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Unitätsarchivs der Herrnhuter Brüdergemeine

Herrnhuter Brüdergemeine? Vielen fallen dazu nur die dekorativen Herrnhuter Sterne ein, die es um die Weihnachtszeit zu kaufen gibt. Das es sich um eine Kirche mit weltweit über einer Million Mitgliedern handelt, die in Englisch Moravian Church heißt und auf eine lange Tradition auch in Pommern zurückblickt, ist eher unbekannt. Sie ist der Evangelischen Kirche in Deutschland angegliedert und zugleich Gastmitglied in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen, finanziert sich nur über Spenden.

Vogtshof Herrnhut - Sitz der Evangelischen Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine By Rixxo (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons
Vogtshof Herrnhut – Sitz der Evangelischen Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine By Rixxo (Own work) CC-BY-3.0 via Wikimedia Commons
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Ein Täter in der Familie ?

Unser Mitglied Katrin H. hat an dem Rechercheseminar zur Familiengeschichte :
„Ein Täter, Mitläufer, Zuschauer, Opfer in der Familie?“  in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme am 9.Mai 2014 teilgenommen und teilt mit uns ihre Eindrücke:

KZ-Neuengamme Feldbahn
KZ-Neuengamme Feldbahn Bild von Thal1982 (Own work) CC-BY-SA-3.0 , via Wikimedia Commons

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Otto Knoop

Rackow, Jägerbuche
Fritz Rackow, Linolschnitt
Die Jägerbuche auf dem Darß, Unser Pommerland 1928

Professor Otto Knoop * 20. April 1853 in Karzin, Kreis Stolp, + 08. November 1931 in Stargard war ein pommerscher Lehrer, Heimatforscher und Schriftsteller, der einen reichen Schatz an gesammelten Sagen und Erzählungen hinterlassen hat.
Nach Ausbildung in Pommern war er als Lehrer in der Provinz Posen, zuletzt in Rogasen im Kreis Obornik tätig. In den Schulberichten dort hat er viele volkskundliche Texte zu Posen und zu Pommern veröffentlicht. Dazu kommen Bücher, Artikel in „Unser Pommerland“ und den Baltischen Studien und die Herausgabe einer volkskundlichen Zeitschrift.

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Osterbräuche und Ostersitten

Im Bublitzer Brief Nr. 130 aus dem April 1963 berichtet Paul Krause über „Osterbräuche und Ostersitten in unserer Heimat“:

Stiep‘, stiep‘ Eier, für sechs Dreier —
gibst du mir kein Osterei,
stiep‘ ich dir das Herz entzwei.

„Weihnachten im Schnee — Ostern im Klee / Weihnachten im Klee — Ostern im Schnee“, besagt eine alte Bauernregel. Hoffen wir, daß uns nach diesem harten und langen Winter schöne, son­nige Osterfeiertage beschert sein mögen und daß diese alte Bauernregel eintrifft. Auch in unserer lieben Heimat hatten wir manchmal weiße Ostern über Nacht bekommen, die jedoch beim Sonnenschein sehr schnell verschwanden. In Erinnerung geblieben sind die schönen Ostertage, und am schönsten war immer ein sonniger Ostermorgen. Gut, daß man in Erinnerung die schönen behält und schlechte Tage schnell vergißt. Gingen diese leuchtend nieder, leuchtet es lange noch zurück.

Bublitz in Pommern - Marktplatz mit Johannis-Kirche
Bublitz in Pommern – Marktplatz mit Johannis-Kirche

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Das Labyrinth der Stettiner Standesämter

Unsere ehemalige Landeshauptstadt Stettin hatte zeitweise 21 Standesämter. Wer sich mit den örtlichen Gegebenheiten nicht auskennt, steht als Familienforscher oft vollkommen hilflos vor diesem Labyrinth. Aufgrund der raschen Größenzunahme der Stadt Stettin, die auch durch Eingemeindungen bedingt war, gab es mehrfach Änderungen in den Standesamtsbezirken. Hier soll die historische Entwicklung dieser Änderungen dargestellt werden.

Luftbild Stettin ca 1930
Luftbild Stettin ca 1930

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DNA-Genealogie

Der Familienforscher Tobias A. Kemper hat in etlichen genealogischen Mailinglisten sehr anschaulich und gut verständlich in 4 Folgen über seine eigenen Erfahrungen mit einer DNA-Testung berichtet. Freundlicherweise hat er uns den Text zur Veröffentlichung hier zur Verfügung gestellt. Der Text gibt die persönlichen Erkenntnisse und Meinungen von Tobias Kemper dar und beinhaltet keinerlei Empfehlungen o.ä. durch unseren Verein.

Teil 1 Was ist DNA Genealogie
Teil 2 National Geographic und FTDNA
Teil 3 Auswertungen von genealogischen DNA-Tests (autosomale DNA)
Teil 4 Auswertungen Y-DNA und mtDNA

(Die Sprungmarken funktionieren nur bei aufgeklapptem Artikel)

Teil 1:
WAS IST DNA-GENEALOGIE?

Mit DNA-Genealogie ist die Verbindung von Genealogie / Familiengeschichtsforschung mit der Analyse des Erbguts (der DNA) gemeint. Dazu wird eine Speichelprobe bzw. Probe von Zellen aus der Mundschleimhaut analysiert, um bestimmte Teile des genetischen Codes zu entschlüsseln.
Mit diesem Teilbereich der Genealogie beschäftigt sich die International Society of Genetic Genealogy.

WELCHE ANBIETER GIBT ES?

Einen Überblick über die verschiedenen Anbieter gibt folgende Seite:
http://www.isogg.org/wiki/List_of_DNA_testing_companies
Meine Erfahrungen beziehen sich auf FTDNA (www.ftdna.com) und
und National Geographic (http://www.nationalgeographic.com/genographic/).

WIE WIRD UNTERSUCHT?

Man bestellt bei einem der Anbieter ein Test-Kit (kostenpflichtig). Dieses Test-Kit enthält eine Art Wattestäbchen sowie Röhrchen mit einer Konservierflüssigkeit. Man muss das Wattestäbchen etwa eine halbe Minute über die Innenseite der Backen streichen, damit auf diese Weise Zellen der Mundschleimhaut abgerieben werden und am Wattestäbchen hängenbleiben. Anschließend kommt das Stäbchen in das Röhrchen mit dem Konserviermittel – denn die Probe soll ja nicht vergammeln und von Bakterien zerfressen werden. Das Röhrchen mit der Probe schickt man dann an den Anbieter zurück.
Mein Test-Kit war von National Geographic und kam per Post aus England. Eingesendet habe ich die Probe dann in die USA. (mehr …)