Lapidarium Rügenwalde – Namensliste
An der Marienkirche in Rügenwalde/Darłowo hat man Grabsteine und -kreuze aus der Umgebung zu einem Lapidarium zusammengestellt.
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An der Marienkirche in Rügenwalde/Darłowo hat man Grabsteine und -kreuze aus der Umgebung zu einem Lapidarium zusammengestellt.
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Reisen Sie mit uns durch Pommern! (mehr …)
Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Adventsrätsel!
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr freuen wir uns, Ihnen auch 2025 ein weihnachtliches Rätselvergnügen mit attraktiven Preisen anbieten zu können. Unser Vorstand hat sich diesmal besonders schöne Gewinne einfallen lassen – und deshalb wird es ein wenig anspruchsvoller.
An den vier Adventssonntagen veröffentlichen wir jeweils ein neues Rätsel – mal etwas leichter, mal kniffliger. Jedes Rätsel führt zu einem eigenen Lösungswort. Wenn Sie alle vier korrekten Lösungswörter bis zum 27.12.2025 per E-Mail an blog@pommerscher-greif.de zusenden, nehmen Sie automatisch an unserer Verlosung teil.
Zu gewinnen gibt es:
1. Preis: Eine Jahresmitgliedschaft im Pommerschen Greif 2026!
2. Preis: ein Monatsabo von Archion!
3. bis 10. Preis: je ein Buchpreis
Die Rätsel sind möglichst selbsterklärend, und im Lösungsblatt erläutern wir, wie sich das jeweils gesuchte Lösungswort ergibt: Lösungsblatt
Wir wünschen viel Freude beim weihnachtlichen Rätseln rund um Pommern und viel Glück bei der Verlosung!
Von Norbert Lorenz, Reutlingen
Wenn über engagierte Heimatforscher aus Vorpommern gesprochen wird, fällt ein Name immer wieder: Alfred Rubarth. Sein Lebenswerk ist geprägt von tiefem historischem Interesse, akribischer Quellenarbeit und einer beeindruckenden Fähigkeit, vergangene Lebenswelten lebendig werden zu lassen. Besonders in der pommerschen Genealogie und der maritimen Geschichtsforschung hat er sich einen festen Platz erarbeitet. (mehr …)
Unter dem Titel „jonction des 24 sections comprennent les deux Pomeranies, les 5 Marches, le Magdeburg et Halberstadt et une grande partie des pays voisins“ auf Deutsch etwa: „Der Zusammenschluss der 24 Sektionen umfasst die beiden Pommern, die 5 Marken, Magdeburg und Halberstadt sowie einen Großteil der Nachbarländer.“ hat die Staatsbibliothek Berlin in ihre digitalen Sammlung eine sehr detailreiche Kartensammlung aufgenommen, die Pommern in 12 Einzelblättern zeigt.
Eine Übersichtskarte zeigt die einzelnen „Sektionen“. Sie finden Sie in hoher Auflösung auf https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1935357824&PHYSID=PHYS_0001
Karin Cox zeigt an Beispielen, was mit Hilfe von KI bei der Bildbearbeitung möglich ist.
Liebe Greifen,
Ich möchte euch heute von etwas berichten was ich soeben für mich entdeckt habe. Es geht um Bildbearbeitung. Wir alle haben Bilder bei denen wir uns wünschten sie wären etwas besser überliefert, oder haben Belichtungsfehler, etc. MyHeritage hat dazu schon länger ein sehr gutes Angebot, wenn man dort Mitglied ist, ist aber nicht billig.
In Pommern hatte der Martini-Tag (11. November) traditionell große Bedeutung als Stichtag für Verträge, Zahlungen und andere wirtschaftliche Fristen. Der Martinstag markierte das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres, an dem Pachtzahlungen fällig waren, ebenso wie Zins- und Lohnzahlungen. Dienstverhältnisse, Pacht- und Zinsfristen begannen oder endeten häufig an diesem Tag. Auch Steuern, oft in Naturalien wie Gänsen, wurden zu Martini entrichtet. Damit war Martini ein wichtiger Zahlungstermin, der bis heute in manchen Landpachtverträgen festgehalten wird, da er den Beginn und das Ende der natürlichen Bewirtschaftungsperiode symbolisierte.
Darüber hinaus verband man mit dem Martini-Tag das Ende der Arbeit im Freien, da ab diesem Termin der Winter begann. Das Brauchtum des Martinsbratens und der Wintervorbereitungen (z.B. Schlachten von Gänsen) ist eng damit verbunden. In Pommern, wie im übrigen Nord- und Mitteleuropa, war Martini also nicht nur ein religiöser Feiertag, sondern auch ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Stichtag für Abrechnungen und Vertragsbeendigungen.
Passend zum Tag habe ich im Waldeckischen Intelligenz-Blatt von 1777 gefunden, wie man Gänse auf pommersche Art räuchert und in heutiges Deutsch übersetzt.


Die pommersche Pottmütze war einst das markante Wahrzeichen der Fischerbauern auf dem Mönchgut, einer Landzunge im Südosten der Insel Rügen. Heute erlebt sie eine kleine Renaissance – als Symbol regionaler Identität und traditionsbewusster Handwerkskunst.
Die Pottmütze stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert und wurde von Fischern und Bauern getragen, um sich gegen den rauen Ostseewind zu schützen. Sie bestand aus der robusten Wolle der rauhwolligen pommerschen Landschafe, war oft bunt gemustert gestrickt und mit einer großen Quaste verziert. Besonders in Dörfern wie Gager oder Göhren auf Rügen gehörte sie zur Alltagskleidung der Männer – Tag und Nacht. (mehr …)