Karte Fürstenthumscher Kreis

Karte Fürstenthumscher Kreis

Es ist hilfreich bei der Quellensuche zu wissen, ob das Dorf der Vorfahren ein Gutsdorf war oder vielleicht zu einer Stadt oder einem Amt gehörte. Für den Fürstenthumschen Kreis (er umfasste die Städte Bublitz, Kolberg, Körlin und Köslin und die königlichen Ämter Bublitz, Kasimirsburg, Kolberg, Körlin und Köslin) gibt es da eine hilfreiche Karte.

https://zbc.ksiaznica.szczecin.pl/dlibra/show-content/publication/edition/9730?id=9730

Special Situations Carte von Vor und Hinter Pommern

In den Digitalisierten Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin steht nun ein herausragendes Werk der spätfriderizianischen Militärkartographie frei zugänglich zur Verfügung: die „Special Situations Carte von Vor und Hinter Pommern zum Gebrauch eines hohen Militair-Departements“, gefertigt 1786/87 vom Ingenieur-Geographen C. F. Zierhold.

Zierhold trug den Titel eines Ingenieur-Geographen – eine Berufsbezeichnung für preußische Militärbeamte der Landesvermessung im Offiziersrang, die im späten 18. Jahrhundert mit der systematischen topographischen Erfassung der preußischen Territorien beauftragt waren. Biographisches zu ihm findet sich leider nicht.

Ausschnitt aus Blatt 15

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Dr. Otto Dibbelt

Am 9. Mai 2026 jährt sich zum 70sten Mal der Todestag von Otto Ernst Ewald Dibbelt (* 5. Juli 1881 in Stralsund; † 9. Mai 1956 ebenda) , der in Kolberg das Heimatmuseum  und nach dem 2. Weltkrieg in Stralsund den Vorläufer des Deutschen Meeresmuseums gründete.

Otto Dibbelt wurde am 5. Juli 1881 als sechstes von acht Kindern eines Gärtners in Franzburg bei Stralsund geboren.

Dr. Otto Dibbelt, Quelle: Deutsches Meeresmuseum

Vater: Wilhelm Friedrich Jacob Dibbelt (1833–1907), Kunst- und Handelsgärtner, später Kastellan in der Brunst-Stiftung. Er war ein strenger, sparsamer Mann, der seinem Sohn den Wunsch nach einem naturkundlichen Studium vermittelte.
Mutter: Wilhelmine Anna Berta Dibbelt, geb. Timmich (1844–1918), stammte aus Garz auf Rügen. Sie wird als klein, zierlich und als „Meister im Fischkochen“ beschrieben,  eine Frau, die ihre Kinder mit Fantasie und Herzensgüte prägte. (mehr …)

Das ehemalige Dominikanerkloster „St. Katharinen“ in Stralsund

Das Kloster des Monats Mai 2026 – vom Heimatverband MV und der Gemeinschaft der Klosterstätten in Mecklenburg – Vorpommern e.V. – ist das ehemalige Dominikanerkloster „St. Katharinen“ in Stralsund. Hierzu der Text der offiziellen Pressemitteilung:

Das ehemalige Dominikanerkloster „St. Katharinen“ in Stralsund: Vom Kloster zum Museumsstandort

Das ehemalige Katharinenkloster in Stralsund gehört zu den bedeutendsten
Kulturdenkmälern der Stadt und spiegelt über Jahrhunderte hinweg die bewegte
Geschichte Stralsunds wider. Seine Wurzeln reichen bis in die frühe Stadtgeschichte
zurück, die mit der Gründung Stralsunds im Jahr 1234 begann. Bereits wenige
Jahrzehnte später, in einer Zeit politischer und wirtschaftlicher Spannungen – unter
anderem dem Angriff der Lübecker Kaufleute im Jahr 1249 – entstand 1251 das
Dominikanerkloster am Katharinenberg. Stifter des Klosters war Fürst Jaromar II. von
Rügen. Sein Sohn Witzlaw II. schenkte dem Orden das Grundstück.

Digitaler Globus im Meeresmuseum

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