Blog

Oster Reinemachen

Oster Reinemachen

von Willem vom Luntentorm in: Heimatleiw und Muddersprok, 3. Jahrgang, Nummer 16, Greifswald, 20.4.1924

So um Ostern allemal
Wird das Haus dir stets zur Qual.
Weil die Gattin, still und gut,
Jetzt ergreift die Reinmachwut!

Frühjahrsputz
Frühjahrsputz

Ohne Gardinen sind längst die Zimmer!
morgens um sechse,  das Kindergewimmer,
Treibt dich vorzeitig aus dem Haus.
Hilf Himmel! wie sieht es bei uns heute aus! (mehr …)

Familienforschung in Dänemark

Familienforschung in Dänemark

Der Blick über den Tellerrand geht in das Nachbarland Dänemark. Unser dänisches Mitglied Inger Buchard hat dabei kräftig mitgeholfen.
Von ihr stammt auch die Einführungsseite für Deutsche zur Forschung in Dänemark.
Diese Seite verrät schon, wie kompliziert die Geschichte dieses Staates war, aber es gibt viele Quellen und vieles davon ist im Gegensatz zu Deutschland auch online. Beachten Sie auch die Sammlungen zu verschiedenen Berufsgruppen.

Unsere Pommern sind früher über See- oder Landweg nach Dänemark gekommen und nach dem zweiten Weltkrieg sind etliche als Flüchtlinge dort gelandet. Es gibt also vielfältige Verflechtungen auch zu unserer Forschungsregion.

Arkivalieronline ist die Einstiegsseite der dänischen Staatsarchive zu den Kirchenbüchern – in Dänemark hat die Kirche quasi die Funktion des Meldeamtes. Alle dänischen Kirchenbücher vor ca. 1960 liegen digitalisiert vor. Auf dieser Seite muss man aber gezielt nach einem Ort suchen und sich vor Ansicht der Seiten jeweils ein Java-skript herunterladen.

Einfacher ist da die Suche mit Danishfamilysearch . Diese Seite ist einfach zu bedienen und hat auch eine englische Benutzeroberfläche.
Hier kann man mit einem Familiennamen suchen und neben den Kirchenbüchern werden auch die zahlreichen Volkszählungslisten und die Einberufungslisten durchsucht.

Zu den Flüchtlingen in Dänemark entsteht im Moment ein Museum im ehem. Lager Oxbüll. Eine schöne, leider meist nur dänische Webseite gibt Auskünfte dazu. Auf dieser Seite sprechen in kurzen dänisch untertitelten Videos ehemalige Lagerbewohner über ihre Erlebnisse. Auch ein deutscher Flyer(pdf) informiert über das Lager.

Eine Suche in der Datenbank Daisy mit dem Suchwort „Flygtning“ und Begrenzung der Zeit auf 1945-1949 zeigt, welche Mengen an noch nicht digitalisierten Unterlagen es gibt. Manche Kirchenbücher sind schon in der anfangs erwähnten Datenbank Arkivalieronline enthalten.

Bei all diesen Seiten erweist sich das kleine Zusatzprogramm (Addon) IM.translator für die browser Firefox oder Chrome als sehr hilfreich.

Hans Jürgen Wolf arbeitet an einer Datenbank über deutsche Flüchtlinge in Dänemark und hat inzwischen fast 50 000 Personenstandsfälle erfasst. Die Datenbank wird laufend erweitert.
Auch auf dänischer Seite wird an einer Zusammenstellung der Quellen zu dieser speziellen Personengruppe gearbeitet.

Wer Hilfe in Englisch oder Deutsch sucht kann sich an das Forum wenden.

Greif Seminar 2018 in Bochum und Herne

Viele Mitglieder hatten den Vorstand immer wieder darum gebeten, doch  ein Seminar mehr in der Mitte Deutschlands zu veranstalten. So suchten wir für dieses Jahr die Nähe zur Martin Opitz Bibliothek und fanden mit dem EBZ in Bochum ein geeignetes Tagungshotel. Leider war aber die Teilnehmerzahl diesmal deutlich geringer, so dass wir im nächsten Jahr wieder planen, nach Pommern zu gehen.

Der Tagungsort
Der Tagungsort

Die äußeren Rahmenbedingungen  – Verpflegung, Getränke, Räumlichkeiten waren ideal. (mehr …)

Zeitschrift „POMMERN“ – es geht voran!

Am 6. März 2018 konnte durch die fleißige Arbeit der Redaktion das Heft 4/2018 an die Druckerei übergeben werden. Es ist damit zu rechnen, dass das Heft Ende März fertiggestellt ist und an die Abonnenten verschickt werden kann.

Damit hat die Zeitschrift „POMMERN“ mit Unterstützung des Staatsekretärs für Vorpommern, Herrn Dahlemann,  ihre „Bringeschuld“ gegenüber den Abonnenten erfüllt.

Titelseite Zeitschrift POMMERN 4/2017
Titelseite Zeitschrift POMMERN 4/2017

Wir möchten jedoch nochmals daran erinnern, dass mit der Lieferung dieses Heftes die Alt- Verträge mit dem bisherigen Herausgeber Pommerscher Zentralverband aufgrund dessen Insolvenz erlöschen und keine weiteren Hefte geliefert werden. (mehr …)

Es geht weiter: Pommern – Zeitschrift für Kultur und Geschichte

Nachdem die Zeitschrift „Pommern“ durch die Förderzusage des Vorpommern-Staatssekretärs Patrick Dahlemann aus ihrer finanziellen Schieflage gerettet werden konnte (siehe auch https://www.pommerscher-greif.de/zeitschrift-fuer-kultur-und-geschichte-pommern-erscheint-weiter/ ), erwarb  nunmehr der „Pommersche Greif“ durch den Abschluss eines Vertrages mit dem Insolvenzverwalter die Herausgeber-rechte. Damit steht dem Druck und der Auslieferung der nicht erschienenen Hefte 3 und 4 aus 2017 nichts mehr entgegen.

Zeitschrift Pommern 2/2017
Titelblatt der Zeitschrift Pommern 2/2017

Das Heft 3 wird  an die bisherigen Abonnenten voraussichtlich in der 3. Februardekade ausgeliefert, Heft 4 im April diesen Jahres. In der zweiten Jahreshälfte sollen dann nacheinander die vier Hefte für 2018 erscheinen.
Durch eine großzügige Spende im hohen vierstelligen Bereich hat der 1929 im ostpommerschen Kreis Lauenburg geborene Nuklear-Mediziner Dr. Dagobert Nitz dafür gesorgt, dass die Zeitschrift auch mittelfristig auf gesunden Beinen stehen kann. Dafür an ihn auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!
Für das Fortbestehen der Zeitschrift bedarf es eines noch größeren Leserstammes. Daher wird allen Interessenten die unverbindliche Lieferung eines kostenfreien Probeheftes angeboten. Dieses enthält auch die Bestellunterlagen.
Das Probeheft kann beim Abonnenten-Service mit Angabe der Versandadresse unter abo-pommern@pommerscher-greif.de angefordert werden.
Das Jahres-Abonnement mit vier Heften wird künftig 28,00 € kosten.

Hans-Dieter Wallschläger

Zeitschrift für Kultur und Geschichte „Pommern“ erscheint weiter!

Der Pommersche Zentralverband hat 55 Jahre die Zeitschrift „Pommern“ herausgegeben. Sie erschien vierteljährlich im Mehrfarbdruck mit 50 Seiten und wurde hauptsächlich über Abonnements in Höhe von 24 € im Jahr verbreitet.

Mit der Zahlungsunfähigkeit und der anschließenden Insolvenz des Zentralverbandes konnten bereits die Hefte 3 und 4 für das Jahr 2017 nicht mehr ausgeliefert werden. Inzwischen wurden die Bezieher vom Insolvenzverwalter aufgefordert, Ansprüche gegenüber dem Zentralverband geltend zu machen. Das entsprechende Schreiben nahm aber keinen Bezug auf die Zeitschrift, so dass viele Abonnenten verunsichert sind. (mehr …)