Kulturerbe
Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes
Das Barther Kinderfest und das Tonnenabschlagen werden in das
bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes
Das Barther Kinderfest und das Tonnenabschlagen werden in das
bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Das neueste Heft der „Greifswalder Beiträge zur Stadtgeschichte, Denkmalpflege, Stadtsanierung“ ist jetzt an den Infotheken im Rathaus und im Stadthaus sowie bei der Greifswald-Information zu haben. Auch online wird das Heft zum Download angeboten. Themen: Siedlungsgeschichte an der südlichen Marktseite, Ausgrabungen an der Friedrich-Loeffler-Straße, Gebäude Lange Straße 82 am Fischmarkt, Renaissancegiebel eines Hauses in der Knopfstraße 20, Route der Backsteingotik
https://www.greifswald.de/de/wirtschaft-bauen-verkehr/bauen/denkmalschutz-und-denkmalpflege/
Aus „Unsere Heimat“ Beilage zur Kösliner Zeitung Nr. 27 1928
Von Reinhold Lange
Das ist ein Lied das wohl jeder noch von seinen Kinderjahren her im Gedächtnis hat. Was aber wahrscheinlich nicht mehr frisch darin lebt ist, dass das Lied ein richtiges pommersches Gewächs ist, dessen Entstehung uns an die schweren Notzeit unserer Väter zu Anfang des vorigen Jahrhunderts erinnert. Es ist ein Christgeschenk von unserem Landsmann Ernst Moritz Arndt, den wohl jedes deutschen Kind kennt und jedes pommersche erst recht.

Arndt, am zweiten Weihnachtstag 1769 zu Schoritz auf Rügen geboren, war 1805 Professor der Geschichte zu Greifswald geworden.
In jener trüben Zeit von Deutschlands Schmach und Jammer verfasste er den ersten Teil seiner Schrift “Geist der Zeit”, ein Werk voll kühnen Freimuths, voll Erbitterung gegen Napoleon und die Franzosen, voll blühender Liebe zu dem armen unterdrückten Vaterlande. Das Buch fand eine beispiellose Verbreitung und zündete in allen deutschen Herzen.
Freilich hatte er jetzt die Rache des Korsen zu fürchten und als nach der Schlacht bei Jena die Franzosen auch ins schwedische Pommern ihren Fuß setzen, war sein Leben in der Heimat gefährdet. Er floh deshalb nach dem benachbarten Schweden und kehrte im Jahre 1809, da der Friede zwischen Napoleon und Schweden bevorstand, in die Heimat zurück. Er erhielt seine Stelle in Greifswald wieder, fühlte sich aber in der kleinen Universitätsstadt, wo ringsum ihn her viele mit den Welschen liebäugelten und schwätzten, bald nicht mehr wohl, nahm seinen Abschied und ging im Herbst 1811 zunächst zu seinen Geschwistern in die Dorfstille bei Trantow, unweit der Peene bei Loitz. Hier konnte er endlich die eigene Familienluft atmen, hier gehörte er auch nach langer Zeit einmal ganz seinem Karl Treu, wie er seinen Sohn Karl Moritz für den Hausgebrauch umgetauft hatte, und dieser ihm . (mehr …)
Vielleicht suchen Sie für sich oder einen Ihrer Lieben noch ein Weihnachtsgeschenk? Aus den Büchern, die wir über das Jahr im Wochenblick für die Mitglieder des Vereins erwähnt haben, hier eine Zusammenstellung von neuen Büchern rund um Pommern oder Familienforschung in diesem Jahr. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Ergänzungen können Sie gerne über die Kommentarfunktion einreichen.
Ollermann erzählt
Spiecker, Max; Paperback, 236 Seiten, ISBN 978-3-7392-0957-9, € 12,99
„Ollermann erzählt“ : In teils derb-humorvoller Weise beleuchtet Max Spiecker in seinen Erzählungen und Anekdoten das Alltagsleben im Pommern der Jahre 1850 bis 1925. Die Geschichten sind sowohl in Plattdeutsch als auch in Hochdeutsch zu lesen. Auf den linken Seiten des Buches steht der plattdeutsche Originaltext, auf den rechten Seiten der ins Hochdeutsche übertragene Text.
Max Spiecker wurde 1854 in der Stadt Usedom geboren. 1873 legte er in Stargard die Reifeprüfung ab. Von 1873 bis 1878 studierte er an der Königlichen Universität zu Greifswald Geschichte, antike Kunst und Erdkunde. 1890 erste Anstellung im höheren Schuldienst Preußens in Anklam. Von 1896 bis zu seinem Tod im Jahre 1937 lebte er in Stolp. Er war Direktor der Höheren Mädchenschule Stolp. Nach seiner Pensionierung begann er zu schreiben. 1927 erschien der Titel „Ollermann vertellt“ in überwiegend plattdeutscher Sprache.
Leseprobe bei google books https://books.google.de/books?id=_7saCwAAQBAJ&pg
http://www.bod.de/buch/max-spiecker/ollermann-erzaehlt/9783739209579.html

Vom selben Autor:
Der alte Radloff
Spiecker, Max; Paperback, 204 Seiten,
ISBN 978-3-7412-8818-0, € 11,99
Als feinsinniger Beobachter seiner Zeitgenossen hat Max Spiecker über das Alltagsleben in Pommern Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben.
Leseprobe: https://books.google.de/books?id=-nCHDQAAQBAJ&
http://www.bod.de/buch/-/der-alte-radloff/9783741288180.html
Der Nordkurier berichtete bereits über die Erfassungsaktion der Kirchenakten in dem Pfarramt Hohenmocker im Kreis Demmin, zusätzlich waren wir auch noch im Pfarramt Golchen und haben dort ebenfalls die Archivbestände und die Pfarrbibliothek erfasst.
Insgesamt wurden in 9 Tagen 845 Akten mit ca. 85.000 Seiten gesichtet.

Zum zweiten Advent:
„Vam Hemmel hoch, dar kame ick her“ ist die plattdeutsche Version des von Luther gedichteten Weihnachtsliedes „Vom Himmel hoch, da komm ich her“.
In dem ältesten pommerschen Gesangbuch, unter dem Titel „Psalme, geistlike Lede und Gesenge“ 1576 in Stettin von Andreas Kellner gedruckt, erschien diese Version.
Quelle: Unser Pommerland II. Jahrgang 1913/14 Heft 3

Glockenspiel histor. Rathaus Höxter, Adventslied, Martin Luther (1524)
von Psychogerd (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
Geboren vor 150 Jahren: Georg Julius Leopold Engel (* 29. Oktober 1866 in Greifswald; † 19. Oktober 1931 in Berlin) war ein erfolgreicher deutscher Schriftsteller.
In der Zeit des Nationalsozialismus galt sein Werk als unerwünscht, da Engel (Vater Kaufmann Leiser (Leopold) Engel und Mutter Flora Sochaczewska oo Breslau 1865) im Sinne des NS-Staates als „nichtarisch“ galt. Die Gedenktafel an seinem Geburtshaus in Greifswald wurde entfernt, sein Grabstein im Elisenhain in Greifswald, unter dem die Asche des Dichters seinem Wunsche gemäß ruht, wurde umgestürzt. Engels Bücher wurden aus den Bibliotheken entfernt und verbrannt . Nach 1945 wurde sein Grab wieder hergestellt und seither gepflegt.
Grabstein von Georg Engel im NSG „Eldena“ in Greifswald von C.Löser (Eigenes Werk) [CC BY 3.0 de ], via Wikimedia Commons
Inschrift: „HIER RUHT / DER DICHTER / GEORG ENGEL / * GREIFSWALD / 29. 10. 1866 / + BERLIN / 19. 10. 1931“
Brunnenbauer, Schmied, Sattler, Wagner, Kalkbrenner, Mollenhauer, Seiler, Weissbinder….
Können Sie sich unter den alten Handwerksberufen Ihrer Vorfahren noch viel vorstellen?
Unter dem Titel „Der letzte seines Standes“ wurde jahrelang für den Bayrischen Rundfunk eine Serie über alte #Handwerksberufe produziert. Bei youtube findet man sie noch:
https://www.youtube.com/results?search_query=der+letzte+seines+standes