Gestern wurde auf dem deutschen Archivtag in Magdeburg das deutsche Archivportal im Internet – Archivportal-D gestartet.
Der Untertitel ist „ein Service der deutschen digitalen Bibliothek“ und so ist auch die Optik ähnlich dezent und freundlich wie bei den Seiten der DDB. Im Portal selber heißt es: ermöglicht eine umfassende und kostenlose Recherche in Deutschlands Archiven. Archivbesuche und Forschungsreisen werden damit besser planbar und können effizienter gestaltet werden. (mehr …)
Die „Blätter für Kirchengeschichte Pommerns“ von Hermann Wolfgang Beyer sind eine wichtige Quelle vor allem für die Ortsgeschichte. Die Jahrgänge 1928-1931 (die Jahrgänge 1932-1940 der Blätter fehlen leider noch) sind als Digitalisate bei der Baltycka Biblioteka Cyfrowa veröffentlicht worden. https://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/publication/43605/edition/37659#structure
Beispiele für enthaltene Artikel:
Theodor Wotschke: Der Pietismus in Pommern
Fritz Bahr: Die Nebliner und der Alte Fritz. Ein Stücklein aus der heimischen Kirchengeschichte.
Martin Wehrmann: Die pommerschen Kirchenvisitationen des 16. Jahrhunderts
Fritz Bahr: Kirchengeschichte des Landes Draheim
Ein Register zu dieser Zeitschrift von Norbert Buske erschien 2008 in „35 Jahre Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte e.V. “ und ist freundlicherweise als pdf veröffentlicht auf der Seiten des Helms-Verlags https://thv.de/sites/default/files/register.pdf
Unser Mitglied Katrin H. hat an dem Rechercheseminar zur Familiengeschichte : „Ein Täter, Mitläufer, Zuschauer, Opfer in der Familie?“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme am 9.Mai 2014 teilgenommen und teilt mit uns ihre Eindrücke:
KZ-Neuengamme Feldbahn Bild von Thal1982 (Own work) CC-BY-SA-3.0 , via Wikimedia Commons
Die „Monatsblätter der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde“ waren in der Blütezeit der Vereinigung neben den Baltischen Studien das zweite Veröffentlichungsorgan dieser renommierten Gesellschaft. Bisher war diese Zeitschrift nur in wenigen Ausgaben und oft nur über Proxy in den USA erreichbar.
Damit erschliesst sich für den Interessierten ein Quell an grundlegenden Veröffentlichungen über Vorgeschichte, Geschichte, Volkstum, Kunstgeschichte, Familienforschung und vieles mehr von bekannten Autoren der pommerschen Geschichtsschreibung wie Martin Wehrmann, Robert Bukhardt, Robert Holsten, Alfred Haas und Martin Bethe, um nur einige aufzuzählen.
Nach Angaben der Stadt Stralsund werden neben dem jetzt in New York aufgetauchten Kepler folgende Bücher weiterhin dringend gesucht:
Hevelius, J., Selenographia sive lunae siscriptio, Danzig 1647, G fol. 4; (Beschreibung bei wikipedia) Das war bei Reiss im November 2012 die Auktionsnummer 4840 . Das Besondere an diesem Band ist das MAM auf dem Einband, es ist ein Exemplar von Andreas Marquard, von diesem mit Supralibros MAM (Magister Andreas Marquard) gebunden und vermutlich von seiner Witwe dem Gymnasium übereignet . Von diesem Band ist bekannt, dass er in Privatbesitz gelangte und der Besitzer eine Rückgabe ausschließt. (siehe Kommentar auf http://kulturgut.hypotheses.org/253)
Wie NDR Radio MV heute abend aufgrund eigener Recherchen ( das verdient ein dickes Lob) mitteilte, wird ein Buch aus der Stralsunder Gymnasialbibliothek derzeit in New York für eine viertel Million Dollar zum Kauf angeboten.
Da es in Stralsund ja nie einen Katalog der verkauften Bücher gab, waren auch die Angaben über vermisste Bücher recht spärlich, die Stadt zählte nur auf, welche Bücher zurückgegeben wurden.
Die an der Rettung der Stralsunder Archivbibliothek interessierten Personen konnten aber nachweisen, dass z.B. ein Kepler Druck bei der Auktionsfirma Reiss und Sohn für 44 000 Euro verkauft wurde. Das Angebotsbild des Umschlages (damals unter der Nummer 4841 bei Reiss verkauft) habe ich noch auf meiner Festplatte (siehe oben), vergleichen Sie es mal mit dem jetzt in New York angebotenen Buch:
In der New Yorker Beschreibung wird auch auf den Stempel aus Stralsund hingewiesen (Stamp of the “Bibliothek des Gymnasiums zu Stralsund” on blank portion of title of the Mysterium Cosmographicum) der auf Archivalia ja schon im November 2012 dokumentiert wurde. (mehr …)
Die polnische Archivplattform http://www.szukajwarchiwach.pl/ hat ihre Ankündigung wahr gemacht und gestern die Anzahl der veröffentlichten Digitalisate um 1,5 Millionen auf fast 9,5 Millionen Scans aufgestockt, Klasse!
Eine pdf-Liste der neuen Unterlagen mit anklickbaren Links findet sich auf http://www.szukajwarchiwach.pl/media/attachments/swa_share_2013_01_07.pdf *oder direkter Download von dieser Seite: Liste_neue_Digitalisate_Januar2014
Die Unterlagen stammen aus den Archiven in Bromberg, Breslau, Marienburg, Kalisch, Krakau, Lublin, Oppeln, Posen, Grünberg und etlichen weiteren, und es sind auch wieder Unterlagen aus Stettin über Pommern dabei! (mehr …)
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