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Die Begräbnisstätte der Familie Quistorp in Stettin

Ein Beitrag von Łukasz Jaszczyk

 

Die seit Jahrhunderten bekannte Familie Quistorp hatte zweifelsohne einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Städte und Unternehmen Pommerns an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Besonders verdienstvoll war die Figur des Johannes Quistorp für Stettin im heutigen Vorpommern. Ihm ist es zu verdanken, dass Investitionen und Gebäude entstanden sind. Daraus schöpfen wir bis heute. Der anerkannte Philanthrop und Unternehmer stiftete ausgedehnte Grünflächen, aus denen der spätere Quistorp-Park, heute bekannt als Park Kasprowicz, entstand.

Auf dem von Quistorp zur Verfügung gestellten Grundstück an der Deutschen Straße/Wielkopolska 15 wurde ein Gebäude des Gymnasiums gebaut. Die Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Szczecin hat hier ihren Sitz. (mehr …)

Die Akten des Wismarer Tribunals

Unter dem Titel Relationen des Tribunals hat das Landesarchiv Greifswald in der Digitalen Bibliothek MV eine Reihe von Digitalisaten zur Verfügung gestellt, die „Fleisch an die Knochen“ einiger Vorfahren bringen dürfte.

In den nachgelassenen Akten des Obertribunals Wismar[1] wurden Urteilsbegründungen der Assessoren an Tribunalen (Gerichtsverhandlungen) verschiedener Jahre veröffentlicht, (mehr …)

Rentensicherung per Notarvertrag

Ein Beitrag von Hilde Stockmann

 

Erst ein Gesetz vom 22. Juni 1889, welches die Einführung ab 1. Januar 1891 vorsieht, brachte eine gesicherte Rente. Dies war durch die Bismarcksche Sozialreform möglich geworden. Dabei wurde die Rente erst ab dem 70. Lebensjahr gezahlt. Im Jahre 1916 wurde der Anspruch auf eine Rente auf 65 Jahre herabgesetzt.

Wie sicherten sich aber die Menschen vor dieser Zeit ab? Aus Zempin ist uns ein Beispiel durch den Erbteilungs-Rezess des Bauern und Schulzen Martin Lüder geb. 08.02.1797, gest. 09.12.1865 mit Gültigkeit vom 01. Oktober 1863 bekannt. (mehr …)

Neue Informationen zur Digitalisierung der Kirchenbücher im Kirchenkreisarchiv Greifswald

Das Kirchenkreisarchiv Greifswald ist weiterhin wegen der Corona-Pandemie geschlossen, schriftliche Anfragen werden weiterhin bearbeitet.

Folgende Kirchenbücher/Kirchspiele konnten trotz der Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie digitalisiert werden, sie sind jedoch derzeit noch nicht aufbereitet. Ab dem Frühsommer werden sie aber – sofern das Archiv wieder öffnen darf – einsehbar sein:

– Abtshagen
– Elmenhorst
– Hohenselchow
– Pasewalk
– Retzin

Folgende Kirchenbücher/Kirchspiele werden derzeit digitalisiert:

– Groß Mohrdorf
– Prohn

Folgende Kirchenbücher/Kirchspiele wurden zur Digitalisierung aus den Pfarrarchiven ins Archiv Greifswald überführt:

– Brandshagen
– Dargitz
– Reinberg (Altkreis Grimmen)
– Jatznick
– Zerrenthin (bei Pasewalk)

Die Digitalisierung der Mikroverfilmung des Altkirchenkreises Greifswald (z.B. Anklam, Greifswald, Gützkow, Lassan,..) findet statt, um eine bessere Qualität zu gewährleisten.

Eine tolle Nachricht ist die geplante Veröffentlichung der Digitalisate im Portal Archion! Die Digitalisate sollen wahrscheinlich nächstes Jahr auf Archion veröffentlicht werden, sobald die Digitalisierung der Mikroverfilmung abgeschlossen ist.

Viele Grüße
David Krüger
Ansprechpartner für den Kreis Demmin beim Pommerscher Greif e.V.
Tel.: 03998/2279748

Dies ist ein Update zu dem am 24.9.2020 erschienenen Blogbeitrag: https://www.pommerscher-greif.de/digitalisierte-kirchenbuecher-im-kirchenkreisarchiv-greifswald

Wer ist „Lina Viek 1920“?

In dem Blogbeitrag vom 31. Januar 2021 habe ich den kurz zuvor von der Gruppe Denkmal Pomorze im Eckerberger Wald nahe beim Kurhaus entdeckten Findling mit der Aufschrift Lina Viek 1920 erwähnt.

Foto: Denkmal Pomorze

Der Findling war von der Gruppe gesäubert, die Inschrift nachbearbeitet und vor Ort für alle sichtbar wieder aufgestellt worden. Wem dieser Stein gewidmet war, blieb unklar. Es gibt nur eine einzige alte Karte, auf der dieses Denkmal nördlich vom Kurhaus Eckerberg, der ehemaligen Wasserheilanstalt eingezeichnet ist. Sie stammt aus dem Jahr 1921: (mehr …)

Der Nordkurier berichtet über das Projekt Herrenhauszentrum

Schlösser und Herrenhäuser rund um die Ostsee sind immer wieder besondere Ausflugsziele. Bisher fehlte ein grenzübergreifender Überblick.

Gut Boldevitz auf Rügen, Foto by Einmeier – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27926368

Der Nordkurier berichtet in seiner Ausgabe vom 22.03.2021 über das geplante Projekt „Herrenhauszentrum“.

Artikel: Herrenhäuser-Nordkurier-20210322

In diesem Pilotprojekt wollen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Greifswald schrittweise die Schlösser und Herrenhäuser fast aller Ostseeanrainer auflisten, dokumentieren und im Internet publizieren.

Im Artikel wird auch ein Projekt des Pommerschen Greif erwähnt, dass in Kooperation mit der Historischen Kommission für Pommern entsteht – Eine Internetseite über Schlösser und Herrenhäuser in Pommern:

www.gutslandschaft-pommern.de