Sepulkralkultur

Sepulkral: das Grab[mal] oder Begräbnis betreffend
HERKUNFT: lateinisch sepulcralis = zum Grabe gehörig

Vor dem Besuch des Treffens der Stolper Familienforscher in Kassel hatte ich mir einen Besuch der neueröffneten Grimm-Welt vorgenommen [Bericht in der FAZ]. Mehr aus Zufall entdeckte ich daneben das „Museum für Sepulkralkultur“ das ich jedem Familienforscher wirklich empfehlen möchte.

Museum für Sepulkralkultur
Museum für Sepulkralkultur
Zentralinstitut für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25–27
34117 Kassel

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Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern

Erste Mitgliederversammlung vom „Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern“

Am 12. September 2015 fand im Natur- und Umweltpark Güstrow die erste Mitgliederversammlung vom neugegründeten Dachverband der auf den Gebieten der Heimatpflege, des Brauchtums und der Folklore tätigen Vereine in Mecklenburg-Vorpommern statt. Dieser Veranstaltung war 27. Mai 2015 eine Gründungsversammlung vorangegangen, die einen Gründungsvorstand unter der Leitung von Frau Dr. Cornelia Nenz – Leiterin des Fritz-Reuter-Literaturmuseum in Stavenhagen – wählte und mit der Ausarbeitung einer Satzung beauftragte. Diese liegt nunmehr vor (siehe http://heimatverband-mv.de/) und wurde an interessierte Vereine zusammen mit einer Einladung nach Güstrow verschickt.

Screenshot von http://heimatverband-mv.de/
Screenshot von http://heimatverband-mv.de/

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Erntedank in Pommern

Die Ernte, Höhepunkt des ländlichen Jahres, ist stets verbunden mit einer Vielzahl von Sitten und Gebräuchen, ganz besonders in unserer pommerschen Heimat, die ja eine Kornkammer Deutschlands war. Wie fast jedes Dorf in Pommern sprachlich seine kleinen Besonderheiten und Eigenheiten hatte, so wichen auch die Erntebräuche stets ein wenig voneinander ab. Im Großen aber entsteht doch ein einheitliches Bild.

Pommerscher Erntezug Date1863 SourceOtto von Reinsberg-Düringsfeld: Das festliche Jahr in Sitten, Gebräuchen und Festen der germanischen Völker. Mit gegen 130 in den Text gedruckten Illustrationen, vielen Tonbildern u. s. w. Spamer, Leipzig 1863. Bayerische Staatsbibliothek München, Signatur: Germ.g. 390 w; http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10016939-6
Pommerscher Erntezug,  1863
Otto von Reinsberg-Düringsfeld: Das festliche Jahr in Sitten, Gebräuchen und Festen der germanischen Völker. Mit gegen 130 in den Text gedruckten Illustrationen, vielen Tonbildern u. s. w. Spamer, Leipzig 1863. Bayerische Staatsbibliothek München, Signatur: Germ.g. 390 w; http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10016939-6

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Otto Knoop

Rackow, Jägerbuche
Fritz Rackow, Linolschnitt
Die Jägerbuche auf dem Darß, Unser Pommerland 1928

Professor Otto Knoop * 20. April 1853 in Karzin, Kreis Stolp, + 08. November 1931 in Stargard war ein pommerscher Lehrer, Heimatforscher und Schriftsteller, der einen reichen Schatz an gesammelten Sagen und Erzählungen hinterlassen hat.
Nach Ausbildung in Pommern war er als Lehrer in der Provinz Posen, zuletzt in Rogasen im Kreis Obornik tätig. In den Schulberichten dort hat er viele volkskundliche Texte zu Posen und zu Pommern veröffentlicht. Dazu kommen Bücher, Artikel in „Unser Pommerland“ und den Baltischen Studien und die Herausgabe einer volkskundlichen Zeitschrift.

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Osterbräuche und Ostersitten

Im Bublitzer Brief Nr. 130 aus dem April 1963 berichtet Paul Krause über „Osterbräuche und Ostersitten in unserer Heimat“:

Stiep‘, stiep‘ Eier, für sechs Dreier —
gibst du mir kein Osterei,
stiep‘ ich dir das Herz entzwei.

„Weihnachten im Schnee — Ostern im Klee / Weihnachten im Klee — Ostern im Schnee“, besagt eine alte Bauernregel. Hoffen wir, daß uns nach diesem harten und langen Winter schöne, son­nige Osterfeiertage beschert sein mögen und daß diese alte Bauernregel eintrifft. Auch in unserer lieben Heimat hatten wir manchmal weiße Ostern über Nacht bekommen, die jedoch beim Sonnenschein sehr schnell verschwanden. In Erinnerung geblieben sind die schönen Ostertage, und am schönsten war immer ein sonniger Ostermorgen. Gut, daß man in Erinnerung die schönen behält und schlechte Tage schnell vergißt. Gingen diese leuchtend nieder, leuchtet es lange noch zurück.

Bublitz in Pommern - Marktplatz mit Johannis-Kirche
Bublitz in Pommern – Marktplatz mit Johannis-Kirche

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Der Pommersche Jakobsweg

Logo des Pommerschen Jakobswegs
Logo des Pommerschen Jakobswegs

Spätestens Hape Kerkeling hat mit seinem Bestseller „Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg“ 2006 das Thema „Wege der Jakobspilger“ wieder in die Öffentlichkeit geholt. Gerade lief im ZDF der Historienschinken „Die Pilgerin“, auch da ging es um den Jakobsweg aus Süddeutschland nach Santiago de Compostela. (mehr …)