Pommerschen Jahrbücher

Pommerschen Jahrbücher

Die Universitätsbibliothek Greifswald hat jetzt die Pommerschen Jahrbücher, quasi die Vorgänger der Baltischen Studien, komplett digitalisiert, bis auf den noch geschützten Band aus 1940 kann man alle online einsehen.

https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/toc/PPN1939336872/

https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Jahrb%C3%BCcher

Inhaltsverzeichnis:

http://www.charly.ping.de/bibliothek/pjb-iw.htm

Kloster des Monats Juni: Klosterruine Eldena

Der Heimatverband MV und Die Gemeinschaft der Klosterstätten in Mecklenburg – Vorpommern e.V.  präsentieren jeden Monat ein „Kloster des Monats“ für MV. Das Kloster des Monats Juni ist die Klosterruine Greifswald Eldena.

Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden die Klosterlandschaften mit all seinen Facetten zum Thema des Kulturdenkmals/erbes des Jahres 2026 gewählt
Die Gemeinschaft der Klosterstätten in Mecklenburg – Vorpommern e.V. unterstützt die Kampagne 2026 als Kooperationspartner.

Klosterlandschaften sind besondere Kulturlandschaften, die durch das Wirken von Klöstern und deren Bewohnern auf Grund ihrer autarken Wirtschaft geprägt wurden. Diese Landschaften umfassen sowohl die Klostergebäude selbst als auch die umliegenden Territorien, die von den Klostergemeinschaften über Jahrhunderte hinweg genutzt und gestaltet wurden

Die Klosterrruine Eldena: Symbol der Romantik und lebendiges Kulturerbe

Überreste des Westwerks der Klosterkirche Eldena_(c)Pressestelle UHGW.JPG

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Der Hebammen-Unterstützungsfonds – eine unverhoffte Quelle für die Familienforschung

Im frühen 19. Jahrhundert waren Hebammen in Preußen zwar staatlich geprüft und beaufsichtigt, sozial jedoch kaum abgesichert. Um verarmte, kranke oder arbeitsunfähige Hebammen zu unterstützen, richtete der preußische Staat sogenannte Hebammen-Unterstützungsfonds ein. Finanziert wurden diese allerdings nicht aus staatlichen Mitteln, sondern durch verpflichtende Beiträge der Bevölkerung.

Diese Abgaben wurden nicht nur bei Geburten erhoben, sondern bereits bei Trauungen – gewissermaßen als Vorschuss auf die zukünftige Inanspruchnahme der Hebammenhilfe. Im Jahr 1860 betrugen die Beiträge vier Silbergroschen pro Hochzeit und zwei Silbergroschen pro Geburt. Im bargeldarmen pommerschen Deputatslohnsystem war das eine durchaus spürbare Belastung.

Die zahlungspflichtigen Männer wurden teilweise in den damaligen Amts- und Kreisblättern öffentlich bekannt gemacht und zur Einzahlung an den Ortsvorsteher aufgefordert. Für die Familienforschung stellen diese Namensnennungen heute eine interessante Quelle dar. (mehr …)

Jewish Places – Menschen und Forschung sichtbar machen

Die familien- und ortsgeschichtliche Forschung lebt – in Pommern ebenso wie anderswo – davon, dass Wissen bewahrt, ergänzt und weitergegeben wird. Viele von uns haben über Jahre hinweg Informationen zu Orten, Familien und historischen Zusammenhängen zusammengetragen. Ein Themenfeld, das bislang jedoch noch vergleichsweise wenig im Fokus steht, ist die jüdische Geschichte Pommerns.

Seit einigen Jahren bietet sich eine besondere Möglichkeit, vorhandene Erkenntnisse sichtbar zu machen und mit anderen Forschenden zu teilen: über die Online-Plattform Jewish Places. (mehr …)