Das Schicksal eines Friedhofs in Aspenau

Das Schicksal eines Friedhofs in Aspenau

Unser Thema im November: Friedhofe- zerstört- restauriert- erhalten
Eine ganz besondere Geschichte ist die des Friedhofes in Aspenau – Ossowo Kreis Flatow.
Für den Wettbewerb „Die strittige Erinnerung an die Vergangenheit; Denkmäler, Friedhöfe, Namenspatrone“ (Bathory-Stiftung/Zentrum Karta), rekonstruierte Przemysław Oszczypała, ein Jugendlicher aus Osowiec durch Ausgrabung von Grabsteinen und anhand von Zeitzeugenberichten die Geschichte des 1973 zerstörten deutschen evangelischen Friedhofs. Es gelang ihm, die Ablehnung der Dorfbewohner gegen sein ungewöhnliches Projekt zu überwinden und sie zur Mithilfe zu gewinnen.
http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/4248

2012 besuchte William Remus den Ort
http://remus.shidler.hawaii.edu/genes/WPrussia/Ossowo/home.htm 

Akten beleuchten Psychiatrie-Geschichte

Alte Akten beleuchten Psychiatrie-Geschichte

Mit den Diagnosen „Morphinismus“ und „degenerative psychopathische Constitution“ lässt sich Rudolf Ditzen (Hans Fallada) am 5. Januar 1921 in die Provinzialheilanstalt Stralsund einweisen. Die Behandlung des Schriftstellers war bislang kaum bekannt – nun kommen Unterlagen ins Landesarchiv.
http://www.ndr.de/kultur/Historische-Krankenakten-aus-Psychiatrie-gehen-ans-Landesarchiv,krankenakten100.html

Ludwig Sütterlin

Heute vor 100 Jahren: Ludwig Sütterlin gestorben

Die deutsche Sütterlinschrift wurde ab 1915 in Preußen eingeführt. Sie begann in den 1920er Jahren die bis dahin übliche Form der deutschen Kurrentschrift abzulösen und wurde 1935 in einer abgewandelten Form (leichte Schräglage, weniger Rundformen) als Deutsche Volksschrift Teil des offiziellen Lehrplans. In der Folge des Normalschrifterlasses wurde allerdings auch sie mit einem Rundschreiben vom 1. September 1941 verboten.
http://www.siwiarchiv.de/?p=13671

Friedhof in Grünewald, Kreis Neustettin

Friedhof in Grünewald

Unser Thema im November: Friedhöfe – zerstört- restauriert- erhalten

Der 2016 verstorbene Ernst Mielke berichtet auf der liebevollen Seite  http://gruenewald-in-pommern.de/von einer Aufräumaktion 1998 auf dem Friedhof in Grünewald Mieszalki Kreis Neustettin http://gruenewald-in-pommern.de/friedhofseinsatz.html

2013 hat die Fotografin Beata Zbonikowska den Friedhof besucht und dokumentiert.
http://westernpomerania.com.pl/gm-Grzmiaca-485+693/Mieszalki-cmentarz-1887+1826

Jüdischer Friedhof in Schivelbein

Jüdischer Friedhof in Schivelbein

Unser Thema im November: Friedhöfe – zerstört- restauriert- erhalten
Der jüdische Friedhof in Schivelbein – Świdwin ist einer der wenigen hinterpommerschen Begräbnisstätten, die heute – wenn auch nur teilweise – noch erhalten sind. Der seit Jahrzehnten in Vergessenheit geratene Friedhof wurde – auf Initiative einer Kirchengemeinde – wieder ins Bewußtsein der Menschen gerückt.
Ein Gedenkstein wurde im Jahre 2001 auf dem Areal, auf dem nur noch ca. 70 Grabsteine zu finden sind, aufgestellt.
Viele Fotos auf: http://westernpomerania.com.pl/Swidwin-cmentarz-zydowski-1867+1809

Bild: By Wiesław Wieczorek (Own work) [CC BY-SA 3.0 pl (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en)], via Wikimedia Commons

Eberstein Kreis Naugard

Eberstein Kreis Naugard

Unser Thema im November: Friedhöfe – zerstört- restauriert- erhalten
Sehr wertvoll ist die Arbeit etlicher Privatleute in Polen, die sich zu Gruppen zusammengeschlossen haben, die sich mit der Geschichte beschäftigen und z.B. auch um die Restaurierung von alten Friedhöfen kümmern. Ein solches Beispiel ist die Gruppe Goleniowskie Stowarzyszenie Eksploracji Historycznej „Biały Grosz“ (auf deutsch etwas Verein für historische Erkundung „weißer Groschen“) Diese Truppe hat im September das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs der Gemeinde Eberstein Wojcieszyn Kreis Naugard ausgegraben
https://www.facebook.com/bialygrosz.goleniow/posts/1577689755629873

Von der Ostsee in die Südsee – Der Urgroßonkel vom anderen Ende der Welt

Von der Ostsee in die Südsee – Der Urgroßonkel vom anderen Ende der Welt

Familienforschung mit Abenteuer 😉
Ist der Mecklenburger Gustav von Oertzen (https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_von_Oertzen) verantwortlich dafür, dass es ein Neu Pommern, Neu Mecklenburg und Neu Lauenburg in der Südsee gab? Und was ist „Unserdeutsch“ ? Eine manchmal etwas gestellt wirkende, aber schöne Geschichte rund um Familienforschung.
Die Begeisterung der Historikerin beim Lesen der Briefe im Archiv des Auswärtigen Amtes kann ein Familienforscher wohl nachvollziehen. 🙂

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Der-Urgrossonkel-vom-anderen-Ende-der-Welt,sendung708238.html

 

 

 

 

 

Mit den deutschen Namen in der Südsee hatte es der Herr von Oertzen wohl, gefunden in  „Im Bismarck-Archipel: Erlebnisse und Beobachtungen auf der Insel Neu-Pommern (Neu-Britannien), Richard Parkinson, F. A. Brockhaus, 1887

Es gibt auch einen Beleg dafür, dass er wirklich der Namensgeber für Neu Pommern etc. war. Aus:  Deutsche Colonialgeschichte, Band 2, E. Baldamus, 1888