Pläne der polnischen Staatsarchive zur Digitalisierung
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Im bäuerlich geprägten Pommern waren die meisten Menschen in landwirtschaftlichen Berufen tätig. Welche Klasseneinteilung es dabei gab, kann man in diesem lesenswerten Buch finden:
Die ländliche Verfassung in der Provinz Pommern / Von Alexander Padberg
Stettin : Nicolai , 1861, S. 337 ff. (Online, auch zum Gesamtdownload als pdf, 125 MB) (Online, lesbar in einzelnen Kapiteln)

So etwas liest man gerne: Der Bestand ist nun also gerettet und konservatorisch angemessen untergebracht. Er ist zudem bei Führungen und für Forscher zugänglich und wird nach und nach digitalisiert.
![Abb. aus: Preclarissima et inestimabilis doctrine von Aurelius Augustinus aus der Bibliothek des Reformators Johannes Block Abb. aus: Preclarissima et inestimabilis doctrine atq[ue] vtilitatis Diui Aurelij Augustini Sermonu[m] opera von Aurelius Augustinus aus der Bibliothek des Reformators Johannes Block](https://www.pommerscher-greif.de/wp-content/uploads/2013/03/Preclarissima.gif)
Das folgende hat jetzt nichts mit Pommern zu tun, aber mit Familienforschung, die ja auch ganz lebendig und brandaktuell sein kann. Seit kurzem überschlagen sich die Zeitungen mit Angaben aus einer neuen Biographie über Angela Merkel. So berichtet u.a. die Süddeutsche Zeitung über den Großvater aus Posen, der nach Umzug nach Berlin seinen Namen von Kazmierczak zu Kasner umbenannt habe. Da ja seit kurzem polnische Unterlagen online sind, wurde in manchen Familienforscherforen auch schon gesucht, aber der Name Kazmierczak war einfach zu häufig in Posen. Kein Hindernis für die Posener Archivare: Sie haben alles mögliche an Unterlagen zu Ludwig, dem Großvater und seinen Eltern gefunden und veröffentlicht. So können wir hier jetzt die Geburtsurkunde des Großvaters unserer Bundeskanzlerin bewundern. Und eigentlich nur staunen, was außer Personenstandsurkunden in einem Archiv so alles zu finden sein kann. Und wie sich sogar aus Urkunden ein Bild eines Menschen formen lässt. Das lässt uns doch wieder für die eigenen Familienforschung hoffen und gibt hoffentlich Auftrieb gerade für die Forschung in Pommern, wo leider so viele „Primärquellen“ unwiederbringlich verloren sind.
Besuchen sie unbedingt die Seite des Posener Archivs und schauen sie sich die Quellen an! Dziękuję bardzo, Archiwum Państwowe w Poznaniu
Ein großartige Mitteilung für alle Familienforscher in den polnischen Regionen: die Polnischen Staatsarchive sind mit über 5 Millionen Scans von Kirchenbüchern und Standesamtregistern online gegangen! Ich wiederhole hier, was ich eben auf unserer Webseite veröffentlicht habe:
Achtung Update am Ende des Artikels

Am 6.3.2013 wird während der Konferenz „Archive in der digitalen Welt“ die neue Suchplattform der polnischen Archive vorgestellt. Diese Information findet sich auf der Seite des polnischen Kulturministeriums. Die Seite ist aber jetzt bereits zugänglich: (mehr …)
Bei familysearch.org gibt es neu seit dem 6.12.2012 die Verfilmung der Findkartei aus dem Stadtarchiv Stralsund. Es handelt sich um über 450 000 Bilder von den dort vorhandenen Karteikarten, aufgeteilt nach Daten aus Stralsund gesamt, Beerdigungen in der Klosterkirche St. Johannis und Daten aus Voigdehagen (jetzt ein Stadtteil von Stralsund, früher Mutterkirche der Stralsunder Pfarrkirchen.
Die Karteikarten enthalten die wichtigsten Angaben (Ehen, Geburten, Verstorbene) und den Verweis zum Originaleintrag im Kirchenbuch. Die Daten stammen aus den Jahren 1600 – 1900, in der Beschreibung der Daten wird die Zahl 1945 angegeben.

Bildquelle: Germany, Prussia, Pomerania, Stralsund, Church Book Indexes, 1600-1900″, Stralsund (Alle Pfarreien), Geburten, Franck, Adolf Carl Johann Friedrich, Bild 1220 bei Familysearch.org (mehr …)
Vor kurzem las ich im Blog bei Myheritage einen Artikel über den Einsatz von Google Streetmaps und der Google Bildersuche in der Ahnenforschung. Die Möglichkeit, Fotos vom eigenen Rechner in die Google-Suchleiste zu ziehen und sozusagen eine „Bildersuche“ durchführen zu lassen, war mir zwar schon länger bekannt, aber ich nutze sie nur für Fotos, die ich irgendwann einmal abgespeichert habe ohne die Quelle dazu zu notieren. Meist kann ich diese so nachträglich identifizieren.

Am Wochenende erhielt ich bei einem Besuch meiner Mutter ein Album geschenkt, dass Aufnahmen von der Hochzeitsreise meiner Großmutter enthielt. Wohin das glückliche Paar – er war 27 Jahre älter als sie! – gereist war, wusste meine Mutter nicht. Mit einem der eingescannten Fotos probierte ich mal mein Glück bei google- und sieh da, mir wurde als Motiv auf der Aufnahmen der Friedenspalast in Den Haag vorgeschlagen. Ich muss ehrlich sagen, dass andere Gebäude auf diesen Schnappschüssen nicht erkannt wurden, aber den Palast in Den Haag konnte ich so zweifelsfrei identifizieren. Probieren sie es mal aus. (mehr …)
Leider musste das Stadtarchiv Stralsund, das hier schon mehrfach (1, 2, 3) erwähnt wurde, wegen massivem Schimmelbefall mit Datum vom 17.10.2012 geschlossen werden. (mehr …)