Ein ganzes Dorf „sortiert“ – Achim – Lkr. Verden –

Unsere Schatzmeisterin war fleissig 🙂
Ein ganzes Dorf mit 3978 Familien „sortiert“ – Achim – Lkr. Verden

Unsere Schatzmeisterin war fleissig 🙂
Ein ganzes Dorf mit 3978 Familien „sortiert“ – Achim – Lkr. Verden
Man kann zum Internet und zum Datenschutz stehen wie man will: Dies ist eine wunderschöne Geschichte, an der unser altes „Forum für pommersche Familienforschung“ entscheidend beteiligt war und die es ohne Internet vermutlich nie gegeben hätte.

Martha Anna Berta Grellmann bringt zwischen 1940 und 1944 in Stettin zwei Mädchen und einen Jungen zur Welt. Brigitte wird 1940 geboren, Lilli wird 1942 geboren. Es muss auch noch einen Bruder Wolfgang Grellmann gegeben haben. Die Kinder werden von ihrer Mutter zur Pflege tagsüber/abends in eine Pflegefamilie gegeben -beide Schwestern sind aber in unterschiedlichen Familien untergebracht. Das weitere Geschehen in der Kriegszeit im damaligen Stettin liegt immer noch im Dunkeln. 1944 haben sich die Ereignisse dann überschlagen. Die Sowjetarmee stand vor den Toren Stettins. Die Pflegefamilien haben die Kinder als Flüchtlinge mit in den Westen genommen. Brigitte kam in den Landkreis Gifhorn, Lilli gelangte in den Landkreis Stade. Dort wuchsen die beiden dann auf. Keiner wusste von dem anderen. Die Pflegefamilien haben in den ersten Jahren den Kindern nichts von der jeweils anderen Pflegefamilie erzählt. Angeblich wusste man von einander nichts. Brigitte hat erst zur Konfirmation erfahren, dass sie eine andere leibliche Mutter hat, sowie eine Schwester. Wo? Keiner wusste es. (mehr …)

In der Stolp-L Mailingliste wies Heinz Timmreck auf einen Artikel in der ZEIT hin, verfasst von Arnon Goldfinger mit dem Titel
„Ihr Freund, der Feind – Nach dem Tod seiner Großeltern entdeckt unser Autor ein deutsch-jüdisches Familiengeheimnis – deren Verbindung mit einem Nationalsozialisten“
Im Nachlass der Großeltern des Autors (Kurt Tuchler * 11.12.1894 Stolp, Richter oo Gerta Lehmann *11.6.1908 ), die beide in Tel Aviv verstarben, findet der Enkel Hinweise auf eine Freundschaft mit dem SS-Offfizier Leopold von Mildenstein, während der Großvater Zionist war.
Lesen sie den kompletten Artikel in der ZEIT.
Die Familie Tuchler lässt sich in Stolp anhand der Adressbücher nachweisen, der Kaufmann Sally T., später mit seinem Sohn Georg war Mitbesitzer des Textilwarengeschäftes an der Nordseite des Marktes in Stolp, Tuchler und Neumann, später Walter Pachur. Es gab auch eine Filiale in Stolpmünde, die 1933 schliessen musste. Der Sohn Kurt studierte in Freiburg und München Recht- und Volkswirtschaftslehre und war bis 1933 erst Magistrats- und dann Amtsrichter in Berlin. 1936 emigrierte die Familie nach Israel und Kurt Tuchler wohnte bis zu seinem Tod 1978 in einer Wohnung in Tel Aviv. (mehr …)
Die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde stellt sich in einem kurzen Video vor. Zitate, die auch zu anderen Vereinen passen: „Gerade Familienforschung galt ja immer so als Alt-Herrenhobby“ „In den letzten Jahren tauchen immer mehr junge Leute auf, die sich für Ihre Wurzeln interessieren“ „Ich bin immer erstaunt, wenn jemand eine Person sucht, die 1920 geboren ist, das ist eine hochmoderne Zeit, mit der ich mich noch nie beschäftigt habe“ Eine Trend, die auch uns Pommernforschern zum Glück immer öfter begegnet.
Die nächsten Termine und Themen der Fernsehserie des MDR rund um die Ahnenforschung:
Mittwoch 11.01.2010 20:45 Uhr August der Starke und sein Hofnarr
Mittwoch 18.01.2010 20:45 Uhr Verwandt mit Karl Stülpner?
Mittwoch 25.01.2010 21:15 Uhr Wie mein Uropa das KZ überlebte
Homepage der Sendung
Die LDS-Kirche (Mormonen) hat damit begonnen, Ihre genealogisch relevanten Bücher und Zeitschriften zu digitalisieren und online auch zum Download anzubieten. Derzeit sind es über 17 000 Druckwerke. Einige andere z.T. genealogische Bibliotheken sind an dem Projekt beteiligt. Suchen sie auf Church History Library. oder Family history archives (hier sind die Suchmöglichkeiten besser einstellbar)
Derzeit findet sich in der Beta-Version z.b. die Familiengeschichte Neumann aus Quackenburg, Vierke aus Vorpommern , Pagel aus dem Kreis Schlawe und etliche andere mit Bezug zu Pommern. Leider haben die wenigsten amerikanischen Forscher genaue Angaben zu den Wurzeln in Pommern oder es gibt z.T. kuriose Verhunzungen der Ortsnamen, wo mag z.B. die „province of Hinter Pulberg, Germany“ sein? Aber auch „ordentliche“ Genealogien, Ortsgeschichten und Nachrufsammlungen lassen sich hier finden. Derzeit werden laufend neue Scans veröffentlicht, man sollte hin und wieder die Seite besuchen und z.b. einen gesuchten Familiennamen eingeben.