Adventsrätsel Teil 1: Reise durch Pommern
Reisen Sie mit uns durch Pommern! (mehr …)
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Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Adventsrätsel!
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr freuen wir uns, Ihnen auch 2025 ein weihnachtliches Rätselvergnügen mit attraktiven Preisen anbieten zu können. Unser Vorstand hat sich diesmal besonders schöne Gewinne einfallen lassen – und deshalb wird es ein wenig anspruchsvoller.
An den vier Adventssonntagen veröffentlichen wir jeweils ein neues Rätsel – mal etwas leichter, mal kniffliger. Jedes Rätsel führt zu einem eigenen Lösungswort. Wenn Sie alle vier korrekten Lösungswörter bis zum 27.12.2025 per E-Mail an blog@pommerscher-greif.de zusenden, nehmen Sie automatisch an unserer Verlosung teil.
Zu gewinnen gibt es:
1. Preis: Eine Jahresmitgliedschaft im Pommerschen Greif 2026!
2. Preis: ein Monatsabo von Archion!
3. bis 10. Preis: je ein Buchpreis
Die Rätsel sind möglichst selbsterklärend, und im Lösungsblatt erläutern wir, wie sich das jeweils gesuchte Lösungswort ergibt: Lösungsblatt
Wir wünschen viel Freude beim weihnachtlichen Rätseln rund um Pommern und viel Glück bei der Verlosung!
Eine Frage von Jürgen Diem in der Mailingliste stieß auf große Resonanz: Welches Buch könnte ich mir als pommerscher Ahnenforscher zu Weihnachten wünschen? Es kamen so viele interessante Vorschläge, dass wir sie hier gerne weitergeben möchten.
Christine Brückner: Die Poenichen-Trilogie
Bereits ein Klassiker der pommerschen Literatur: Christine Brückners große Familiensaga über die fiktive Adelsfamilie von Quint auf einem Gutsbesitz in Hinterpommern umfasst die Bände Jauche und Levkojen, Nirgendwo ist Poenichen und Die Quints.
Erhältlich als Taschenbuch (Ullstein Verlag, 960 Seiten, 19,99 €). Auch als Hörbuch sowie als Verfilmung auf YouTube zu finden. (mehr …)
Bereits seit 1821 besaß die jüdische Gemeinde Schivelbeins eine Synagoge, die „59 Jahre hindurch die Schivelbeiner Juden bei freudigen und schmerzlichen Anlässen aufgenommen“ hatte. Das Gotteshaus lag zentral in der damaligen Neustadt – der späteren Glasenappstraße – schräg hinter der Marienkirche, und nur wenige Schritte vom Schivelbeiner Marktplatz entfernt.
Diese Lage im Herzen der Stadt war keineswegs selbstverständlich. Die Entscheidung, die Synagoge nicht – wie in vielen anderen deutschen Städten jener Zeit – verborgen in einem abgelegenen Viertel zu errichten, sondern in Nachbarschaft zur christlichen Kirche, zeugt davon, dass jüdisches Leben in Schivelbein als selbstverständlicher Bestandteil der städtischen Gesellschaft galt. (mehr …)
Plattes Land – das klingt nach weiter Sicht, tiefem Himmel und gemächlichem Leben zwischen Feldern und Alleen. In Pommern ist der Ausdruck fest verankert. Was zunächst wie eine rein volkstümliche Wendung klingt, ist weit mehr: ein Begriff mit Geschichte – und Amtssiegel.
Ursprünglich stammt die Bezeichnung aus dem Niederdeutschen und beschreibt das flache, offene Land Norddeutschlands – eine Landschaft, wie sie auch für Pommern typisch ist. Doch der Ausdruck blieb nicht in der Alltagssprache stecken. Wer in alten Verwaltungsakten blättert, merkt schnell: „Plattes Land“ wurde auch ganz offiziell verwendet.
In Pommern diente der Begriff dazu, das ländliche Umland klar von den Städten abzugrenzen. Ob Baupolizeiordnungen, Steuerregelungen, Volkszählungen oder Zuständigkeitsfragen – das „platte Land“ tauchte regelmäßig in amtlichen Vorschriften auf. Es bezeichnete nicht nur eine geographische Gegebenheit, sondern auch eine rechtlich definierte Kategorie.
Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts fand der Ausdruck auch außerhalb Norddeutschlands Verbreitung. Was einst das norddeutsche Hinterland meinte, wurde im gesamten deutschen Sprachraum zum Synonym für das Ländliche, Nicht-Städtische – und damit zum festen Bestandteil der Verwaltungssprache.
„Plattes Land“ – ein Ausdruck, der vom Volksmund bis in die Gesetzestexte wanderte – und damit ein Stück regionaler Identität in den amtlichen Sprachgebrauch überführte.
Matthias Beulke hat die Geschichte des jüdischen Kaufmanns Arnold Aron recherchiert.
Kaufmann Arnheim/Arnold ARON
*05.05.1888 in Lauenburg, Nr. 101/1888 StA Lauenburg i. Pom.
Vater: Kaufmann Emil ARON (*23.04.1849 in Schlawe,+24.04.1909 in Lauenburg i. Pom.)
Mutter: Rosa, geb. MICHAELIS (*26.09.1847 in Belgard/Persante)
oo am 25.09.1920 in Windhausen, Kr. Gandersheim/Harz, mit der Marie Elise Friederike, geb. RÖMERMANN (*13.02.1895 in Windhausen, Nr. 4/1895 StA Windhausen, Kr. Gandersheim/Harz)
+17.12.1944 im Landeskrankenhaus Braunschweig, Nr. 5609/1944 StA Braunschweig
Das Leben von Arnold Aron steht stellvertretend für die Schicksale vieler jüdischer Kaufleute in Deutschland während des 20. Jahrhunderts. Geboren am 5. Mai 1888 in Lauenburg in Pommern, wuchs er in einer Familie auf, die aktiv im Einzelhandel tätig war. Seine Eltern, Emil und Rachel (Rosa) Aron, führten in Lauenburg eine Manufaktur- und Modewarenhandlung am Markt 9, die das wirtschaftliche Leben der Stadt mitprägte. In den folgenden Abschnitten wird das Leben von Arnold Aron skizziert, das durch die politischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts und insbesondere durch die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im nationalsozialistischen Deutschland gezeichnet ist.
Stammbaum der Familie Aron
Am vergangenen Sonntag endete der 75. Deutsche Genealogentag in Frankfurt am Main – und er war ein großer Erfolg, sowohl für den Pommerschen Greif als auch für alle Beteiligten und die Familienforschung insgesamt. Unser Stand war mit sieben aktiven Mitgliedern hervorragend besetzt. Die Stimmung war durchweg positiv und die Nachfrage nach Informationen rund um Pommern besonders hoch.

Rund 2400 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg zum Genealogentag nach Frankfurt. Besonders am Samstag strömten zahlreiche Interessierte in die Ausstellungsräume.