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Neue Webseite online 01. Dezember 2023

Nach Gründung des Vereins am 30.09.2000, ging unsere Vereins-Website www.pommerscher-greif.de am 01.04.2001 erstmals online. Im Jahr 2010 wurde sie komplett überarbeitet.

Und nun war es wieder an der Zeit. Das Layout war mittlerweile in die Jahre gekommen. Smartphone und Tablet haben längst Einzug gehalten, sodass es Zeit war ein Responsive Design zu wählen.

Im Laufe des Jahres hat ein Team von Vereinsmitgliedern am neuen Layout gearbeitet und die Inhalte aktualisiert und übersichtlicher gestaltet. Blog und Vereinsseite sind nun auch vereinigt, sodass Sie alle Infos zur pommerschen Orts- und Familienforschung an einem Ort finden.

Am Abend des 01.12.2023 wurde die neue Seite veröffentlicht. Wir hoffen, dass sie Ihnen gefällt und alles wie gewohnt funktioniert.

Sollten Ihnen Fehler o.ä. auffallen, würden wir uns über Rückmeldungen freuen. Kontaktieren Sie dazu bitte, möglichst mit Angabe der URL und einer Fehlerbeschreibung, die Webmaster des Vereins. Gerne nehmen wir auch Ihr Feedback entgegen. Nutzen Sie dafür gerne die Kommentarfunktion des Beitrages.

Das Technik-Team.

Entwicklung des Layouts der Internetseite www.pommerscher-greif.de

Sonderverkauf – Publikationen des Pommerschen Greif e. V.

Wir bieten Ihnen ab heute – solange der Vorrat reicht – folgende Publikationen, zu z. T. erheblich vergünstigten Preisen an. Weihnachten naht bereits, vielleicht finden Sie hier das passende Geschenk.

Etliche Publikationen sind inzwischen vergriffen, von vielen sind nur noch wenige Exemplare vorhanden.

Sonderhefte Sedina-Archiv

Bd. 1, Das Rügenwalder Amt. Geschichte – Bewohner, vergriffen!

Bd. 2, Müller in Pommern. Mühlenmeister, Mühlenbesitzer und ihre Gehilfen in Pommern und angrenzenden Gebieten, vergriffen!

Bd. 3, Der Kreis Cammin. Quellen und Einwohner, 1. Aufl. vergriffen!

Bd. 4, Quellen zur historischen Landeskunde Pommerns. Kommentierte Bibliographien zur älteren Landeskunde, zu Reiseberichten, Ortsverzeichnissen und Ortsnamen sowie eine ortskundliche Kartographie, statt 10,00 €,
jetzt für Mitglieder 2,00 €, für Nichtmitglieder 5,00 €

Bd. 5, Die Kolberger Totenbeschauprotokolle 1845–1872, 1. Aufl. vergriffen!

Bd. 6, Varbelow im Kreis Schlawe, vergriffen!

Bd. 7, Familiengeschichtliche Mitteilungen Pommerns, vergriffen!

Bd. 8, Die Namen der Blanckenseeschen Hufenklassifikation in Hinterpommern 1717/19, statt 19,80 €,
jetzt für Mitglieder 4,00 €, für Nichtmitglieder 10,00 €

Bd. 9, Müller und Mühlen in Pommern 1892/93, statt 19,80 € ,
jetzt für Mitglieder 4,00 €, für Nichtmitglieder 12,50 €

Bd. 10, Pommern-Bibliographie, statt 15,00 €,
jetzt für Mitglieder 3,00 €, für Nichtmitglieder 7,50 €

Bd. 11, Das Lastenausgleichsarchiv Bayreuth als Träger familiengeschichtlicher Quellen, statt 10,80 €,
jetzt für Mitglieder 3,00 €, für Nichtmitglieder 5,50 €

Bd. 12, Müller in Pommern. Band 2, statt 24,80 €,
jetzt für Mitglieder 5,00 €, für Nichtmitglieder 12,50 €

Bd. 13, Brüggemann – Vor- und Hinterpommern, Teil 1, statt 35,00 €,
für Mitglieder 5,00 €, für Nichtmitglieder 17,00 €

Bd. 14, Brüggemann – Vor- und Hinterpommern, Teil 2, Band 1, statt 35,00 €,
jetzt für Mitglieder 5,00 €, für Nichtmitglieder 17,00 €

Bd. 15, Brüggemann – Vor- und Hinterpommern, Teil 1, Band 2, statt 35,00 €,
jetzt für Mitglieder 5,00 €, für Nichtmitglieder 17,00 €

Bd. 16, Brüggemann – Vor- und Hinterpommern, 1. Supplementband, statt 35,00 €,
jetzt für Mitglieder 5,00 €, für Nichtmitglieder 17,00 €

Bd. 17, Brüggemann – Vor- und Hinterpommern, 2. Supplementband, statt 35,00 €,
jetzt für Mitglieder 5,00 €, für Nichtmitglieder 17,00 €

Bd. 18, Verzeichnis der pommerschen Pfarrer, vergriffen!

Archiv für pommersche Geschichte

Band 1–16, Monatsblätter der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde, Reprintausgabe, pro Band statt 18,00 €, Gesamtpaket (16 Bände) statt 80,00 €,
jetzt pro Band für Mitglieder 5,00 €, für Nichtmitglieder 10,00 €.
Das Gesamtpaket Monatsblätter Band 1-16 jetzt für Mitglieder 75,00 €, für Nichtmitlgieder für 150,00 €.

Außerdem möchten wir noch auf unsere zuletzt erschienenen Publikationen aufmerksam machen, die weiterhin zu regulären Preisen angeboten werden:

Sonderheft 21
Norbert Lorenz: Bürgerbuch GRIMMEN 1707-1924
172 Seiten mit 13 farbigen Bildern
1. Aufl., Greifswald 2022
ISBN 978-3-941135-32-1, ISSN 1610-9091
Preis: 20,00 €

Sonderheft 20
Dieter Wallschläger: Der Kreis Cammin. Quellen und Einwohner
268 Seiten
3. Aufl., Greifswald 2022
ISBN 978-3-941135-31-4
Preis: 20,00 €

Sonderheft 19
Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher Band I – Pommern
Reproduzierter Nachdruck der im Juli 1939 erschienenen 9. Auflage der Ausgabe von 1806
446 S., Erstauflage 2021
ISSN 1610-6091 – ISBN 978-3-941135-30-z
Preis: 25,00 €

Alle Preise verstehen sich zzgl. Porto und Versand.

Verkauf erfolgt nur solange der Vorrat reicht!

Senden Sie Ihre Bestellungen bitte mit Postzustell- und Rechnungsadresse und ggf. Mitgliedsnummer per E-Mail an: André Marten

 

 

Zur Einführung der Reformation in Pommern

Nach dem 1846 in Stettin ohne Verfasserangabe erschienenen 2. Band einer Pomerania, für die „Pommersche Heimatkirche“ bearbeitet von Friedrich Zuther.

erschienen in der „Pommerschen Heimatkirche“ 1950/1951

In den letzten Lebensjahren Herzog Bogislavs X. (gest. 1523) verbreitete die lutherische Kirchenreformation ihre Wirkungen auch nach Pommern. Der tiefe Verfall kirchlicher Lehre und Zucht, der in Deutschland die Reformation hervorrief, herrschte auch in Pommern, obwohl auf dem bischöflichen Stuhle zu Kammin, besonders seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, tüchtige und gelehrte Männer saßen, die sich aber vergebens bemühten, eine neue durchgreifende Ordnung zu begründen. Der Lebenswandel der meisten Geistlichen stand im größten Gegensatze zu ihren Lehren und gab dem Volke Veranlassung zum Aergernis. Der Glaube – an die Heiligkeit der Diener der Kirche und an die Wahrheit der · gepredigten Lehren sank noch tiefer, als aufgeklärte Männer in dem Ablaßhandel, den Papst Leo X. in Deutschland durch den berüchtigten Tetzel betreiben ließ, nur eine drückende Gelderpressung erkannten, die ganz dazu geeignet war, das Ansehen der römischen Kirche noch mehr herabzuwürdigen. Auch nach Pommern waren 1518 zwei Ablaßkrämer gekommen, die aber hier keinen großen Erfolg zu verzeichnen hatten, weil ihnen das gesammelte Geld, das sie ihrer Gewohnheit nach in einer Kirchenlade aufbewahrt hatten, in Freienwalde nachts von den beiden Kirchenvorstehern gestohlen wurde.

Croy Teppich
Hochzeits- und Reformationsgedenkteppich Philipps I. von Pommern (Croy-Teppich) Peter Heymans, Public domain, via Wikimedia Commons

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Wie ein Grabsteinfoto aus Fehmarn zu einer Familienzusammenführung führte und mir eine ganze Ahnenreihe für mein Ortsfamilienbuch bescherte

Ein Beitrag von Brigitte Max

 

Nachdem ich neulich gelesen habe, dass es teilweise ein Verbot für die Grabsteinfotografien geben soll oder schon gibt, folgender Beitrag:

Für mein Ortsfamilienbuch von Wollin suchte ich dringend Daten, da es sowohl keine Kirchenbücher als auch keine Standesamt Unterlagen mehr gibt. Ich stieß bei meiner Suche auf folgendes Grabsteinfoto mit dem Namen Richard Sabin aus Wollin:

Grabstein Sabin, Neuer Friedhof Fehmarn-Burg, Grabsteinprojekt des Vereins für Computergenealogie e. V.

Kurze Zeit später wurde ich von einem Ahnenforscher angemailt, der seine Vorfahren aus Wollin suchte und darunter befand sich auch der Name Sabin. Ich hatte als Unterlagen lediglich eine Adressenliste von Wollin, hier waren mehrere Sabins in einer Straße vermerkt, unter anderem der o.g. Richard Sabin, als auch der gesuchte Vorfahre des Ahnenforschers.

Ich gab ihm die Adressen von damals, die Grabsteinkopie und zwei Telefonnummern, die ich mit dem Namen Sabin auf Fehmarn gefunden hatte. Er nahm telefonischen Kontakt auf, die Fehmarner waren hocherfreut, von einem Verwandten zu hören und siehe da, es waren wirklich die Nachfahren der Sabins aus Wollin. Sie hatten sogar ein ganzes Ahnenbuch von ihren Vorfahren und einen Lebensbericht von dem o.g. Richard Sabin. Diese Daten bekam ich dann als Verwendung für mein Ortsfamilienbuch.

Fazit: Es sollte kein Verbot für das Veröffentlichen von Grabsteinfotos geben. Es ist wichtig für die Ahnenforschung.

Brigitte Max
Ansprechpartnerin für Wollin

 

Johann Nicolaus Fischer, ein Demminer Orgelbauer

Vor kurzem bin ich auf den Wikipedia-Artikel von Johann Nikolaus Fischer gestoßen, welcher ein Orgelbauer in Demmin war. „Über seine Person gibt es kaum Informationen“- so lautet der erste Satz im Abschnitt „Leben und Werk“. Aber warum eigentlich? Anscheinend hat noch niemand versucht, diese Person zu erforschen.

Hier mein Versuch, etwas mehr über Johann Nicolaus Fischer herauszufinden:

Johann Nicolaus Fischer wird erstmalig am 26. November 1853¹ im Demminer Wochenblatt als Orgelbauer in Demmin erwähnt, da er laut Tagesordnung der Stadtverordnetensitzung am 28. November 1853 das Bürgerrecht erlangen soll, wie nachfolgender Zeitungsausschnitt beweist:

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Neue Digitalisate Staatsarchiv Stettin – Oktober 2023

Das Staatsarchiv Stettin meldete am 17.10.2023, dass rund 52.000 neue Digitalisate online verfügbar sind.

https://www.szczecin.ap.gov.pl/news/pl/nowe-skany-archiwaliow-dostepne-na-szukaj-w-archiwach

Es betrifft verschiedene Bestände. Darunter auch Bestand 65/44/0, der Kirchenbücher enthält. Online gegangen sind u.a. Kirchenbücher aus Gollnow, Jasenitz, Kolberg, Lübzin und Langenberg.

Aber auch andere interessante Bestände warten darauf entdeckt zu werden. Daher haben wir die neuen Bestände mal genauer gesichtet und eine Übersicht mit den Direktlinks erstellt. (mehr …)

18 Lehrerportraits des Pölitzer Lehrerseminars

Seit 2023 ist die Archivsparte des Demminer Heimatverein e.V. für die Betreuung des ehemaligen Demminer Museumsbestandes zuständig. Bei der Sichtung von verschiedenen Archivalien bin ich auf insgesamt 18 Herrenportraits aus Stettin gestoßen, wo die Herkunft unklar ist. Ursprünglich waren in dieser Bestandsgruppe 22 Fotografien vorhanden, leider wurden im Laufe der Zeit 4 Stück für Ausstellungszwecke entnommen, welche vermutlich nach der Schließung des Museums einen anderen Ablageort fanden. Glücklicherweise sind alle Portraits mit Namen und teilweise auch Spitznamen versehen, sodass eine Recherche erfolgreich scheint.

Zu Beginn schaute ich mir die Fotografien einzeln an. Allesamt ähnlich, abgebildet sind verschiedene Herren mittleren Alters. Die Fotografien wurden – bis auf eine Ausnahme – beim Fotografen P. Bock in Stettin, Breitestr. 29, 30, Hotel 3 Kronen aufgenommen. Die Ausnahme bildet hier die Fotografie von einem Herrn Hintze, welche beim Fotografen Kutschke in Dramburg aufgenommen worden ist. (mehr …)