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Julo Levin

Im Düsseldorfer Medienhafen gibt es das Julo-Levin-Ufer mit interessanten alten und neuen Gebäuden. Warum erzähle ich hier im Blog über Pommern davon?

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Düsseldorf, Julo Levin Ufer, Bild von Frank Vincentz CC-BY-SA-3.0 , via Wikimedia Commons

Der Namensgeber Julo (Julius) Levin hätte heute Geburtstag. Er wurde am 5. September 1901 in Stettin geboren, als drittes und jüngstes Kind des Ehepaares Leo Levin und Emma, geb. Arnfeld . Über seine Kindheit und Jugend ist bekannt, dass er von 1904 – 1916 im ersten Stock in der König-Albert-Straße 51 (heute Śląska 51) wohnte. Dieser Umstand wurde im letzten Jahr innerhalb des schönen Projektes „Stettiner Mietshäuser“ gewürdigt.

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Wiedereinweihung des Kriegerdenkmals in Sydow

Der folgende Beitrag von Dr. Jürgen Lux wurde für  das „Rummelsburger Land“, die Mitteilungen des Heimatkreises Rummelsburg in Pommern, geschrieben und dort im Heft 3/2014 veröffentlicht. Wir danken für die Genehmigung zur online-Veröffentlichung.

Wiedereinweihung des Kriegerdenkmals und Stiftung zweier Kirchenfenster mit den Wappen der früheren Patrone in Sydow

Von Jürgen Lux
Im Westen unmittelbar angrenzend an den Papenzinsee und damit in enger Nachbarschaft zum Kreis Rummelsburg, befindet sich die ehemalige Landgemeinde Sydow. Es bestanden vor dem Krieg vielfache geschäftliche und familiäre Beziehungen zwischen den Bewohnern der Landgemeinde Selberg B im westlichen Kreis Rummelsburg und den Bewohnern des nur 5 km entfernten Kirchdorfes Sydow im Süden des Kreises Schlawe, der damals auch Bahnanschluss hatte. Ende des 16. Jh. und im ersten Drittel des 17. Jh. besaß die Familie v. Lettow Teile des Gutes Sydow. Amalie v. Lettow aus dem Hause Groß Reetz, geboren am 1.8.1798 in Pritzig als Tochter des Karl Ernst Ludwig v. Lettow (1748-1826) und der Anna Charlotte Amalie v. Lettow, geb. v. Rehbinder (1770-1857) heiratete zu Ostern 1827 in der Pritziger Kirche den königlich-preußischen Leutnant Ferdinand Wilhelm v. Woedtke, Herr auf Sydow B.
Wer von Pollnow kommend, am Ortseingang von Sydow mit dem Auto die Linkskurve passiert, der kommt an dem alten deutschen Kriegerdenkmal
für die Gefallenen des 1. Weltkrieges vorbei. Bereits 1945 oder kurz
danach wurde der preußische Adler entfernt und die deutsche Inschrift
mit einem polnischen Text zubetoniert. Niemand hat es gewagt, diese „Umgestaltung“ anzutasten, bis weit nach 1990.

Dorfkriche Sydow
Die im Jahre 2011 restaurierte Sydower Dorfkirche, von
Süden. Foto: Jürgen Lux, Mai 2014

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Dauerausstellung über Kosegarten

Ludwig Gotthard Kosegarten (* 1. Februar 1758 in Grevesmühlen; † 26. Oktober 1818 in Greifswald) war Pfarrer der Kirche Altenkirchen auf Rügen, später Professor an der Universität Greifswald. Er hat sich auch als Dichter einen Namen gemacht.
Im ehemaligen Feuerwehrhaus in Altenkirchen wird am Sonntag, den 14. September 2014 eine ständige Ausstellung zum Leben und Wirken dieses Dichterpfarrers veröffentlicht werden.

Kosegartenhaus
Kosegartenhaus

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Erster Weltkrieg – Verlustlisten und Kriegsgefangene

Mit der kompletten Erfassung der Verlustlisten und der Veröffentlichung der Aufzeichnungen des Roten Kreuzes über die Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg  sind zwei wertvolle Quellen jetzt komplett online zugänglich.

Als der Verein für Computergenealogie Ende 2011 das Projekt „Verlustlisten“ startete;  Anfang 2012 damit an die Öffentlichkeit ging und plante, 31 000 Seiten mit jeweils 200 – 300 Personen zu erfassen, habe ich das natürlich wie alle anderen genealogisch Interessierten begrüßt und beworben – aber insgeheim dachte ich mir: „Das schaffen die nie, soviel Freiwillige finden die niemals! Manche Vereine finden noch nicht mal genug Menschen, um die Vorstandsarbeit zu erledigen und die wollen so ein Großprojekt stemmen.“

Und jetzt, im August 2014: Sie haben es geschafft und das finde ich phänomenal.

Soldatenheim des Vaterländischen Frauenvereins,  Stolp
Soldatenheim des Vaterländischen Frauenvereins, Stolp
Feldpostkarte, Quelle http://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/doccontent?id=1434

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Europa Nostra Award für Barth

Europa Nostra Award
Europa Nostra Award

Die vermutlich älteste pommersche Bibliothek am Ort der ersten pommerschen Druckerei überhaupt in Barth, die Biblioteca Bardensis,  war schon mehrfach Thema hier im Blog.
( 1, 2, 3, ) Die durch Schimmel und Feuchtigkeit bei Aufbewahrung in ungeeigneten Räumen gefährdete Sammlung wurde ab 2011 durch die Initiative eines privaten Fördervereins gerettet: Die Räume wurden saniert und die Bücher im Zentrum für Bucherhaltung in Leipzig restauriert.

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Katholische Kirche im Kreis Regenwalde

Katholiken gab es in Pommern gemessen an der Gesamtzahl der Bevölerung relativ wenige, 1933 waren es noch ca. 60 000 Katholische Christen, erst 1939 stieg die Zahl auf 176 000 Personen (Quelle: http://www.verwaltungsgeschichte.de/p_pommern.html).

Kirchenrechtlich war seit 1821 zuständig die Fürstbischöflichen Delegaten für Brandenburg und Pommern. 1930 wurde dann das Bistum Berlin eingerichtet.

Screenshot
Screenshot http://konstantinmanthey.blogspot.de

Konstantin Manthey begleitet seine Promotion zum Thema „Carl Kühn (1873-1942). Kirchenbauten für das junge Bistum Berlin“  mit einem Blog. Karl Kühn war Delegaturbaurat und später Diözesanbaurat für die oben erwähnten Delegate bzw. das Bistum Berlin.
In diesem Zusammenhang hat Herr Manthey auch das Archiv des Bonifatiuswerks in Paderborn aufgesucht. Und dort fanden sich dann Unterlagen zu Planungen für eine katholische Kirche in Regenwalde. Es blieb bei den Planungen, zum Bau einer solchen Kirche in der Stadt Regenwalde ist es nie gekommen.

Über die katholische Kirche im Kreis Regenwalde hat unser Ansprechpartner Siegfried Hannemann berichtet im Teil II von  „Kirchen im Kreis Regenwalde, dargestellt in Wort und Bild“ ,erschienen 2005 und gemeinsam veröffentlicht mit Eckhard Schmechel. Wir danken für seine Erlaubnis, diesen Artikel hier zu veröffentlichen.

Das Kloster Grünhoff
von Siegfried Hannemann, Barmstedt

„Grünhoff“, das ist die amtliche Schreibweise seit 1929 im Unterschied zu 36 anderen Orten in Pommern, deren Bezeichnung „Grünhof“ ist. Grundlage für die Genehmigung des geänderten Ortsnamen durch das Preußische Innenministerium war eine im Schulzenstab des Gutsbesitzers eingravierte Inschrift. (mehr …)

Blätter zur Kirchengeschichte Pommerns

Die „Blätter für Kirchengeschichte Pommerns“ von Hermann Wolfgang Beyer sind eine wichtige Quelle vor allem für die Ortsgeschichte. Die Jahrgänge 1928-1931 (die Jahrgänge 1932-1940 der Blätter fehlen leider noch) sind als Digitalisate bei der Baltycka Biblioteka Cyfrowa veröffentlicht worden.
https://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/publication/43605/edition/37659#structure

Beispiele für enthaltene Artikel:
Theodor Wotschke: Der Pietismus in Pommern
Fritz Bahr: Die Nebliner und der Alte Fritz. Ein Stücklein aus der heimischen Kirchengeschichte.
Martin Wehrmann: Die pommerschen Kirchenvisitationen des 16. Jahrhunderts
Fritz Bahr: Kirchengeschichte des Landes Draheim
Ein Register zu dieser Zeitschrift von Norbert Buske erschien 2008 in „35 Jahre Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte e.V. “ und ist freundlicherweise als pdf veröffentlicht auf der Seiten des Helms-Verlags
https://thv.de/sites/default/files/register.pdf

Weitere Literatur zur Kirchengeschichte finden sie auf unseren Seiten zum Thema „Religion“