200 Jahre Regierungsbezirk Stralsund

200 Jahre Regierungsbezirk Stralsund

Vor 200 Jahren, am 5.1.1818 wurde der Regierungsbezirk Stralsund gebildet. Aufgrund der schwedischen Vergangenheit hatte er eine besondere Rechtsposition, es galten weder das Allgemeine preußische Landrecht noch die in der Zeit der so genannten Stein-Hardenbergischen Reformen erlassenen Gesetze und Ordnungen . Eine dieser besonderen Rechtsformen war das Tertialrecht. Güter unter diesem Recht gehörten dem Staat, wurden aber als ewige Pacht an Familien vergeben.  Am 1. Oktober 1932 wurde der Bezirk mit dem Regierungsbezirk Stettin vereinigt.

Karte aus Atlas von Europa nebst den Kolonien … bearbeitet von W. E. A. v. Schlieben … Leipzig bei Georg Joachim Goschen 1825. Download via https://goo.gl/NNPfoa

Schulprogramme aus Stralsund

Schulprogramme aus Stralsund

Etliche Schulprogramme aus Stralsunder Gymnasien, Realschulen, Oberschulen etc. aus den Jahren 1825 bis 1938 wurden in letzter Zeit bei der Bibliothek für bildungsgeschichtliche Forschung hochgeladen. Es existieren viele verschiedene Titel, daher findet man die Programme, die viele Angaben zu Lehrer und Schülern enthalten, am besten mit dem Begriff „Stralsund“

http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/search/schulprogramme.pommern.stralsund/

Neuerscheinungen 2017

Vielleicht suchen Sie für sich oder einen Ihrer Lieben noch ein Weihnachtsgeschenk? Aus den Büchern, die wir über das Jahr im Wochenblick für die Mitglieder des Vereins erwähnt haben, hier eine Zusammenstellung von neuen Büchern rund um Pommern oder Familienforschung in diesem Jahr. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Ergänzungen können Sie gerne über die Kommentarfunktion am Fußende einreichen.

Historisches:

Das Hafenbuch von Treptow an der Rega 1536-1569
Herausgegeben von: Horst Wernicke
Bearbeitet von Sonja Birli
https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-der-neuzeit/42306/das-hafenbuch-von-treptow-an-der-rega-1536-1569

Bei dieser Quelle handelt es sich um ein zentrales Zeugnis zur Geschichte der Folgen der Reformation in Pommern, noch dazu am Initialort für die Einführung der neuen Lehre. Das Hafenbuch dokumentiert die Verwendung der Einnahmen der mit der Reformation säkularisierten geistlichen Institutionen in der hinterpommerschen Stadt zum Ausbau des neuen Hafens an der Mündung der Rega in die Ostsee bei Deep. Es ist aufgrund der vorzüglichen Edition, die gerade erschienen ist, eine personengeschichtliche Quelle ersten Ranges für das 16. Jahrhundert, die neben Einträgen zu Treptow an der Rega und den Dörfern des umliegenden Amtes auch solche zu Bürgern aus den Nachbarstädten bietet.

 

Stralsunder Bücherschätze
Kunkel, Burkhard
 „Die Bestände dieser Bibliothek des Stralsunder Gymnasiums, seltene und eindrucksvollen Handschriften und Frühdrucke, sind jedoch bis heute zu Unrecht weitgehend verborgen geblieben.“
https://www.harrassowitz-verlag.de/title_1466.ahtml

 

 

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St.-Jürgen-Friedhof in Stralsund

Unser Thema im November: Friedhöfe – zerstört- restauriert- erhalten
St.Jürgen-Friedhof in Stralsund
In der Kniepervorstadt gelegen, diente der St.-Jürgen-Friedhof seit 1675 zunächst als Begräbnisstätte für die arme Bevölkerung. Er wurde in mehreren Phasen erweitert. Der ca. 6,4 Hektar Friedhof ist Begräbnisstätte zahlreicher Persönlichkeiten, deren Wirken für Stralsund von besonderer Bedeutung ist. 1969 wurde der St.-Jürgen für Bestattungen geschlossen, blieb aber als historischer Friedhof erhalten.
Die Namen sind erfasst auf  http://grabsteine.genealogy.net/namelist.php?cem=2059&lang=de
Bild: Grabstätte der Malerin Elisabeth Büchsel

Akten beleuchten Psychiatrie-Geschichte

Alte Akten beleuchten Psychiatrie-Geschichte

Mit den Diagnosen „Morphinismus“ und „degenerative psychopathische Constitution“ lässt sich Rudolf Ditzen (Hans Fallada) am 5. Januar 1921 in die Provinzialheilanstalt Stralsund einweisen. Die Behandlung des Schriftstellers war bislang kaum bekannt – nun kommen Unterlagen ins Landesarchiv.
http://www.ndr.de/kultur/Historische-Krankenakten-aus-Psychiatrie-gehen-ans-Landesarchiv,krankenakten100.html