UPDATE GreifX

UPDATE GreifX

Nachdem die Personendatenbank GreifX am Sonntag freigeschaltet wurde, sind heute 11824 neue Datensätze hinzugefügt worden. Dabei handelt es sich um Geburtsdaten aus Standesämtern der Kreise Belgard, Köslin, Neustettin und Schlochau. Genauer um die Standesämter: Belgard, Wisbuhr, Roschütz, Draheim, Heinrichsdorf, Neu Wuhrow, Pielburg, Pöhlen, Tempelburg, Lissau und Prechlau. Details zu den letzten Aktualisierungen immer unter: https://pommerscher-greif.de/letzte-aktualisierungen-greif-x.html

Zur Suche: https://pommerscher-greif.de/greif-index.html

Die Personendatenbank Greif-X

Die neue Datenbank Greif-Index wurde heute für die
Allgemeinheit freigeschaltet.

Von Danilo Beiersdorf

Auf dem diesjährigen Greif-Seminar in Bochum wurde erstmals das neue Datenbankprojekt des Vereins einem größeren Personenkreis vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Personendatenbank mit dem Arbeitsnamen „Greif-Index“. Für alle Mitglieder die nicht am Seminar teilnehmen konnten, möchte ich eine ausführliche Beschreibung in diesem Artikel geben.

Kartenansicht
Kartenansicht der im Greif-Index enthaltenen Daten für Standesämter und Kirchspiele

HINTERGRUND

Seit dem Jahr 2015 werden in einer Kooperation mit dem polnischen Verein „ZTG POMERANIA“ umfangreiche Indexierungsarbeiten von Personenstandsregistern und Kirchenbüchern aus dem Staatsarchiv Köslin und dessen Außenstelle Stolp erstellt. Während der nun bereits 3 Jahre andauernden Laufzeit des Projektes, wurde bereits eine Vielzahl von Indexierungsarbeiten abgeschlossen. Aktuell sind Daten von ca. 160 verschiedenen Standesämtern und ca. 30 Kirchspielen bzw. Filialkirchen erfasst. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass über 380.000 Geburten/Taufen, über 100.000 Heiraten und fast 250.00 Sterbefälle/Beerdigungen indexiert worden sind. (Stand März 2018)

Aber auch bereits lange vor dem aktuell laufenden Indexierungsprojekt wurden Erfassungsarbeiten von Mitgliedern des Vereins erstellt bzw. dem Verein zur Verfügung gestellt. Diese befinden sich als sogenannte „Findhilfen“ auf den Internetseiten des Vereins, deren Anzahl sich bereits auf über 200 Arbeiten beläuft.

Zusätzlich werden ständig neue Indexierungen im Internet an den verschiedensten Stellen veröffentlicht. Es existieren Abschriften in Foren, sozialen Medien und auf privaten Internetseiten. Vor einiger Zeit wurden sogar die Sterbefälle aus einem Kirchenbuch auf der Seite findagrave.com indexiert. (mehr …)

Verlustlisten Postmitarbeiter

Verlustlisten Postmitarbeiter

Jetzt Jahrgang 1942!

Verlustlisten Postmitarbeiter Ausgabe A/B, Amtsblatt des Reichspostministeriums. Bekanntmachungen der deutschen Reichspost, Seiten 1-468, Jahrgang 1942, Berlin, den 3. Januar, Nr. 1 bis 30. Juni, Nr. 55, die komplette Abschrift der „Verlustlisten“ der Postmitarbeiter im 2. WK (Alphabetisch sortiert).

http://www.homepage-andreas-meininger.de/Amtsblatt_des_Reichspostministeriums_1942_Januar-Juni.pdf

Link zur Originalquelle: https://books.google.de/books?id=NS7mAAAAMAAJ&hl=de

Im Amtsblatt sind auch Ernennungen, planmäßige Anstellungen, Beförderungen u. Kriegsauszeichnungen enthalten.

Der erste Geburtstag des Allenstein-projekts

Der erste Geburtstag des Allenstein-projekts

Im August 2017 berichteten wir zum ersten Mal vom „Allenstein-projekt“ einem Indexierungsprojekt des VffOW, Verein für Familienforschung in Ost-und Westpreussen e.V.

Seit dem ist bei diesem benutzerfreundlichen und gut durchdachten Projekt wieder Einiges passiert. Clemens Draschba schreibt in einer Mail:

...Ende August 2017 wurde mit der ?Namenskarte? eine Möglichkeit zur Suche
von Namensverteilungen in einer Karte hinzugefügt, um den
Familienforschern die Möglichkeit zu geben nach geografischen ?Hotspots?
für bestimmte Familiennamen zu suchen, sofern die Namen über
standesamtliche Register überliefert und indexiert sind:
https://allenstein.vffow.de/namenskarte.php

Im November 2017 wurde die Suchfunktion im Namensindex dann um die
?Umkreissuche? ergänzt....

Besonders interessant seine Beobachtungen zu den Digitalisaten in Polen, die wir von pommerscher Seite aus so ähnlich erfahren:

...Seit Anfang 2018 haben sich die Publikationsaktivitäten der polnischen
Staatsarchive massiv verändert.  Digitalisate erscheinen inhomog an
unterschiedlichen Orten im Netz. Wie Marc Plessa bereits in der Ausgabe
45 der masurischen Biene beschreibt, scheint es eine
Schwerpunktverschiebung der Publikationen auf den polnischen
Zentralserver Szukajwarchiwach zu geben. Die Programmierung des
Zentralservers in Warschau wurde in den letzten Monaten mehrfach
geändert ? leider nicht immer zum Vorteil der Benutzer. Hierzu werde ich
mich in einer separaten E-Mail noch gesondert äußern. Man kann sagen: Es
herrscht im Moment ein Chaos, was die Qualität des Zugangs und die
Verfügbarkeit von neuen digitalen Quellen aus den Archiven betrifft ?.....

Inzwischen enthält das Projekt fast 800 000 Datensätze aus Ost- und Westpreußen. Sie erreichen es über http://namensindex.vffow.de

 

Stand 2023: die Adresse lautet https://namensindex.org/

Kirchenbücher aus Hinterpommern

Kirchenbücher aus Hinterpommern

Derzeit werden bei Archion Digitalisate aus dem Archiv der Nordkirche von Kirchenbüchern aus Hinterpommern veröffentlicht: Bernhagen , Boek , Braunsberg , Breitenfelde , Briesenitz , Carow , Cartzig , Cramonsdorf , Curow , Daber – Kreis Naugard , Daberkow , Damerow , Döringshagen , Düsterbeck , Fanger , Farbezin , Groß Benz , Groß Leistikow , Groß Sabow , Groß Ziegenort , Gräfenhagen , Güstow , Hindenburg , Hohenschönau , Hohenzahden , Jarchlin , und weitere.

https://www.archion.de/de/news/neue-digitalisate/

Es handelt sich wohl um eine Korrektur, Archion schreibt:

Beim jüngsten Import von Kirchenbüchern der Nordkirche ist ein Fehler aufgefallen, der dazu führte, dass Digitalisate teilweise falsch zugeordnet wurden. Eine Korrektur ist nur durch einen Neuimport möglich. Betroffen sind Importe des Landeskirchlichen Archivs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland aus 2018. Das bedeutet, dass wir die betreffenden Kirchenbuchdigitalisate aus den Gebieten Hinterpommern, Nordfriesland und Mecklenburg zunächst löschen und im Anschluss neu importieren werden.