Nun hat auch die Staatsbibliothek in Berlin solche Karten digitalisiert, vorwiegend aus Ostpreußen, aber es sind auch Karten aus Osseken, Leba, Leba-See, Sassin, Scholpin und Wartenberg i.P. dabei. Die Karten im Maßstab 1:25 000 sind farbig und sehr detailreich. Eine Übersicht über die Blattschnitte auf
Vereinsbibliothek und -archiv gesichert und vielfältig nutzbar
Seit Anfang 2023 wurden unsere Vereinsbibliothek sowie das Vereinsarchiv schrittweise als Depositum an die Universitätsbibliothek Greifswald (UB) übergeben. Ziel dieses Projekts war es, die wertvollen Bestände langfristig zu sichern, fachgerecht zu erschließen und einer breiten Nutzung zugänglich zu machen. Die Erschließung und Integration der Buchbestände (ca. 6500 Titel) in die Katalogsysteme der Universitätsbibliothek wurden durch Mittel des Vorpommern-Fonds gefördert.
Am 12. Januar 2026 wurde das Projekt im Rahmen eines gemeinsamen Termins mit Vertreterinnen und Vertretern der Universitätsbibliothek Greifswald, des Pommerschen Greifs sowie mit Heiko Miraß, Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, offiziell abgeschlossen.
Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Bestand zur Erweiterung der Pomeranica-Sammlung der Universitätsbibliothek beitragen konnten. Über 1.200 Titel aus unserer Vereinsbibliothek waren bislang nicht im Bestand der UB vorhanden. Viele weitere Werke liegen nun als Zweitexemplare vor und ermöglichen dadurch eine noch bessere und flexiblere Nutzung für Forschung und Interessierte.
In einer Pressemitteilung fasst der Direktor der Universitätsbibliothek aus unserer Sicht die Bedeutung des Projekts treffend zusammen:
„Mit der Vereinbarung zur Übernahme der Bibliothek des Vereins Pommerscher Greif als Depositum konnte der Bestand der Universitätsbibliothek um wichtige Forschungsliteratur ergänzt werden. Dank der Förderung durch den Vorpommern-Fonds war die Erschließung und damit die Zugänglichmachung der Medien für die historische Forschung, aber auch für wissenschaftlich arbeitende Privatpersonen (Landeskunde, Genealogie etc.), möglich. Das Projekt ist somit ein gutes Beispiel für eine gelungene Kooperation der Universität mit zivilgesellschaftlichen Einrichtungen der Region.“
Auch für unseren Verein und seine Mitglieder ergeben sich daraus zahlreiche Vorteile. Die Bestände unserer ehemaligen Vereinsbibliothek sind nun vollständig im Online-Katalog der UB recherchierbar. Erste unikale Titel wurden bereits digitalisiert. Darüber hinaus profitieren Nutzerinnen und Nutzer von deutlich erweiterten Öffnungszeiten im Vergleich zu unserer bisherigen Vereinsbibliothek. Der Lesesaal der Alten Universitätsbibliothek ist montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (Servicezeiten bis 15:30 Uhr).
Beginn: Freitag, 13.03.2025 ab 16:00 Uhr, Anreise und Registrierung
Ende: Sonntag, 15.03.2025 um 12:30 Uhr, Abreise (OHNE Mittagessen)
Das Publikum in Soltau 2024
Teilnahme:
Die Reservierung des Hotelzimmers sowie die Buchung der gewählten Verpflegung erfolgt über den Verein.
Sie erhalten nach der Anmeldung eine Bestätigung und separat eine Rechnung.
Das Hotel Park Soltau in Soltau bietet Zimmer zu folgenden Konditionen (Preise je Übernachtung inkl. Frühstück, WLAN und Wellnessbereich):
Einzelzimmer 85,40 € Doppelzimmer 125,00 €
Wie schon vor zwei Jahren kommt noch eine Tagungspauschalen hinzu:
13.03.2026 Freitag inkl Abendbüffet (38,70 €)
14.03.2026 Samstag inkl Mittag und Abendbüffet (71,50 €)
15.03.2026 Sonntag (17,90 €)
Hinweis: Die Tagungspauschalen sind Festpreise, das Essen ist Pflicht – laut Auskunft des Hotels – und kann nicht variiert werden.
Im Tagungsraum werden keine Getränke zur Verfügung gestellt, jeder ist Selbstversorger bzw. kann Getränke bei dem nicht ganz preisgünstigen Automaten ziehen.
Gesamtpreis
Einzelperson für das komplette Wochenende 298,90 €,
Doppelzimmer mit Begleitperson für das komplette Wochenende 506,20 €
Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss: 20.02.2026
Achtung: Bei einer kurzfristigen Stornierung NACH dem 20.02.2026 kann keine Erstattung durch den Verein erfolgen, da wir auf jeden Fall die Buchungen zahlen müssen.
Hierfür müsste also eine private Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen werden.
Unser Adventsrätsel hat auch in diesem Jahr wieder zahlreiche eifrige Mitraterinnen und Mitrater gefunden. Und weil beim Pommerschen Greif am Ende alle Gewinner sind, durfte sich auch jede und jeder über einen Preis freuen. Besonders viel Glück hatten Christian und Susanne, die die Hauptgewinne abräumten.
Ein ganz besonderer Dank geht an zwei äußerst aufmerksame Greifler: Marlis machte darauf aufmerksam, dass sich im Worträtsel „Der Pommersche Kern“ noch ein elfter Ort verborgen hatte – Lenz im Kreis Saatzig. Und dank des Hinweises von Christian T. weiß ich nun, dass ich im Sommer mein Haupt nicht auf Zingst gebettet hatte: Er wies völlig zu Recht darauf hin, dass Bresewitz nicht dort liegt.
Vielen Dank an die Rätselfüchsinnen und -füchse! Ich wünsche allen ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr – mit vielen spannenden Erkenntnissen!
Pommersche Silvesterbräuche.
Von Prof. Dr. A. Haas, Stettin.
(Fortsetzung)
Umzüge und Maskengestalten
Die dritte Gruppe der Silvesterbräuche bezieht sich darauf, Menschen und Tiere, Haus und Hof, Feld und Flur an den Segnungen des neuen Jahres teilnehmen zu lassen. Hierher gehören in erster Linie die mannigfachen Umzüge, die in Stadt und Land von vermummten Burschen ins Werk gesetzt werden oder doch bis vor wenigen Jahrzehnten ins Werk gesetzt wurden.
Auf der Halbinsel Jasmund fand bis vor 60‑65 Jahren der „Umzug der Stirnkieker“ am Silvestertage statt. Es waren 25 Männer; die hatten weiße Hemden an und weiße Hüte auf; ihre Aermel waren mit buntem Band verziert. Einer von ihnen hielt einen großen Stern aus Papier, der 2‑3 Fuß im Durchmesser hatte und an einem langen Stock befestigt war; auf der Spitze des Stockes brannte ein Licht. So zogen sie von Dorf zu Dorf und in den einzelnen Dörfern von Haus zu Haus und sammelten allerlei Gaben ein. Dabei kam eine längere Dichtung zum Vortrag, die teils rezitiert, teils gesungen wurde. Der Eingang, der gesprochen wurde, lautete:
„Wir kommen in das Haus getreten
Und haben uns keine Erlaubnis gebeten,
Ein Liedchen auch zu singen.“
Darnach wurde gesungen:
„Wir kommen hier ohn allen Spott.
Einen guten Neujahr geb uns Gott!
Einen guten Neujahr und fröhliche Zeit,
Die uns unser Herr Christus hat bereit.
Wir wünschen dem Herrn Gesundheit dabei,
Das soll mei’m Herz eine Freude sein!
Wir wünschen der Frau eine vergoldete Kron,
Aufs künftige Neujahr einen gesunden Sohn“ usw. (mehr …)
Pommersche Silvesterbräuche.
Von Prof. Dr. A. Haas, Stettin.
Einleitung
Die sogenannten Zwölften, d. i. die Zeit der heiligen zwölf Nächte vom 25. Dezember bis 5. Januar, galten bei unseren heidnischen Vorfahren als die heiligste Zeit des ganzen Jahres. Von den alten Sitten und Bräuchen, die mit den Zwölften verknüpft waren, haben sich bis auf unsere Tage noch zahlreiche Reste erhalten, die zum Teil noch den altheidnischen Ursprung erkennen lassen. Mitten hinein in die Zeit dieser Festtage fällt der letzte Tag des Jahres, der Silvestertag, wie er gewöhnlich nach dem Papst Silvester, dem Kalenderheiligen des 31. Dezember, genannt wird, während er im Volksmunde Olljohrsabend zu heißen pflegt.
Die Sitten und Bräuche, die an den Silvestertag anknüpfen, bezwecken ein dreifaches:
den Einfluss der in den letzten Stunden des alten Jahres umziehenden bösen Geister abzuwehren,
einen prophetischen Blick in die Zukunft zu tun,
dem Hause und seinen Bewohnern die Segnungen des neuen Jahres zu sichern.
Janusz Pawelczyk veröffentlichte in der Facebookgruppe GenBaza die folgenden Informationen über neue Digitalisate aus dem Staatsarchiv Koszalin /Köslin. die Ortsnamen wurden teilweise korrigiert und fehlende Links zugefügt.
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