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Bibel in Belgard gefunden – wer kann helfen?

Bibel von der Familie Schramm aus Belgard

Über Facebook erreichte den Greif folgende Anfrage aus Belgard:

Guten Tag, ich wohne mit meinem Mann in Bialogard.

Das ist in der Woiwodschaft Westpommern in Polen.

In der Familie meines Mannes wurde vor einigen Jahren eine Bibel gefunden, welche den Eheleuten August und Christiane Schramm zum 50 Hochzeitstag am 9 April 1936 geschenkt wurde.

Wie wir herausgefunden haben, wohnten diese Eheleute in der Straße „ul. Kołobrzeska 6“ in Bialogard.

Mein Mann und ich möchten auf irgendeinem Wege die Familie finden und dieses wertvolle Andenken überreichen.

 

Wer hat weitere Informationen zu der Familie Schramm / zu den Nachkommen?

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Heinrich von Stephan

Der berühmte Stolper Generalpostmeister Heinrich von Stephan verstarb am 8. April 1897 in Berlin. Auch nach 120 Jahren wird noch an ihn gedacht: Schulen und Strassen sind nach ihm benannt, er ist Ehrenbürger in etlichen Städten und die Zahl der Briefmarken mit seinem Porträt ist groß. Seine Grabstätte in Berlin ist ein Ehrengrab der Stadt Berlin. Wenn sie mehr über ihn lesen wollen: seine Biographie von Elisabeth Krickebeck Dresden 1897 steht online und auch im Artikel bei den Stolper Heimatkreisen finden sie weitere Hinweise.

Grabmal von Stephan
Grab von Heinrich von Stephan in Berlin, Friedhöfe vor dem Halleschen Tor. Die lebensgroße Trauernde in Marmor wurde von dem Bildhauer Joseph Uphues geschaffen Bild von Mutter Erde (Eigenes Werk) , via Wikimedia Commons

Wir veröffentlichen als Erinnerung die Ahnentafel, die Walter Eylert 1931 anlässlich des 100. Geburtstages veröffentlicht hat . Ihm standen damals noch die Stolper Kirchenbücher zur Verfügung, die später weitestgehend durch Kriegseinwirkungen zerstört wurden. (Dr. jur Walter Eylert, geb. 2.5. 1890 in Zeitz/Sachsen, verstorben in Berlin im April 1945, betrieb in seiner pommerschen Wahlheimat, wo er zuletzt Ratsherr war, genealogische und heraldische Forschungen, die ihn weit über Pommern hinaus bekannt machten. Er veranlasste die Kartei-Bearbeitung der Stolper Kirchenbücher. Leider fiel sowohl diese Kartei als auch seine umfangreiche Sammlung an Literatur, Manuskripten und Quellen dem Krieg zum Opfer.)

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Demminer Findbuch – Innungen

Karteikarte von den Demminer Innungen
Karteikarte von den Demminer Innungen

Im Landesarchiv Greifswald lagern verschiedene Bestände über die Stadt und den Altkreis Demmin, welche zum Großteil schon über die Archivsuche Ariadne erfasst sind.

Mein Ziel ist es, die restlichen Findbücher zu veröffentlichen, welche bislang nur als Schriftform (handgeschrieben bzw. Schreibmaschine) vorliegen.

Dieser Beitrag stellt Teil 2 der Serie „Demminer Findbücher“ dar.

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Fotografieren im Landesarchiv nun dauerhaft erlaubt

Landesarchiv Greifswald
Landesarchiv Greifswald Bild: von Erell (Own work) CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

 

Im Landesarchiv Greifswald fand seit Anfang des Jahres bis Ende März eine Testphase statt, welche das Digitalisieren mittels eigenen Geräten (wie zum Beispiel Kamera, Smartphone, Tablet,…) erlaubte.

Am Freitag, 24.03.2017 wurde entschieden, dass das Fotografieren nun dauerhaft und unbefristet ab April im Landesarchiv erlaubt sei.

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Seminar in Greifswald 2017

Wieder mal ist ein inhaltsreiches und informatives Seminar des pommerschen Greif in Greifswald viel zu schnell zu Ende gegangen. Vollgepackt mit anregenden Vorträgen und Diskussionen und dazu strahlendem Sonnenschein verging die Zeit wie im Fluge.

Saal
Voller Saal beim Seminar 2017 in Greifswald

Freitag

Den Auftakt bildete am Freitagabend Heinz Radde aus der Schweiz mit seinem Vortrag “Jüdische Emigration von Pommern nach Shanghai”

Er berichtete anhand des Schicksal der Familie Rosen aus Groß Tuchen, Kreis Bütow über die Immigration pommerscher jüdischer Familien nach Shanghai . Durch Kontakte zu in den USA lebenden Angehörigen konnte er die Flucht mit jeder Menge von Originaldokumenten anschaulich illustrieren. Allein schon die Anzahl der vorher zu besorgenden Visa für die Reise durch die Sowjetunion war erschreckend und es war wohl viel Glück im Spiel, dass die Familie (Vater, Mutter und Sohn) letztendlich in Shanghai überlebte und dann nach Amerika reisen konnte.
http://grosstuchen.de/Juden.html

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Gustav Meyer in Frauendorf – aber wo?

Frauendorf war laut Berghaus Mitte des 19. Jahrhunderts in Beziehung auf romantische Lage die Perle unter den ländlichen Ortschaften in den nächsten Umgebungen Stettins.

Eines Tages suchte ich bei Wikipedia nach Informationen zu Frauendorf. Ich stieß dort auf eine deutsche Seite Golęcino (poln. Ortsbezeichnung von Frauendorf).

Im Abschnitt „Söhne und Töchter des Ortes“ fand ich u.a. folgenden Eintrag, der wie ich finde, thematisch so herrlich zu der obigen Ortsbeschreibung passt.

„Gustav Meyer (1816–1877), deutscher Landschaftsgestalter und Städtischer Gartendirector zu Berlin“

Tatsächlich hat es Gustav Meyer in Berlin zu hohem Ansehen gebracht. So wurden der Volkspark Friedrichshain, der Volkspark Humboldthain, der Treptower Park und die Villenkolonie Alsen (Wannsee) nach seinen Entwürfen angelegt. Zuvor hatte er sich als Schüler von Lenné und seiner Arbeit als Hofgärtner im Schloss Sanssouci umfassende Kenntnisse angeeignet und z.B. eine Skizze des Paradiesgartens in Potsdam angefertigt. Nach ihm ist eine Straße im Berliner Stadtteil Wedding benannt, die Gustav-Meyer-Allee.

Der Paradiesgarten nördlich der Maulbeerallee, Plan von Gustav Meyer, um 1850, Original: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Plansammlung, Nr. 3723. Aus: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum und SPSG (Hrsg.): Peter Joseph Lenné. Parks und Gärten im Land Brandenburg. S. 234 f, via wikipedia, gemeinfrei.
Der Paradiesgarten nördlich der Maulbeerallee, Plan von Gustav Meyer, um 1850, Original: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Plansammlung, Nr. 3723. Aus: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum und SPSG (Hrsg.): Peter Joseph Lenné. Parks und Gärten im Land Brandenburg. S. 234 f, via wikipedia, gemeinfrei.

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Emil Odebrecht – Karriere in Brasilien

Die Tagesschau berichtet über einen der größten Baukonzerne Südamerikas, der unter Korruptionsverdacht steht. Es handelt sich um die Firma Odebrecht, die zurückgeht auf einen Auswanderer aus Jacobshagen, Kreis Saatzig.
Emil Odebrecht (* 29. März 1835 in Jacobshagen) zog mit seiner Familie um 1845 nach Anklam. Seine Mutter Albertha L’oeillot de Mars war französisch-hugenottischer Herkunft und Angehörige des preußischen Adels. Sein Vater August Odebrecht war Jurist und stammte (s.u.) aus der mit Greifswald eng verbundenen Familie Odebrecht, an die heute noch z.B. die Johanna-Odebrecht-Stiftung erinnert. (mehr …)

Der elektronische Lesesaal der Martin-Opitz-Bibliothek

Beispiel von Literatur über Pommern im elektronischen Lesesaal
Beispiel von Literatur über Pommern im elektronischen Lesesaal

Die Martin-Opitz-Bibliothek ist bekannt für die verschiedenen Bestände zu den historischen preußischen Ostprovinzen (Pommern, Ost/Westpreußen, Schlesien), weniger bekannt jedoch ist der elektronische Lesesaal.

Über die Bestände und die Benutzung der Martin-Opitz-Bibliothek hat Margret Ott bereits 2013 hier in unserem Blog berichtet, ich möchte mit diesem Artikel nun näher auf den elektronischen Lesesaal eingehen.

Der elektronische Lesesaal ist über eine Java Anwendung erreichbar, frei einsehbare Digitalisate sind auch ohne Java-Anwendung zugänglich. Auf den Seiten der MOB gibt es eine Auswahl an Sammlungen, die über eine direkte Schnittstelle aufrufbar ist: http://martin-opitz-bibliothek.de/de/sammlungen/digitale-sammlungen

Erforderlich ist zur Ausführung über die Java Anwendung eine aktuelle Java Version, welche kostenlos unter Java.com heruntergeladen und installiert werden kann.

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