14 goldene Regeln für die Familienforschung

Stammbaum. Stumpf, Christoph Joseph 1776/1825
Stammbaum von Adam und Eva. Stumpf, Christoph Joseph 1776/1825 Quelle europeana.eu

Achtung, der folgende Text ist natürlich ironisch gemeint!

1. Vergessen Sie Ihre Familie– Kümmern Sie sich nicht das Gespräch mit Ihren Verwandten. Es dauert zu lange, sie alle aufzuspüren. Außerdem werden die meisten von ihnen nicht hilfreich sein. Es ist ja nicht so,  dass ihre Verwandten ihre Ahnen kannten.

2. Nutzen Sie das Internet – Ist das nicht offensichtlich? Das Internet ist die Zukunft. Alles ist im Internet, auch Informationen über Ihre Vorfahren. Man muss nur wissen, wo man suchen muss. Lassen Sie das Internet die harte Arbeit für Sie erledigen. Warum vergeuden Sie Ihre wertvolle Zeit  und stochern in verstaubten Archiven? Sie werden nur niesen müssen. (mehr …)

Ahnenforschung leicht gemacht – Computergenealogie für jedermann

CoverEin tolles neues Sonderheft hat der Verein für Computergenealogie herausgebracht.

Es wendet sich in erster Linie an Anfänger in unserem Hobby, bietet aber auch dem erfahrenen Familienforscher noch neue Aspekte.

196 Seiten und DVD mit Demo- und Shareware-Versionen aktueller Genealogie-Programm, alles für 9,80 € .

Lesen sie mehr auf den Seiten des Vereins dazu.

November – Totengedenken

Grabkreuz auf dem Friedhof in Zitzmin Kreis Schlawe

Der November ist mit Allerheiligen, Allerseelen, dem Volkstrauertag, Totensonntag und dem Buß- und Bettag der Monat des Totengedenkens. Familienforscher können inzwischen in einigen Datenbanken nach Sterbedaten, Totenzetteln oder Grabsteinen suchen.
Beispiele:
Grabsteine
Totenzettel
Denkmalprojekt
Findagrave

Besonders interessant erscheint mir ein Projekt des Vereins für Computergenealogie zu den Verlustlisten des 1. Weltkrieges.  Es heisst dort: „Es handelt sich um einen außergewöhnlich großen, aber in sich abgeschlossenen Datenbestand, der durch Indexierung erschlossen werden soll. Bei ca. 31.000 Seiten mit jeweils 200 bis 300 Informationen zu Einzelpersonen, ergibt sich eine Gesamtmenge von 6 bis 9 Mio. Datensätzen.“
Diese Verlustlisten liegen inzwischen fast komplett digitalisiert vor z.B. bei der Großpolnischen digitalen Bibliothek, es ist aber ob der Masse an Daten für den Einzelnen nicht möglich, nach einem unbekannten Datum oder Namen zu suchen.
In einem Mitmachprojekt des Vereins für Computergenealogie sollen diese Listen komplett indiziert werden. Lesen sie mehr dazu.

Ein Hobby verlässt die Kukident-Ecke

Auch das Journal „Der Spiegel“ kommt um das Thema Ahnenforschung nicht mehr herum, es gibt sogar ein Themen-Dossier Ahnenforschung bei Spiegel online mit einer Sammlung aller bisher erschienenen Artikel, die z.T. recht unterhaltsam sind,  z.B. mit dem obigen Titel.
Der neueste Artikel vom 4.11. berichtet über eine Untersuchung kanadischer Forscher: Siedler, die als erste ein Gebiet in der kanadischen Provinz Quebec kolonisierten, bekamen mehr Kinder als diejenigen, die sich später ansiedelten.
Ahnenforschung: Erstbesiedler waren fruchtbarer als Nachzügler
Die Auswertung der Hochzeits- und Geburtsregister zeigte, dass die Pioniere rund ein Jahr früher heirateten als Paare, die im bereits besiedelten Kernbereich eines Gebietes lebten. Sie bekamen rund 15 Prozent mehr Kinder, die wiederum häufiger heirateten als die der «Kernsiedler», berichten die Wissenschaftler.