Fünf Pommern-Greife auf Schatzsuche im Pfarrhaus
von Gudrun Herzberg / Nordkurier am Wochenende, Samstag, 03.12.2016
Hohenmocker. Aktenberge liegen auf dem großen Tisch im Pfarrhaus von Hohenmocker.
Der Fußboden ist mit alten, uralten Büchern bedeckt. Kaum ein Durchkommen.
Aber Ahnenforscher des Vereins Pommerscher Greif haben den Überblick und sitzen ganz fasziniert über dem alten Kirchenmaterial.
Fünf Pommern-Greife auf Schatzsuche im Pfarrhaus von Gudrun Herzberg / Nordkurier am Wochenende, Samstag, 03.12.2016
„Der Zustand der Akten ist wunderbar“, sagt David Krüger, der Ansprechpartner des Vereins für den Altkreis Demmin. Auf einen Hinweis des Pastors der Kirchengemeinde Hohenmocker, Christian Bauer, sind die Mitglieder des Vereins Pommerscher Greif nach Hohenmocker gekommen. (mehr …)
Für das Stettiner Museum für Technik und Kommunikation ist ein Erweiterungsbau geplant. Ein Besuch scheint sich schon jetzt zu lohnen: Das älteste Exponat ist ein Fahrrad mit Hilfsmotor aus den heimischen Alba-Werken, das aus dem Jahre 1919 stammt, man sieht auch drei historische Stoewer Modelle, Motorräder der Marke Junak und Busse und Straßenbahnen aus Stettin. Neben Fahrzeugen werden auch andere technische Geräte wie Fernseher, Telefone und Schreibmaschinen ausgestellt.
Webseite des Museums: http://de.muzeumtechniki.eu/
Atlas von Europa nebst den Kolonien : fur Geschaftsmanner, Zeitungsleser und Besitzer des Conversations-Lexicons in einer Folge von Charten und einem alphabetisch eingerichteten Texte : bearbeitet von W. E. A. v. Schlieben … Leipzig bei Georg Joachim Goschen 1825. O. Hermann, Lith.
Kloster Rambin :Die OZ berichtet, dass Stralsund als Besitzer die Gebäude jetzt auf Erbbaurecht veräußern möchte. Eigentlich war St. Jürgen nie ein richtiges Kloster, sondern zunächst Hospital und Zufluchtsort für Leprakranke, später Wohnanlage mit zugehöriger Kapelle. http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ruegen/Kloster-Rambin-soll-verpachtet-werden http://ruegen-entdecker.de/rambin/ein-kloster-das-nie-ein-solches-war/
Bei den Kolberger Familienforschern:
Zum 1. Advent findet Ihr eine Weihnachtserinnerung
sowie die Namens-/Nachkriegsadressliste A-K der vormaligen
Körliner Einwohner.
(Veröffentlichung in der Kolberger Zeitung 1969/70) http://kolberg-koerlin.de/advent/
Über den Tellerrand geschaut:
Welche Hilfen zur Familienforschung bieten
deutsche Staatsarchive? http://pommerscher-greif.de/nachrichtenleser_t/Archive.html
Anleitung zum Basteln für einen Bügelbaum, den traditionellen
Weihnachtsbaum auf Hiddensee http://www.inselreport.de/2007/12/bgelbume-und-weihnahtsbgel.html
Lütt-Fieken, gedrungen, flachshaarig und pausbäckig, klapperte mit dem ganzen Übermut ihrer 7 Jahre auf ihren Holzpantinen aus der Dorfschule heimwärts, indes der winterliche Seewind ihr den grauen Wollschal immer wieder um die Ohren schlug, den Großmutting der ungeberdigen Kleinen jeden Morgen umzwang.
Die Augen tränten etwas in dem scharfen Ost, der Backen und Nase glühen und blühen ließ, aber in diesen Kinderaugen barg sich heute eine große Neuigkeit, denn zum ersten Male in ihrem Leben hatte die kleine Deern vom Lehrer beim heutigen Schulschluss vor Weihnachten die ewig schöne Weihnachtsgeschichte von der Gnadengeburt des Herrn vernommen. Und nun trappelte Lütt-Fieken ungeduldig heimwärts, um ihre neue Weisheit bei den alten Großeltern anzubringen, denn Vater und Mutter waren schon lange tot.
Der Wind jaulte und sprang bald hier, bald dort um eine Hausecke dem Kind spielerisch entgegen. Die See rauschte und sang vom Strand herauf. Durch die dunkelgrünen Kiefernpelze ringsum das Fischerdorf fuhr von Zeit zu Zeit ein demütiges Beben. Und einen tief herabhängenden, grau buschiger Wolkendrache hatte sich bereits seit vielen Tagen am Himmel eingenistet und all das schöne Blau gierig in sich gefressen.
Kaum daheim angekommen, haspelte Lütt-Fieken vor den beiden, sich erstaunt gebenden Alten mit wichtiger Miene die neue alte Mär heraus.”Unn”, fügte sie hinzu, “unn denn hätt de Lehrer seggt, wenn de Kinners all orig bliewen, dunn war de leiw Herrgott up de hillige Nacht den groten Winachtsboom rutsetten mit veel dusend lütte Lüchten an’n Heben!” Und in gläubiger Erwartung strahlten schon jetzt ihre großen blauen Augensterne.
Doch bis dahin war noch einige Tage Zeit, und es hielt manchmal schwer, den guten Vorsatz zum bravbleiben in der ungebundenen Ferienfreude aufrechtzuerhalten. Aber Fieken wollte doch gar zu gern in der Weihenacht den prächtigen Wunderbaum des Herrn am Himmel sehen und führte sich demzufolge musterhaft, half auch Großmutting, wo sie nur konnte.
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