Die Inschriften der Stadt Greifswald – Internetauftritt
Deutsche Inschriften Online ist ein Kooperationsprojekt verschiedener Akademien der Wissenschaften und anderer wissenschaftlicher Institutionen.
Es gibt eine mehr als 80 Bände umfassende Publikationsreihe „Die Deutschen Inschriften“ , in der lateinische und deutsche Inschriften aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit gesammelt, kommentiert und veröffentlicht werden. (mehr …)
Das Buch wurde 1910 anlässlich der 600 Jahr Feier der Stadt von den Offizieren des Husaren-regiments von Blücher Wahlstatt gestiftet. Es beginnt mit den Unterschriften von Kaiser Wilhelm II und seiner Gattin Auguste Victoria und endet mit den Einträgen chinesischer Besucher in den 60er Jahren. Dazwischen die Einträge zahlreicher prominenter Gäste der Stadt, u.a. Reichspräsident Hindenburg.
Das Buch ist sehr aufwendig gestaltet, der Einband aus Leder mit prachtvollen Metallverzierungen, eine Augenweide, die es sich anzuschauen lohnt!
Unterschrift von Kaiser Wilhelm II und seiner Frau
Am 12. März jährte sich zum 67. Mal die schreckliche Bombardierung von Hafen und Stadt Swinemünde. Unzählige Opfer, insbesondere unter der Zivilbevölkerung, fielen diesem tragischen Kriegsereignis zum Opfer – Kriegsgräberstätte Golm
Mit mehr als 300 anderen Besuchern habe ich im Rahmen einer vom Pommerschen Kreis- und Städtetag organisierten Tagung in Misdroy an der diesjährigen Gedenkveranstaltung teilgenommen. Dabei wurden auch die im Jahre 2010 entwendeten bronzenen und nun aus Plastik erneuerten Namenstafeln vorgestellt. Auf einer noch anzufertigenden Tafel werden demnächst die Namen von 38 weiteren Opfern zu sehen sein, die erst kürzlich ermittelt werden konnten. (mehr …)
Das Bistum Würzburg, das ungefähr den gleichen Verwaltungsbereich wie der Regierungsbezirk Unterfranken umfasst, hat seit seiner Gründung im Jahr 741/42 eine wechselvolle Geschichte durchlebt. Das Wissen darum stammt aus schriftlichen Überlieferungen, die ihren Platz seit 2004 im Diözesanarchiv der Diözese Würzburg gefunden haben. Dort werden sie nicht nur fachgerecht aufbewahrt, sondern dienen auch der wissenschaftlichen und privaten Forschung. Länge: 6:14 Kamera/Schnitt: Heiko Säle Redaktion: Bernadette Schrama Quelle: Archivalia
Bei der Suche nach einem pommerschen Ortsnamen stolperte ich über eine Veröffentlichung in den Jahresberichten der Geographischen Gesellschaft Greifswald über die Kolonisation in Pommern von einem Dr. Peter Wehrmann. Den Namen Wehrmann kennt man als Pommern-forscher, Dr. Martin Wehrmann hat viele wertvolle Veröffentlichungen zur pommerschen Geschichte geschreiben. Bei Wikipedia findet man einen Artikel über ihn und auch über seinen Vater Theodor Wehrmann . Nur über Peter Wehrmann fand ich nichts, ausser das er vor 1900 Direktor des Gymnasiums in Pyritz war.
Am Telefon habe ich dann Andre Marten davon erzählt und er kam auf die Idee, doch mal in der preussischen Lehrerkartei zu forschen; da gab es vier Seiten Personalbogen zu ihm und welche Überraschung: Auch er ein Sohn Theodor Wehrmanns und damit der ältere Bruder von Martin.
Den Nachruf fand ich dann in den Monatsblättern für pommersche Geschichte 1937, so dass ich jetzt nicht nur den Artikel zur Kolonisation veröffentlichen sondern auch mehr zur Biographie dieses (mir) unbekannten Bruders berichten kann. (mehr …)
Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V. (DAGV) ist der Dachverband der genalogischen und heraldischen Vereine in Deutschland, dem auch der Pommersche Greif angehört. Eines der wirklich wertvollen Projekte ist z.b. die familienkundliche Literaturdatenbank , in der laufend genealogische Zeitschriften und Sammelwerke ausgewertet und erfasst werden, auch das Sedina-archiv. Eine Liste der erfassten Zeitschriften finden Sie hier.
Neu ist die Herausgabe der DAGV-News, die in unregelmäßiger Folge vorhaben „über unsere Aktivitäten und der unserer Mitgliedsvereinigungen zu berichten. Darüber hinaus wollen wir durch Diskussionen und inhaltliche Beiträge die genealogische Agenda in Deutschland gestalten.“
In der ersten jetzt als pdf oder word-dokument veröffentlichten Ausgabe stellen sich die Mitglieder des Vorstandes vor, berichten über die Mitgliederversammlung und im Rahmen einer Zeitungsschau werden Veröffentlichungen der Mitgliedsvereine besprochen. Sie können die Ausgabe auf den Seiten der DAGV herunterladen.
Klaus Granzow aus Mützenow im Kreis Stolp (1927 – 1986) war ein vielseitig interessierter und talentierter Mensch. Er absolvierte die Schauspielschule , spielte in vielen Filmen und Theaterstücken, war feste engagiert am Ohnsorg-theater. Er schrieb Hörspiele, arbeitete als Rundfunkredakteur und -sprecher, oft auf Plattdeutsch. Früh begann er auch eine schriftstellerische Tätigkeit. Dabei verlor der Bauernsohn nie seine pommersche Heimat aus dem Blick.
„Als „Reisender in Sachen Pommern“, mit der Sehnsucht nach seinem Pommernland und seinen Menschen, war ihm kein Weg zu weit. In vielen Büchern, Hörspielen, Berichten in der „Pommerschen Zeitung“ und im „Pommerschen Heimatbuch“ – das er von 1976 bis 1986 redigierte – lebten Klaus Granzow und Pommern weiter. (mehr …)
Titelblatt eines von Hans Scheele redigierten Geschlechterbuches
In seinem Artikel „Kurzer Abriss der pommerschen Genealogie“ (pdf, 110 kb) berichtet unser Vorsitzender Elmar Bruhn über den Nachlass des Genealogen und Oberbaurats Dipl. Ing. Hans Scheele. Friedrich Heinrich (Johannes) Hans Scheele wurde in Züllsdorf, Kreis Torgau am 23. Januar 1878 geboren und verstarb am 15.6.1949 in Kassel. Er heiratete in Dresden am 17.6.1908 Friederike Anni Leifs. Nach dem Besuch der Dorfschule mit gleichzeitigem Unterricht beim Vater [Pastor Johannes Scheele (1848 bis 1931)] absolvierte er das humanistische Gymnasium zu Quedlinburg a.H. Es folgte nach der praktischen Lehrzeit ein 4jähriges Studium an den technischen Hochschulen zu Braunschweig und Berlin (Maschinenbau und Elektrotechnik) – Diplomexamen 1903. H. Scheele war anschließend bei Siemens & Halske (Berlin) im Konstruktionsbüro und dann in der Projekten-Abteilung für Schwachstromanlagen tätig.
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