Gespräch mit PD Dr. Jana Olschewski, seit langem Redaktionsleiterin der Zeitschrift Pommern und seit 2021 Vorsitzende der historischen Kommission für Pommern ,die ab Februar 2026 zur Leiterin des Caspar-David-Friedrich-Zentrums in Greifswald ernannt wurde. Herzlichen Glückwunsch!
Der Heimatverband MV und die Gemeinschaft der Klosterstätten in Mecklenburg – Vorpommern e.V. präsentieren jeden Monat ein „Kloster des Monats“ für MV. Das Kloster des Monats März ist das Kloster Bergen auf Rügen.
Stralsunds Wechsel von Schwedisch-Pommern zu Preußen 1815
Der Stralsunder Stadtarchivar Dirk Schleinert erzählt sehr anschaulich über den Wechsel Stralsunds von Schwedisch-Pommern zu Preußen 1815.
Das preußische Stralsund: Spurensuche in der Hansestadt
So manche kniffelige Frage bei der Familienforschung konnte schon mit Recherche in historischen Zeitungen gelöst werden. Die Auflistung von Uwe Traschütz ist ein Lesezeichen wert: sie enthält die wichtigsten Links zu deutschen, europäischen und internationalen Zeitungsportalen und wertvolle Tipps.
Königin Luise von Preußen, Ölgemälde von Josef Mathias Grassi aus dem Jahr 1802, heute im Schloss Charlottenburg
Herkunft und Jugend Geboren am 10. März 1776 als Luise Auguste Wilhelmine Amalie zu Mecklenburg-Strelitz in Hannover, wuchs sie nach dem frühen Tod ihrer Mutter relativ ungezwungen bei ihrer Großmutter in Darmstadt auf. Diese natürliche, herzliche Art sollte später ihr Markenzeichen werden.
Die „Preußische Idylle“ 1793 heiratete sie den Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen. Das Paar führte eine für damalige Verhältnisse ungewöhnlich glückliche und bürgerlich anmutende Ehe. Als sie 1797 Königin wurde, brachte sie frischen Wind in das steife Berliner Hofprotokoll und wurde durch ihre Schönheit und Mode (wie das berühmte Halsband) zum ersten „Popstar“ Preußens.
Die Schicksalsjahre und Napoleon Nach der verheerenden Niederlage Preußens gegen Napoleon (1806) wurde Luise zur politischen Schlüsselfigur. Auf der Flucht (die auch durch Pommern führte) zeigte sie enorme Charakterstärke. Legendär ist ihr Treffen mit Napoleon in Tilsit 1807, bei dem sie – wenn auch erfolglos – versuchte, mildere Friedensbedingungen für ihr Land zu erwirken. Napoleon selbst nannte sie später bewundernd „die einzige Frau unter den Männern Preußens“.
Früher Tod und Mythos Luise starb bereits im Alter von nur 34 Jahren am 19. Juli 1810 nach einer Lungenentzündung. Ihr früher Tod und ihr Einsatz für das Volk machten sie zur nationalen Kultfigur. Sie wurde zum Symbol des Widerstands gegen die französische Fremdherrschaft und zur idealisierten „Landesmutter“.
Bedeutung heute Heute wird Luise weniger als Nationalmythos, sondern eher als moderne, empathische Frau betrachtet, die in einer Zeit des Umbruchs zwischen absolutistischem Hofleben und den beginnenden Reformen ihren eigenen Weg suchte.
Im August 1910 erschien anlässlich des 100sten Todestages in den Heimatglocken für die Synode Wollin folgender Artikel über sie. Als Autor zeichnet ein K. ,vermutlich der Schriftleiter Pastor Kniess, Zebbin. [ Pastor Johannes KNIEß (* 1876, † 1936)]
„Wanderungen aus und nach Pommern im Laufe der Jahrhunderte“ war das Thema unseres diesjährigen Seminars und der Mitgliederversammlung vom 13.-15.3. 2026 im Park Hotel Soltau.
Die Tagung begann am Freitag Nachmittag mit der Verortung der Forschungsgebiete auf der Pommernkarte. Dies ist mittlerweile schon Tradition und sorgt für die Vernetzung unserer Mitglieder und Gäste.
Verortung der Forschungsgebiete auf der Pommernkarte
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