Brotbacken in Lebafelde Kreis Lauenburg

Brotbacken in Lebafelde Kreis Lauenburg

In Lebafelde, Kreis Lauenburg in den 1930er Jahren entstand dieses Foto vom Brotbacken. Die Fotografin Alice O’Swald-Ruperti wurde 1904 in einer deutschen Kaufmannsfamilie in Moskau geboren und erlebte die erste Flucht nach der Russischen Revolution. In Hamburg als Konzertpianistin ausgebildet, lernte sie ihren Ehemann kennen. Er stammte ebenfalls aus einer Kaufmannsfamilie, fand seine Passion in der Landwirtschaft und kaufte Groß Sabin im Kreis Dramburg, ein für pommersche Verhältnisse eher kleines Gut. Dort widmete sich Alice O’Swald-Ruperti neben ihrem Leben als Gutsbesitzerfrau und Mutter der Fotografie. Nach der zweiten Flucht 1945 fing sie in Hamburg wieder von vorn an, fotografierte für die Briten, gründete einen Verlag und gab Werbekalender und Bildbände heraus. 1951 erschien von ihr der sehenswerte kleine Fotoband „Das schöne Pommerland : Antlitz eines deutschen Landes in 87 Bildern“.

Über ihre Hamburg-Fotos berichtete der Spiegel 2017: http://www.spiegel.de/einestages/hamburg-fotos-von-alice-o-swald-a-1126794.html

Das Bild vom Brotbacken auf http://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/docmetadata?showContent=true&id=27758

Stadt und Festung Stralsund

Stadt und Festung Stralsund

Neuerscheinung aus der Reihe: Quellen und Studien aus den Landesarchiven Mecklenburg-Vorpommerns, Band 20
Robert Oldach
Stadt und Festung Stralsund
Die schwedische Militärpräsenz in Schwedisch-Pommern 1721–1807
https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-der-neuzeit/41476/stadt-und-festung-stralsund

Video „Die Slawen – Unsere geheimnisvollen Vorfahren“

Video „Die Slawen – Unsere geheimnisvollen Vorfahren“

Der Betrag über die Slawen im Fernsehen stieß auf großes Interesse, hatte aber eine ungünstige Sendezeit. Jetzt auch in der Mediathek

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Slawen-Unsere-geheimnisvollen-Vorf/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=51495560

Hans Jonathan

Hans Jonathan

Er stammte aus der Karibik und landete ausgerechnet in Island: Vor mehr als 200 Jahren floh der Sklave Hans Jonathan in die Freiheit. Nun haben Forscher sein Erbgut rekonstruiert – ganz ohne sterbliche Überreste.

Der Sklave Hans Jonathan gehörte der Familie Schimmelmann in Kopenhagen, die ursprünglich aus Pommern stammte …
Heinrich Karl von Schimmelmann (* 13. Juli 1724 in Demmin; † 16. Februar 1782 in Kopenhagen, bestattet in Wandsbek) war der Sohn des Demminer Kaufmanns und (späteren) Ratsherrn Diedrich Jacob Schimmelmann (1683–1743) und der Esther Elisabeth Ludendorff (1684–1752) und Bruder des Pastors Jacob Schimmelmann. Sein Neffe ist der im Text erwähnte Ludwig Ernst von S. (https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Ludwig_von_Schimmelmann)

https://www.mopo.de/hamburg/historisch/-stinkreicher-sklaventreiber-der-tag–an-dem-heinrich-carl-von-schimmelmann-starb-29411654

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/genprojekt-in-island-die-wundersame-geschichte-des-hans-jonathan-a-1198637.html

Otto Wobbe

Otto Wobbe

Heute vor 150 Jahren wurde Otto Wobbe in Greifswald in der Baderstraße 3, dem damaligen „Preußenhof“, Zimmer Nr. 26 geboren. Sein Vater Carsten war Weinhändler und Hotelier. Mit seiner 1919 bis 1921 erschienenen dreibändigen Autobiographie „Aus einem bescheidenen Leben“ (online auf http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/toc/PPN859472833/1/LOG_0000/), als Verantwortlicher von „Heimatleiw un Muddersprak“, einer Wochenbeilage der „Greifswalder Zeitung“, Gründungsmitglied des Ruderclubs „Hilda“ 1892 , Namensgeber des Utkiek in Wieck und Besitzer eines Lokals in der Fischstraße war Otto Wobbe eine lokale Berühmtheit. Er nahm sich am 9.5.1945 das Leben. Sein Vermächtnis sind viele heimatkundliche Beiträge und mit „Klocken und Klingeln – Allerhand Irnst un Spaß för plattdütsche Lüd“ ( http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN859454398/1/) auch ein plattdeutscher Band.

Bild: Baderstraße 3 heute von Moritz Cordes [CC BY-SA 3.0 ], Wikimedia Commons

Reisen durch Pommern 1741

Reisen durch Pommern 1741
Es gab nur einen Weg….
„Aus: Die vornehmsten Europäischen Reisen, wie solche durch Deutschland, Franckreich, Italien, Holl- und Engeland, Dännemarck und Schweden, Vermittelst der darzu verfertigten Reise-Charten, nach den bequemsten Post-Wegen anzustellen, und was auf solchen Curieuses zu bemercken, Wobey die Neben-Wege, Unkosten, Müntzen und Logis zugleich mit angewiesen werden, Welchen auch beygefüget LVII. accurate Post- und Boten-Charten, von den vornehmsten Städten in Europa“ von Lehmann, Peter Ambrosius, Hamburg 1741
https://www.slub-dresden.de/sammlungen/digitale-sammlungen/werkansicht/cache.off?tx_dlf%5Bid%5D=57275