Seit dem 26. Juli 2012 hat die LDS die Erhebungsbögen der Volkszählung Mecklenburg-Schwerin von 1867 veröffentlicht, diese sind bereits indiziert. Man kann also nach Vor- und Nachnamen suchen oder nach verwandtschaftlichen Beziehungen, Ereignissen wie Geburt etc. oder Orten, an denen solche Ereignisse stattgefunden haben. (mehr …)
Ein kurzes Video zeigt ohne Worte einen Einblick in die Arbeit des Dresdner Digitalisierungszentrums. Das Dresdner Digitalisierungszentrum der SLUB Dresden (DDZ) ist eines der führenden deutschen Zentren der Massendigitalisierung in öffentlicher Hand.
Einen etwas umfangreicheren Beitrag mit Erläuterungen finden sie bei Dresdeneins.tv
Wenn sie in der Nähe von Dresden wohnen, haben Sie auch die Gelegenheit sich das alles live anzusehen im Rahmen der Dresdner Langen Nacht der Wissenschaft am 6. Juli 2012.
Führung, Präsentation jeweils um 18.30, 19.30, 20.30, 21.30 Uhr
Produktion digitaler Medien im Dresdner Digitalisierungszentrum der SLUB
Ort: Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18, 01069 Dresden
Raum:Treffpunk im Foyer
Kurzinfo:Der Weg von der Herstellung über die Erschließung bis zur Präsentation digitaler Medien am Beispiel eines Drittmittelprojektes der SLUB.
Bockwindmühle in Greifswald-Eldena Foto von coreena, CC-BY bei piqs.de
Auf Dauer kann man den Begriffen Urheberrecht, Public Domain und Creative Commons bei der Arbeit an einer Webseite nicht aus dem Weg gehen. Mit meiner eigenen Webseite hatte ich vor Jahren schon schmerzhaftes Lehrgeld gezahlt als ich, ohne mich zu informieren, Bilder von Gemälden aus einem mir eigenen Ausstellungskatalog scannte und veröffentlichte. Wenige Monate später bekam ich ein Schreiben der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst mit einer teuren Rechnung, die ich nur mit harten Verhandlungen etwas drücken konnte.
In Deutschland – das Recht in den USA ist da lockerer – sind Bilder und Texte gemeinfrei, deren Autor vor mehr als 70 Jahren gestorben ist. Es gibt dazu auch jährlich eine Liste bei wikipedia die auflistet, welcher Künstler in diesem Jahr gemeinfrei wird.
Wenn das Todesdatum nicht feststellbar ist, halte ich mich an die pragmatischen Richtlinien der Wikipedia: Ist das Bild älter als 100 Jahre oder erfolgte die Veröffentlichung vor derzeit 1923, dann kann man es benutzen. (mehr …)
Professor Karl Albert Heintze (ausführliches Porträt) aus Naugard hat mit seinem Buch “ Die deutschen Familiennamen: geschichtlich, geographisch, sprachlich“, Halle, erste Auflage 1882 einen wichtigen Beitrag zur Namenforschung in Deutschland geleistet. Weitere Auflagen wurden durch Prof. Dr. Paul Cascorbi, Hann. Münden, herausgegeben und der „Heintze-Cascorbi“ ist ein Standardwerk der Onomastik (Namenforschung) geworden. Sie finden die zweite Auflage 1903 und die dritte Auflage von 1908 bei archive.org
Als Beilage findet sich in diesem Buch die „Entwicklung einer Namenreihe“ während der Neuzeit. Heintze benutzte hierfür die Kirchenbüchern der Gemeinde Wachholzhagen (Kreis Greifenberg, Pommern) die bis 1586 zurückreichen und stellte so die Veränderungen der dort vorkommenden Familiennamen im Laufe der Zeit dar. Entwicklung einer Namenreihe während der Neuzeit, pdf
Ein schöner Beleg für die Veränderlichkeit der Familiennamen und ein Hinweis für diejenigen, die in Anfragen z.B. oft schreiben: „Mich interessiert nur die Schreibweise Maier mit ai, alle anderen sind nicht mit mir verwandt“.
Weitere Hinweise auf Nachschlagwerke zu der Frage „Was bedeutet mein Name“ finden Sie auf unserer Literaturseite unter dem Punkt Namenforschung oder im Artikel „Was bedeutet mein Familienname“
Unter einem Prokurator (lat.: procurator) versteht man eine aus dem römischen Rechts- und Staatswesen überkommene Amtsbezeichnung für Funktionsträger beispielsweise in der Vermögensverwaltung. Die Procuraturregister der Universität sind die Aufzeichnungen dieser Vermögensverwaltung.
Wartislaw IX (Quelle=http://ruegenwalde.com/greifen)
Die Universität Greifswald wurde bei ihrer Gründung 1456 vom Stifter, dem Herzog Wartislaw IX. mit Einkünften und Gütern ausgestattet. Diese Ausstattung wurde mehrfach erweitert, zuletzt 1634 erhielt die Universität das ehemalige Kloster und das fürstliche Amt Eldena
geschenkt. Diese Ländereien von über 10 000 Hektar waren bis zur Enteignung 1945 im Besitz der Universität. Nach der Wende konnten Rückübertragungsanträge gestellt werden, so dass z.b. der Spiegel 2004 die Universität als „reichste Hochschule Deutschlands“ betitelte. Heute hat die Uni wieder Liegenschaften von ca. 8700 Hektar.
Was hat dieser Grundbesitz für uns als Familienforscher für eine Bedeutung? Die meisten Ländereien waren verpachtet und in den Procuraturregistern, die man mit einem Kassenbuch vergleichen kann, sind die Pachteinnahmen und die Namen der Pächter säuberlich aufgelistet. (mehr …)
In Ergänzung zum Beitrag in diesem Blog über das gemeinsame Digitalisierungsprojekt der Bibliotheken aus Greifswald und Stettin finde ich heute einen Bericht von Hans-Jakob Tebarth von der Martin-Opitz-Bibliothek in Herne über eine gemeinsame Tagung in Lodz/Łódź. An der Fach- und Fortbildungstagung der Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheken und Sammlungen zur Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa nahmen über 40 Fachleute aus Deutschland, Polen und anderen osteuropäischen Staaten teil. In einem Themenkomplex ging es speziell um Digitalisierungsprojekte. Lesen sie den interessanten Tagungsbericht in: H-Soz-u-Kult, 17.02.2012.
Gestern wurde das 800 000ste Dokument bei den polnischen Bibliotheken online gestellt und jetzt, einen Tag später, sind es schon wieder über 900 Dokumente mehr. Mit ihrem rasanten Tempo, der excellenten Vernetzung z.b. mit Europeana und der Vifa Ost und den guten Suchmöglichkeiten bietet die PIONIER Network Digital Libraries Federation eine der besten Quellen für digitalisierte Literatur überhaupt.
Hier nur neue Pomeranica aus den letzten 4 Wochen: (mehr …)
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