Indexierung pommerscher Personenstandsunterlagen
Manche haben es schon entdeckt und den Zugang gefunden: Auf metryki.genbaza.pl finden sich jede Menge abfotografierte Kirchenbücher und Standesamtbücher aus dem Staatsarchiv Köslin und jetzt auch aus der Zweigstelle in Stolp. Manche sind frei zugänglich nach Registrierung, andere sind nur für die Indexierung zugänglich. Was hat es damit auf sich?

Museum in Köslin
Ein absolutes Muss ist bei einem Besuch in Köslin für den an der Vergangenheit Interessierten das Museum in Koszalin

In der ab 1890 gebauten Villa mit angrenzendem Mühlengebäude (mittelalterliche Wassermühle, die 1838 im jetzigen Zustand aufgebaut wurde) des Kösliner Stadtmüllers Karl Gellert an der ehemaligen Mühlentorstrasse wurde das Museum 1982 eingerichtet. Inzwischen erfolgten mehrere Erweiterungen: als Neubau ein einem pommersches Fachwerkhaus nachgebildetes Verwaltungsgebäude und ein Neubau für die archäologische Dauerausstellung, dazu ein Bauernhaus aus Neuwasser und eine Scheune aus Parpart , die hier wieder aufgebaut und als Schmiede eingerichtet wurde.
Der Pommersche Jakobsweg

Spätestens Hape Kerkeling hat mit seinem Bestseller „Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg“ 2006 das Thema „Wege der Jakobspilger“ wieder in die Öffentlichkeit geholt. Gerade lief im ZDF der Historienschinken „Die Pilgerin“, auch da ging es um den Jakobsweg aus Süddeutschland nach Santiago de Compostela. (mehr …)
Diözesanarchiv Köslin

In diesem Jahr habe ich erstmalig das Diözesanarchiv in Köslin besucht und hatte auch die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Leiter des Archivs, Dr.Ceynowa, der ausgezeichnet Deutsch spricht.
Die Anfahrt gestaltete sich mit der ausführlichen Beschreibung, die Peter Segler letztes Jahr hier im Blog aufgeschrieben hat, sehr einfach. Das Archiv liegt wirklich mitten zwischen Wiesen und Feldern, denken Sie also nicht, sie wären falsch. (mehr …)
Pläne der polnischen Staatsarchive zur Digitalisierung
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Die Geschichte der Buchdrucker-Kunst in Pommern

Den Buchdruck hat Gutenberg 1450 erfunden, in Pommern wurde die erste Druckerei in Stettin erst 1569 durch einen Buchdrucker aus Frankfurt/Oder gegründet. Gedruckt wurde in Stettin (jeweils das Jahr der Gründung der Druckerei), Greifswald (1581), Barth (1582), Stralsund (1628), Colberg (1653-58), Stargard (1671) Cöslin (1816), Stolp (1825), Demmin (1832), Anclam (1833), Pasewalk (1833), Wolgast (1840) und Putbus (1835). Wie auch bei anderen Gewerken, wurde die Kunst des Buchdruckes oft in der Familie weitergegeben., das Officin mit den Maschinen weitervererbt. Wer also einen Buchdrucker unter seinen Vorfahren hat kann sich vermutlich glücklich schätzen.
Gottlieb Mohnicke hat 1840 in seinem Buch „Die Geschichte der Buchdrucker-Kunst in Pommern “ viele Namen und Fakten von Buchdruckern gesammelt. Auch Bestallungsurkunden und Privilegien sind abgedruckt. Leider fehlt der online-Ausgabe, die bei der Bayerischen Staatsbibliothek gescannt wurde, die gefaltete Beilage: Der typographische Greif, zuerst gesetzt im Jahre 1682.
Im Buch erwähnte Familiennamen: (mehr …)
Recherche im Diözesanarchiv Köslin
August 2012 – Bericht von Peter Segler
Anfang August 2012 besuchte ich das Diözesanarchiv in Köslin um Recherchen in den Lanziger Kirchenbüchern durchzuführen.
Zuerst einige Tipps zur Anreise:
Die Adresse des Archivs ist:
Archiwum Diecezji Koszalińsko-Kołobrzeskiej
ul. Seminaryjna 2
75-817 Koszalin
Tel. (94) 345-90-27
E-Mail: archiwum@koszalin.opoka.org.pl
Internet: www.archiwum.koszalin.opoka.org.pl
Öffnungszeiten: Mo bis Fr.: 8.30 – 14.30 Uhr
Direktor: Dr. Tadeusz Ceynowa
Archiv-Mitarbeiterin: Małgorzata Wieczorkowska (mehr …)
