Kirchenbuchduplikate im Bereich des Amtsgerichtes Labes veröffentlicht

Wie zu hoffen war, hat das Staatsarchiv Stettin über die Plattform der polnischen Bibliotheken weitere Kirchenbuchduplikate veröffentlicht. Sämtliche Bücher stammen aus dem Bereich des Amtsgerichtes Labes.

Im Einzelnen handelt es sich um:

Die Duplicate des Kirchenbuchs von Bonin, 1824-1844

Die Duplicate des Kirchenbuchs von Claushagen, Gerdshagen, 1824-1847

Die Duplicate des Kirchenbuchs von Claushagen, Gerdshagen, Rosenfelde und Bernsdorff, 1850-1874

Duplikate des Kirchenbuches von Carow, 1824-1847

Die Kirchenbuchs Duplicate der Katholischen Missionsstation Grünhof, 1864-1874

Die Duplicate des Kirchen Bücher von Kanckelfitz und Lessenthin, 1824-1849

Die Kirchenbuchsduplicate von Parochie Kankelfitz, 1850-1874

Die Duplicate des Kirchenbuchs von Reckow und Gross Borckenhagen, 1824-1847

Die Duplicate des Kirchenbuchs von Neukirchen, Natzmersdorff, Premslaff, Muehlendorf und Glietzig, 1824-1847

Die Kirchenbuchsduplicate der Parochie Neuenkirchen, 1850-1874

Duplikate des Kirchenbuches von den Grabowschen Gütern: Prütznow, Rienow, Tarnow, Wuhrow und Mühlendorf;Pfarre Wuhrow, 1824-1847
Die Duplicate des Kirchenbuchs von Prütznow seit dem Jahren 1829; Pfarre Wuhrow, 1829-1844

Die Duplicate des Kirchenbuchs von Prütznow; Pfarre Wuhrow, 1838-1847

US-Census 1940 komplett erfasst

Am 1. April 2012 wurden die Digitalisate des US-Census aus 1940 von den Nationalarchiven in den USA veröffentlicht. Nun  ist die Indexierung der Volkszählung mit 134 Millionen Datensätzen bei einem kommerziellen Anbieter in einem Rekordtempo abgeschlossen worden, wie der Newsletter des Vereins für Computergenealogie berichtet. Allerdings wurde auch eine Fehlerquote von 12 % festgestellt.

Stettin und Gdingen: Archivbesuche

Für manche Forscher ist es eine lange Anfahrt bis Pommern und viele scheuen sich dann vor einem Archivbesuch, hauptsächlich aus Angst vor der Sprachbarriere. Hier geben Ihnen zwei Forscher, die vor Ort in Stettin und Gdingen waren, praktische Tipps und lassen Sie an ihren Erfahrungen teilhaben.

Archiv in Gdingen (Quelle google street view)
Archiv in Gdingen (Quelle google street view)

Gdingen – Außenstelle des Staatsarchives Danzig

Lothar Melchin war in diesem Sommer im Archiv in Gdingen und berichtet:
„Das Archiv ist relativ schwer zu finden. Man befährt die Hauptverkehrsstraße von Stettin kommend über Stolp, Lauenburg (Leborg), Neustadt (Weyherowo) in Richtung Danzig. Unmittelbar hinter dem Ortsausgang von Rahmel (Rumia), bereits in Gdingenn (Gdynia), sieht man auf der rechten Seite „Castorama“ und etwa weiter McDonalds (links). Hier nach links abbiegen (es ist eine eigenartige Verkehrsführung), aber links ist richtig.
Etwa 3 – 4 km immer geradeaus, durch mehrere Kreisverkehre.
Wenn man unsicher ist, nach „Hutnicka“ = Hüttenstraße fragen. Die kennt jeder.
Das Archiv wird unter einer anderen Straßenbezeichnung geführt, die man aber nicht findet. Auf die Nr. 42 achten (liegt links). Auf diesem Grundstück befinden sich sehr viele Industriebetriebe und noch kein Hinweis auf ein Archiv. Trotzdem: Hier ist man richtig.
Wegen der schlechten Straße kann man nur im Schritttempo fahren. Nach etwa 100 m geht es auf diesem Industriegrundstück nach links ab, weiter über wirklich schlechte Straßen, und am Ende sieht man auf der linken Seite ein flaches Gebäude und eine Tafel mit der Aufschrift „Archivum“. Hier ist man richtig. (mehr …)

Archive in Osteuropa

In den aktuellen Mitteilungen aus dem Bundesarchiv stolperte ich über eine Artikelüberschrift: „Die Rückführung deutscher Akten aus den USA und der Sowjetunion, West- und Osteuropa“ 

Da ja viele pommersche Akten vielleicht noch unentdeckt in russischen Archiven schlummern, erhoffte ich mir natürlich positive Neuigkeiten. Doch der ernüchternde Abschnitt in dem Artikel von Stefanie Wolter lautet:

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Eine Million Digitalisate und neue Kirchenbücher

Im November erst gratulierten wir hier an dieser Stelle zum 800 000sten Digitalisat, das die Pionier Network Digital Libraries Federation online gestellt hatte. Jetzt, ein halbes Jahr später, ist die Million an Dokumenten erreicht.  Man kann diesem Zusammenschluss von Bibliotheken und Archiven in Polen nur herzlich gratulieren. Im Gegensatz zu anderen Bibliotheken oder google-books sind die Scans dort immer in guter Qualität und die Server sind schnell und gut erreichbar. Auch ist die Vernetzung mit Europeana, Dart-Europe und der Virtual Library Eastern Europe gut durchdacht. Die Vereinigung ist auch ansonsten anderen Institutionen um Einiges voraus, z.B. mit einem Auftritt bei  Facebook.

Besonderer Höhepunkt bei den Veröffentlichungen der  jüngeren Zeit waren Duplikate von Krichenbücher aus den Beständen des Staatsarchives Stettin. Besonders der Kreis Regenwalde ist hier gut vertreten. Alle Bücher liegen als pdf-Dokumente vor und sind herunterladbar. Wenn nicht anders erwähnt, handelt es sich um evangelische Bücher. (mehr …)

Kirchenbücher Bonin und Blankenhagen Kreis Regenwalde

Die evangelischen Kirchenbuchduplikate der Filialkirchen Bonin (zu Labes) 1859-65 und Blankenhagen (Filial von Ruhnow) mit Glashütte und Raminshoff bzw. Vorwerk Piepstock 1826-1847 sind heute bei den polnischen Bibliotheken online gestellt worden. Es handelt sich um Duplikate aus dem Amtsgericht Labes.

Die Kirchenbuchs Duplicate von Bonin
auch gezippt als pdf herunterladbar, 30 MB

Die Duplicate des Kirchenbuchs von Blankenhagen, Glashütte und Raminshof, Parochie Ruhnow
auch gezippt als pdf herunterladbar, 55 MB

Gesetzmäßigkeiten in der Genealogie

§1. Fläche
Um Bücher, Papiere, Laptops, Scanner, Notizbücher, Ablageordner, Büromaterialien, Schokolade, Lupen und anderes in Reichweite zu haben, braucht man viel Ablagefläche. Logische Konsequenz: die Fläche ist immer zu klein.

§2. Öffnungszeiten
Genealogen machen ihre größten Entdeckungen immer kurz vor Schließung einer Bibliothek oder eines Archives oder kurz nach der Möglichkeit, noch eine letzte Magazin-bestellung aufzugeben. Dieses Gesetz trifft umso zwingender zu, wenn man eine lange Anreise zu dieser Bibliothek oder diesem Archiv hatte und es der letzte Arbeitstag dort ist. Versuchen sie nicht, diese Gesetzmäßigkeit durch einen früheren Arbeitsbeginn auszutricksen, das Gesetz erkennt das und lässt sie dann gar nichts finden.

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