„Eine Zierde dieser freundlichen Stadt“ – Die Synagoge von Schivelbein

Ein Haus im Herzen der Stadt

Bereits seit 1821 besaß die jüdische Gemeinde Schivelbeins eine Synagoge, die „59 Jahre hindurch die Schivelbeiner Juden bei freudigen und schmerzlichen Anlässen aufgenommen“ hatte. Das Gotteshaus lag zentral in der damaligen Neustadt – der späteren Glasenappstraße – schräg hinter der Marienkirche, und nur wenige Schritte vom Schivelbeiner Marktplatz entfernt.

Diese Lage im Herzen der Stadt war keineswegs selbstverständlich. Die Entscheidung, die Synagoge nicht – wie in vielen anderen deutschen Städten jener Zeit – verborgen in einem abgelegenen Viertel zu errichten, sondern in Nachbarschaft zur christlichen Kirche, zeugt davon, dass jüdisches Leben in Schivelbein als selbstverständlicher Bestandteil der städtischen Gesellschaft galt. (mehr …)

Gedenkstein am ehemaligen Standort der Synagoge – Pasewalk

Gedenkstein am ehemaligen Standort der Synagoge – Pasewalk

Am 8.11.2018 wird in Pasewalk ein Gedenkstein am ehemaligen Standort der Synagoge eingeweiht werden. Am 9. November 2018 wird in St. Marien in Pasewalk um 19 Uhr zum Friedensgebet eingeladen. Die Friedensglocke wird läuten in Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus. Ab dem 9. November wird ebenfalls in St. Marien die Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“ des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Demokratie leben! bis einschließlich 07. Dezember gezeigt werden.

https://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article183247706/Pasewalk-Gedenkstein-fuer-niedergebrannte-Synagoge.html

http://pasewalk.de/de/aktuelles/veranstaltungen/getarticle/detail/08112018-1700-uhr-einweihung-eines-gedenksteines-am-ehemaligen-standort-der-synagoge-grabenst/