Auch die Kleinstadt hat ein Nachtleben

„Stolper Jungchen“ und Stolper Mädel

Reise nach Pommern / Auch die Kleinstadt hat ein Nachtleben
Das Lessing-Lyzeum und die Käsefabrik / „Es ist ein Skandal ‘

Stolp – Am Bahntor

.,Ja,“ sagte die pommersche Gutsherrin zu mir — sie war enorm tüchtig und reichlich spitz — „gegen Ihr Berlin können wir nicht an. Das zieht mit seinen Kinos, Bars und der so verschwenderisch bemessenen Arbeitslosenunterstützung unsere jungen Leute an wie der Honig die Fliegen, die Mädels übrigens noch mehr als die Burschen. Denken Sie, es will noch eine Magd werden? Lieber gehen sie als Dienstmädchen nach Berlin. Nicht mal in unsere pommerschen Städte wollen sie. Freilich, wir können ihnen das nicht bieten, wie Sie. Bei uns ist es langweilig, aber gesund. Der zersetzende Einfluss der Grossstadt . . . noch nicht in unsere ländliche Einsamkeit gedrungen . . . unverdorbener Instinkt wehrt sich . . . Festhalten am guten Alten . . (mehr …)

Ribnitz-Damgarten: Feininger-Pfad eröffnet

Ribnitz-Damgarten: Feininger-Pfad eröffnet

In Ribnitz-Damgarten, historisch halb Mecklenburg, halb Pommern, gibt es jetzt einen Feininger-Rundweg, einen Kunstspaziergang auf den Spuren des weltbekannten Bauhaus-Künstlers Lyonel Feininger. Zehn Stelen wurden in der Ribnitzer Innenstadt aufgestellt. Durch eine rechteckige Öffnung in jeder Stele können Neugierige den Blickwinkel des Künstlers einnehmen. Seit 1905 war Feininger mehrfach zu Besuch und fertigte er an verschiedenen Orten Bilder an,
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Ribnitz-Damgarten-Feininger-Pfad-eroeffnet,nordmagazin50668.html

Lapidarium in Kublank – Kobylanka

Lapidarium in Kublank – Kobylanka

Erinnern Sie sich noch an die Aktion zur Rettung des ehemaligen deutschen Friedhofs in Kublank – Kobylanka? Die Initiative der Einwohner des Ortes und die Unterstützung durch eine Unterschriftensammlung haben Erfolg gezeigt:
Der Denkmalpfleger der Woiwodschaft Westpommern hat veranlasst, dass das Areal des ehemaligen evangelischen Friedhofs in Kobylanka in das Denkmalregister eingetragen wird.

https://www.facebook.com/ocalmyzabytek/posts/2055031911191126

Brotbacken in Lebafelde Kreis Lauenburg

Brotbacken in Lebafelde Kreis Lauenburg

In Lebafelde, Kreis Lauenburg in den 1930er Jahren entstand dieses Foto vom Brotbacken. Die Fotografin Alice O’Swald-Ruperti wurde 1904 in einer deutschen Kaufmannsfamilie in Moskau geboren und erlebte die erste Flucht nach der Russischen Revolution. In Hamburg als Konzertpianistin ausgebildet, lernte sie ihren Ehemann kennen. Er stammte ebenfalls aus einer Kaufmannsfamilie, fand seine Passion in der Landwirtschaft und kaufte Groß Sabin im Kreis Dramburg, ein für pommersche Verhältnisse eher kleines Gut. Dort widmete sich Alice O’Swald-Ruperti neben ihrem Leben als Gutsbesitzerfrau und Mutter der Fotografie. Nach der zweiten Flucht 1945 fing sie in Hamburg wieder von vorn an, fotografierte für die Briten, gründete einen Verlag und gab Werbekalender und Bildbände heraus. 1951 erschien von ihr der sehenswerte kleine Fotoband „Das schöne Pommerland : Antlitz eines deutschen Landes in 87 Bildern“.

Über ihre Hamburg-Fotos berichtete der Spiegel 2017: http://www.spiegel.de/einestages/hamburg-fotos-von-alice-o-swald-a-1126794.html

Das Bild vom Brotbacken auf http://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/docmetadata?showContent=true&id=27758

Pommersches Volkskundearchiv

Pommersches Volkskundearchiv

Danke für 2000 Facebook „Gefällt mir“-Angaben!  Als Dankeschön möchten wir an dieser Stelle einen Link zu den Osterbräuchen im Pommerschen Volkskundearchiv weitergeben. Viel Spaß beim Stöbern!
Beispielbild: Eggesin – Kreis Ueckermünde

http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/browse/DC:archive.100uaghgw.050volkskundearchivt.140osterbraeuche/-/1/-/-/