Wofür Ahnenforschung auch hilfreich sein kann

Wofür Ahnenforschung auch hilfreich sein kann:
Einen potentiellen Knochenmarkspender zu finden.
Pressemitteilung vom 27.02.2018 der saarländischen Krebsgesellschaft
Mit Ahnenforschung auf der Suche nach potenziellen Knochenmarkspendern – Ahnenforscher aus St. Ingbert hilft durch seine Arbeit krebserkrankten Saarländern
Als Herrn Bernhard M. Uwer 2012 von einem besorgten Vater eines an Leukämie erkrankten Sohnes kontaktiert wurde, wollte er die Ahnenforschung bereits aufgeben. Die Not des in St. Ingbert wohnenden Mannes, nämlich die eigene Abstammung nicht näher zu kennen und demnach auch keine potenziellen Spender für seinen Sohn finden zu können, überzeugte ihn jedoch sofort ihm zu helfen. Einige Stunden später konnten sie einen Familienstamm in Rohrbach ermitteln, der als potenzieller Knochenmarkspender in Frage kam.
Kompletter Text der Mitteilung: http://ift.tt/2p8gjy3

Familienforschung in Dänemark

Familienforschung in Dänemark

Der Blick über den Tellerrand geht in das Nachbarland Dänemark. Unser dänisches Mitglied Inger Buchard hat dabei kräftig mitgeholfen.
Von ihr stammt auch die Einführungsseite für Deutsche zur Forschung in Dänemark.
Diese Seite verrät schon, wie kompliziert die Geschichte dieses Staates war, aber es gibt viele Quellen und vieles davon ist im Gegensatz zu Deutschland auch online. Beachten Sie auch die Sammlungen zu verschiedenen Berufsgruppen.

Unsere Pommern sind früher über See- oder Landweg nach Dänemark gekommen und nach dem zweiten Weltkrieg sind etliche als Flüchtlinge dort gelandet. Es gibt also vielfältige Verflechtungen auch zu unserer Forschungsregion.

Arkivalieronline ist die Einstiegsseite der dänischen Staatsarchive zu den Kirchenbüchern – in Dänemark hat die Kirche quasi die Funktion des Meldeamtes. Alle dänischen Kirchenbücher vor ca. 1960 liegen digitalisiert vor. Auf dieser Seite muss man aber gezielt nach einem Ort suchen und sich vor Ansicht der Seiten jeweils ein Java-skript herunterladen.

Einfacher ist da die Suche mit Danishfamilysearch . Diese Seite ist einfach zu bedienen und hat auch eine englische Benutzeroberfläche.
Hier kann man mit einem Familiennamen suchen und neben den Kirchenbüchern werden auch die zahlreichen Volkszählungslisten und die Einberufungslisten durchsucht.

Zu den Flüchtlingen in Dänemark entsteht im Moment ein Museum im ehem. Lager Oxbüll. Eine schöne, leider meist nur dänische Webseite gibt Auskünfte dazu. Auf dieser Seite sprechen in kurzen dänisch untertitelten Videos ehemalige Lagerbewohner über ihre Erlebnisse. Auch ein deutscher Flyer(pdf) informiert über das Lager.

Eine Suche in der Datenbank Daisy mit dem Suchwort „Flygtning“ und Begrenzung der Zeit auf 1945-1949 zeigt, welche Mengen an noch nicht digitalisierten Unterlagen es gibt. Manche Kirchenbücher sind schon in der anfangs erwähnten Datenbank Arkivalieronline enthalten.

Bei all diesen Seiten erweist sich das kleine Zusatzprogramm (Addon) IM.translator für die browser Firefox oder Chrome als sehr hilfreich.

Hans Jürgen Wolf arbeitet an einer Datenbank über deutsche Flüchtlinge in Dänemark und hat inzwischen fast 50 000 Personenstandsfälle erfasst. Die Datenbank wird laufend erweitert.
Auch auf dänischer Seite wird an einer Zusammenstellung der Quellen zu dieser speziellen Personengruppe gearbeitet.

Wer Hilfe in Englisch oder Deutsch sucht kann sich an das Forum wenden.

Greif Seminar 2018 in Bochum und Herne

Viele Mitglieder hatten den Vorstand immer wieder darum gebeten, doch  ein Seminar mehr in der Mitte Deutschlands zu veranstalten. So suchten wir für dieses Jahr die Nähe zur Martin Opitz Bibliothek und fanden mit dem EBZ in Bochum ein geeignetes Tagungshotel. Leider war aber die Teilnehmerzahl diesmal deutlich geringer, so dass wir im nächsten Jahr wieder planen, nach Pommern zu gehen.

Der Tagungsort
Der Tagungsort

Die äußeren Rahmenbedingungen  – Verpflegung, Getränke, Räumlichkeiten waren ideal. (mehr …)

Dorffriedhöfe

Dorffriedhöfe geraten zunehmend in Finanznot

„Auch in Pommern machen sich der demografische Wandel sowie Veränderungen in der Bestattungskultur bemerkbar.“ Bei den rund 360 Friedhöfen in den Kirchgemeinden des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises ist bei 20 % die Finanzsituation angespannt.
http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Dorffriedhoefe-geraten-zunehmend-in-Finanznot

Zeitschrift „POMMERN“ – es geht voran!

Am 6. März 2018 konnte durch die fleißige Arbeit der Redaktion das Heft 4/2018 an die Druckerei übergeben werden. Es ist damit zu rechnen, dass das Heft Ende März fertiggestellt ist und an die Abonnenten verschickt werden kann.

Damit hat die Zeitschrift „POMMERN“ mit Unterstützung des Staatsekretärs für Vorpommern, Herrn Dahlemann,  ihre „Bringeschuld“ gegenüber den Abonnenten erfüllt.

Titelseite Zeitschrift POMMERN 4/2017
Titelseite Zeitschrift POMMERN 4/2017

Wir möchten jedoch nochmals daran erinnern, dass mit der Lieferung dieses Heftes die Alt- Verträge mit dem bisherigen Herausgeber Pommerscher Zentralverband aufgrund dessen Insolvenz erlöschen und keine weiteren Hefte geliefert werden. (mehr …)