemitz.html