Max Nemitz – Wihnacht

Bildquelle Pommersches Heimatbuch 1962

Wihnacht

Nu kümmt dat leiwe Wihnachtsfest
so sachten in dat Land
Väl Tuscheln giwwt et hier un dor,
väl Arbit för de Hand.

Im witte Kleed stoahn Bosch
un Bom
und Dörp un Hus un Field.
De Sternkes bläkere as Gold
vom Himmel in de Wilt.

De Minsche sind so anners gor,
heimlich un doch vertrut.
Von allem Reden, is et mi,
geiht Fräd un Segen ut.

Mi is´t, as wenn ganz noa tausam
dat kleene Dörp is rückt.
Ut jedem Finster, rick un arm,
de Fräde ruterkiekt.

Kümmt denn de Hillig Oawend sacht
in´t stille Dörp herin,
is´t, as leit mi de Hillge Christ
taum annere Land herin.

Dor
singe Klock un Kinnerstimm
so seit an ni im Joahr.
Tau Kinner ware sülwsten wi
im brun un witte Hoar.

Max Nemitz (* 10. März 1888 in Damerkow, Kreis Bütow; † 1970 in Aachen) war Lehrer,
Schriftsteller und Heimatforscher.
Weitere Gedichte von Max Nemitz und die Übertragung ins Hochdeutsche auf
https://grosstuchen.de/Nemitz.html

Chat GPT und Co

In der zur Zeit noch laufenden Seminarreihe „Wie schreibe ich eine historische Biographie?“, ausgerichtet von der Uni Halle-Wittenberg in Kooperation mit CompGen, hat Katrin Möller, unsere Seminarleiterin, einen sehr interessanten Artikel erwähnt, der genau zu unserem KI-Sonderheft passt.

https://dhdhi.hypotheses.org/9197

ChatGPT und Co. in den Geschichtswissenschaften – Grundlagen, Prompts und Praxisbeispiele
von Mareike König · Veröffentlicht 19/08/2024 · Aktualisiert 29/09/2025 (mehr …)