Bier aus Pommern

Aus Grenzzeitung 19/1937 http://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/show-content/publication/75761/edition/69465/
Stolper Dickbier war „flüssiges Brot“
Den Ruf der Bierbrauerstadt genoß Neustettin / Rügenwalde erzeugte die „Mumme“ (mehr …)

Aus Grenzzeitung 19/1937 http://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/show-content/publication/75761/edition/69465/
Stolper Dickbier war „flüssiges Brot“
Den Ruf der Bierbrauerstadt genoß Neustettin / Rügenwalde erzeugte die „Mumme“ (mehr …)
Als Sonntagskind soll man Vineta erlösen können – zumindest der Sage nach. Alle hundert Jahre taucht die versunkene Stadt am Ostermorgen aus den Tiefen des Meeres auf, und wer dann zur rechten Zeit am rechten Ort ist, dem ist diese besondere Aufgabe bestimmt.
In der Sammlung der Usedom-Wolliner Sagen von Prof. Alfred Haas findet sich auch eine Version der Vineta-Sage. Über den Ostermorgen heißt es dort:
„Die silbernen Glocken der Stadt kann man noch jeden Abend, wenn kein Sturm auf der See ist, hören, wie sie tief unter den Wellen die Vesper läuten. Und am Ostermorgen – denn vom stillen Freitage bis zum Ostermorgen soll der Untergang von Vineta gedauert haben – kann man die ganze Stadt sehen, wie sie früher gewesen ist; sie steigt dann, als ein warnendes Schattenbild, zur Strafe für ihre Abgötterei und Üppigkeit, mit allen ihren Häusern, Kirchen, Toren, Brücken und Trümmern aus dem Wasser hervor, und man sieht sie deutlich über den Wellen.“
Vineta ist heute weit mehr als eine alte Legende: Als zentraler Teil der kulturellen Identität Vorpommerns zieht die Sage alljährlich Besucher aus nah und fern an. Die Vineta-Festspiele in Zinnowitz bringen den Stoff lebendig auf die Bühne, das Vineta-Glockenspiel in Koserow lässt die sagenumwobenen Klänge erklingen, und die Vinetastadt Barth bewahrt mit ihrem Vineta-Museum die Geschichte und die Mythen rund um die versunkene Stadt für kommende Generationen.

Wilhelm Müller (1794–1827), (in seinem Zyklus Muscheln von der Insel Rügen (1825) hat diese Gedicht über Vineta verfasst:
Vineta
Aus des Meeres tiefem, tiefem Grunde
Klingen Abendglocken dumpf und matt,
Uns zu geben wunderbare Kunde
Von der schönen alten Wunderstadt.
In der Fluthen Schooß hinabgesunken,
Blieben unten ihre Trümmer stehn.
Ihre Zinnen lassen goldne Funken
Wiederscheinend auf dem Spiegel sehn.
Und der Schiffer, der den Zauberschimmer
Einmal sah im hellen Abendroth,
Nach derselben Stelle schifft er immer,
Ob auch rings umher die Klippe droht.
Aus des Herzens tiefem, tiefem Grunde
Klingt es mir, wie Glocken, dumpf und matt.
Ach, sie geben wunderbare Kunde
Von der Liebe, die geliebt es hat.
Eine schöne Welt ist da versunken,
Ihre Trümmer blieben unten stehn,
Lassen sich als goldne Himmelsfunken
Oft im Spiegel meiner Träume sehn.
Und dann möcht‘ ich tauchen in die Tiefen,
Mich versenken in den Wiederschein,
Und mir ist, als ob mich Engel riefen
In die alte Wunderstadt herein.
Mehr zu Vineta: https://www.pommerscher-greif.de/vineta/
Prof. Jürgen Udolph mit namenkundlichen Überlegungen zu Vineta
Erfreulicherweise schient sich die Digitalisierung der Urmesstischblätter an der Staatsbibliothek Berlin fortzusetzen 🙂
Wir hatten über diesen schönen Kartentyp schon mehrfach berichtet:
und
https://www.pommerscher-greif.de/weitere-urmesstischblaetter/
Hier ein Übersichtskarte über die Blattschnitte:
https://www.susudata.de/messtisch/Overview.html
Jetzt sind die Karten, die mit der Nummer 16xx beginnen (siehe auf dem Blattschnitt) , online gestellt worden.
Aus Pommern: Groß Rakitt, Schwarz Damerkow, Budow, Groß Dübsow, Rathsdamnitz, Kulsow, Schlawe, Karwitz, Altenhagen, Beelkow, Middelhagen, Vilmitz, Putbus, Samtens, Stralsund, Niepars, Barth, Lüdershagen und Wustrow.
Am schnellsten findet man sie unter Eingabe des Ortsnamens in den Suchschlitz auf

oder bei der Sortierung nach dem Indexierungsdatum.
Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden die „Zeichen von Krieg und Frieden in der Kulturlandschaft“ mit all seinen Facetten zum Thema des Kulturdenkmals des Jahres 2024 gewählt. Gemeinsam mit dem Landesverband MV im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. veröffentlicht der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern jeden Monat eine Gedenkstätte des Monats.
In Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) befindet sich am südlichen Ortseingang das Mahnmal für die Opfer des KZ-Außenlagers.


Im Jahre 2008 hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Lutherdekade im Hinblick auf das 500. Jubiläum der Reformation im Jahre 2017 eröffnet. Die EKD hat damals aber auch Luthers Weggefährten und Freund Johannes Bugenhagen aus Anlaß seines 450. Todestages gewürdigt. Im Jahre 2015 jährt sich nun sein 530. Geburtstag. Bugenhagen, der Reformator Norddeutschlands, Doktor Pommer, Doctor Pomeranus, wie Luther ihn nannte, verdient es weiterhin, in der Erinnerung zu bleiben.
Bugenhagen wurde am 24. Juni 1485 im pommerschen Wollin (Insel Wollin, Herzogtum Pommern) geboren[1]. Sein Vater war dort Ratsherr. Der Familienname deutet auf die mögliche Herkunft seiner Vorfahren aus dem Ort Buggenhagen, einer Gemeinde am Peenestrom westlich von Wollin. (mehr …)
Wer Seeleute unter seinen Vorfahren hat, möchte sicherlich mehr über deren Ausbildung wissen. 1749 wurde die erste öffentliche Navigationsschule in Hamburg eröffnet. In Pommern gab es solche Lehranstalten in Stettin – Grabow, Stralsund und Barth, aber wie man den nachfolgenden Listen entnehmen kann, gingen Pommern auch nach Danzig oder sogar Königsberg auf die Schule. Zudem gab es laut Brockhaus 1894 sieben Navigationsvorschulen (z.B. in Zingst, Stralsund, Stolpmünde, Swinemünde)

(mehr …)
Auf den Spuren von Vineta und Ernst-Moritz Arndt
Barth bietet neu ab Mai regelmäßig Stadtführungen zu Themen an wie „Entdecker und Erfinder der Stadt Barth“, „Hexennächte in Barth“ und „Ernst-Moritz Arndt und seine Beziehung zu Barth“
http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/Barth-bietet-Themenstadtfuehrungen-an
Vineta-Museum eröffnet Nobert-Ausstellung
Am Donnerstag, 28. Februar, um 19 Uhr wurde im Vineta Museum Barth die Kabinettausstellung „Friedrich Adolph Nobert –Optiker, Erfinder, Barther Bürger“ eröffnet .
http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ribnitz-Damgarten/Vineta-Museum-eroeffnet-Nobert-Ausstellung