14 goldene Regeln für die Familienforschung

Stammbaum. Stumpf, Christoph Joseph 1776/1825
Stammbaum von Adam und Eva. Stumpf, Christoph Joseph 1776/1825 Quelle europeana.eu

Achtung, der folgende Text ist natürlich ironisch gemeint!

1. Vergessen Sie Ihre Familie– Kümmern Sie sich nicht das Gespräch mit Ihren Verwandten. Es dauert zu lange, sie alle aufzuspüren. Außerdem werden die meisten von ihnen nicht hilfreich sein. Es ist ja nicht so,  dass ihre Verwandten ihre Ahnen kannten.

2. Nutzen Sie das Internet – Ist das nicht offensichtlich? Das Internet ist die Zukunft. Alles ist im Internet, auch Informationen über Ihre Vorfahren. Man muss nur wissen, wo man suchen muss. Lassen Sie das Internet die harte Arbeit für Sie erledigen. Warum vergeuden Sie Ihre wertvolle Zeit  und stochern in verstaubten Archiven? Sie werden nur niesen müssen. (mehr …)

Deutsche und polnische digitale Bibliotheken auf dem gemeinsamen Weg in die Europeana

In Ergänzung zum Beitrag in diesem Blog über das gemeinsame Digitalisierungsprojekt der Bibliotheken aus Greifswald und Stettin finde ich heute einen Bericht von  Hans-Jakob Tebarth von der  Martin-Opitz-Bibliothek in  Herne über eine gemeinsame Tagung in Lodz/Łódź. An der Fach- und Fortbildungstagung der Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheken und Sammlungen zur Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa nahmen über 40 Fachleute aus Deutschland, Polen und anderen osteuropäischen Staaten teil. In einem Themenkomplex ging es speziell um Digitalisierungsprojekte. Lesen sie den interessanten Tagungsbericht   in: H-Soz-u-Kult, 17.02.2012.

 

Tag der Archive 2012

Plakat Tag der ArchiveEigentlich wollte ich hier den Tag der Archive 2012 mit Freude verkünden.
Auf der eigenen Webseite zu diesem Ereignis heisst es: „Am 3./4. März 2012 laden in Deutschland wieder hunderte von Archiveinrichtungen zum TAG DER ARCHIVE in ihre Häuser ein. An diesen Tagen präsentieren sich die Archive als Dienstleister bürgernah und offen für alle Bürger. Es sollen Schwellenängste vor Archiven überwunden und nicht nur die Archivmagazine allen Interessierten offen stehen, sondern auch Einblicke in das vielfältige Berufsbild der Archivare als Detektive der Geschichte gewährt werden.“

Der Tag der Archive findet alle 2 Jahre statt.
Wikipedia schreibt: Der Tag der Archive ist eine seit dem Jahr 2001 regelmäßig durchgeführte Veranstaltungsform, mit der sich Archive in der Bundesrepublik Deutschland der Öffentlichkeit präsentieren.

Das diesjährige Motto lautet: Feuer Wasser, Krieg und andere Katastrophen. (mehr …)

Stolper Heimatstube in Bonn

Heute war ich in der Stolper Heimatstube in Bonn. Mein letzter Besuch dort liegt leider schon Jahre zurück und ich habe gestaunt, was dort inzwischen alles geschaffen, geordnet und inventarisiert wurde.

In herzlicher Atmosphäre, nicht nur bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, nein, es wurde sogar Mittagessen mitgebracht, berichteten die Anwesenden über die aktuellen Ereignisse und Ergebnisse, so z.B. vom Besuch des Greif-Seminars in Travemünde oder von einem Besuch im Bundesarchiv,  um den Bestand „Reichssippenamt“ zu prüfen.  Aber natürlich wird auch gearbeitet, es gibt zu jedem Ort im Kreis einen Ordner, gutgefüllte Bücherschränke und vieles mehr, was bei der Orts-und Familienforschung hilft. Es sind genug Leute da um Fragen zu beantworten (heute ca. 20 Besucher)  und selbst ohne konkrete Fragen kommt man durchs Stöbern, Miteinander Reden oder Zuhören wieder zu neuen Impulsen, wo man weiterforschen könnte. Und wie schön, dass man die Frage hört: Was kann ich heute zum Einarbeiten mitnehmen? Die Stolper Heimatstube öffnet jeden ersten Samstag im Monat von 10 – 16 Uhr. (Öffnungszeiten)

Viele Bestandlisten sind inzwischen auch schon online durchsuchbar um einen Besuch so optimal vorzubereiten.

Von welcher Heimatstube können Sie  hier berichten?

Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde


Die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde stellt sich in einem kurzen Video vor. Zitate, die auch zu anderen Vereinen passen: „Gerade Familienforschung galt ja immer so als Alt-Herrenhobby“ „In den letzten Jahren tauchen immer mehr junge Leute auf, die sich für Ihre Wurzeln interessieren“ „Ich bin immer erstaunt, wenn jemand eine Person sucht, die 1920 geboren ist, das ist eine hochmoderne Zeit, mit der ich mich noch nie beschäftigt habe“ Eine Trend, die auch uns Pommernforschern zum Glück immer öfter begegnet.

Die Stimme des Eisernen Kanzlers Otto von Bismarck

Otto von Bismarck
Otto von Bismarck

Die weltweit einzige Aufnahme der Stimme von Otto von Bismarck ist auf einer alten Walze aus wachsähnlichem Material entdeckt worden und wurde jetzt aufbereitet und digitalisiert.

Hören Sie dieses einzigartige Zeitdokument 

Hintergrundinformationen und weitere Audiodateien
Bismarck, geboren in Sachsen,  wuchs auf Kniephof im Kreis Naugard in Hinterpommern auf. Nach dem Tod seiner Mutter im Jahr 1839 zog er dorthin und wurde Landwirt. Gemeinsam mit dem um fünf Jahre älteren Bruder Bernhard bewirtschaftete er die väterlichen Güter Kniephof, Külz und Jarchlin im Kreis Naugard.

Varzin
Rittergut Varzin um 1860, Sammlung Alexander Duncker

1847 heiratete er in Reinfeld  im Kreis Rummelsburg Johanna von Puttkamer aus einer alten pommerschen Adelsfamilie. Bismarck erwarb 1867 das Rittergut Varzin. Auf dessen Gemarkung ließ er die Papierfabrik Hammermühle errichten, die sich bald zum größten Unternehmen Ostpommerns entwickeln sollte, sowie weitere Papierfabriken. Lesen sie mehr über Bismarck auf Wikipedia.